Die toughe TV-Journalistin Milla Nova bringt nichts aus der Fassung. Doch als sie für eine neue Reportage im ersten Seniorengefängnis der Schweiz auf den Serienmörder Valentin Mannhart trifft, wird selbst Milla mulmig zumute. Vier Menschen soll der mittlerweile 83-Jährige ermordet haben. Doch nun, fast vierzig Jahre später, kann er sich an nichts erinnern. Oder will er sich nicht erinnern? Millas Neugier ist geweckt. Auch sie zweifelt daran, dass der schmächtige Mann zu solchen Gräueltaten fähig ist, zumal die vier Mordopfer nichts gemeinsam zu haben scheinen. Milla beginnt zu recherchieren und taucht tief ein in die Geschichte einer zerrütteten Familie - und in die Schweizer Neonaziszene. Ihre Nachforschungen bleiben nicht unentdeckt, und schon bald gerät Milla selbst ins Fadenkreuz.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Der erste Fall von Milla Nova lässt sich unglaublich rasch lesen - es ist einfach (aber nicht minder prägnant und treffend) geschrieben und spannend aufgebaut.
Die ersten Kapitel sind sehr gelungen, um als Leser die einzelnen Fälle, die Mannhard ins Gefängnis brachten, gleich kennenzulernen. Und entsprechend ist das Buch von Beginn an sehr spannend. Die Charakteren sind auch wunderbar beschrieben und ihre Persönlichkeiten werden derart deutlich, dass man sie sich als Gegenüber vorstellen kann.
Man könnte der Geschichte vorwerfen, dass man als Leser früh den Fall gelöst zu haben glaubt, doch die Charakteren im Buch zu lange brauchen, um nachzukommen. Dem stimme ich zwar zu, macht die Geschichte aber nicht kaputt. Zu viel spielt sich noch ab.
Bewertung
aus Rubigen
5/5
24.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Einfach Christine Brand
Ich habe das Buch noch nicht angefangen, doch so wie ich bisher die Bücher von Christine Brand kennengelernt und natürlich auch gelesen habe, wird es ein Lesegenuss sein.
Spannend finde ich bei Christine Brand jedes Mal, wie aktuelle Thematiken und Problematiken in spannendste Form gegossen werden.
Bewertung
5/5
24.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Ausflug in die Vergangenheit
Hochspannender, früher Krimi von Christine Brand. Ein Abstecher in die Vergangenheit im doppelten Sinne. Zum einen dreht sich Krimi um einen alten Mörder, der sich nicht an seine Taten erinnert - und dessen Familiengeschichte geprägt ist von einer Hinrichtung mit der Guillotine, zu den noch nicht so lange vergangenen Zeiten, als es in der Schweiz noch die Todesstrafe gab. Zum anderen kann man eintauchen in die Vergangenheit der beliebten Protagonisten aus der Milla-Nova-Serie: In diesem Band lernt der Polizist Sandro Bandini die Journalistin Milla Nova kennen. Auf dramatische Art und Weise!
Bewertung
4/5
13.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannender Schweizer Krimi
Spannendes Thema rund um ältere Personen im Gefängnis. Das Verwirrspiel rund um den möglichen Serienmörder bleibt bis fast zum Schluss packend und ebenso packend ist die Geschichte über das Warum der Morde. Eine tiefgründige Geschichte - aber ein paar unnötige Details ziehen den Fall teilweise unnötig in die Länge.
KimVi
aus Niedersachsen
4/5
09.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Die TV-Journalistin Milla…
Die TV-Journalistin Milla Nova recherchiert im ersten Seniorengefängnis für eine Reportage. Der mittlerweile 83-Jährige Valentin Mannhart stellt sich für ein Interview zur Verfügung. Mannhart soll in den 70er Jahren vier Männer getötet haben. Er wurde erst viele Jahre später gefasst und verurteilt. Doch gestanden hat Valentin Mannhart die Verbrechen nicht, denn er kann sich nicht daran erinnern, diese Männer getötet zu haben. Durch ihre Besuche lernt Milla den alten Mann immer besser kennen. Sie zweifelt daran, dass er zu den Morden fähig gewesen wäre. Doch die Beweislage ist eindeutig. Millas Neugier ist geweckt. Sie beginnt tief in Mannharts Vergangenheit zu graben. Damit zieht sie ungewollte Aufmerksamkeit auf sich, denn jemand will um jeden Preis verhindern, dass Milla Nachforschungen anstellt. Schon bald erhält sie Drohungen und gerät in große Gefahr.... Krimifans dürften die sympathische TV-Journalistin Milla Nova bereits aus einer Reihe kennen, die im Blanvalet Verlag erscheint. In dieser Serie ermittelt sie mit ihrem Freund Sandro Bandini und gerät dabei immer wieder in brenzlige Situationen. "Das Geheimnis der Söhne" ist zeitlich früher angesiedelt, denn bei diesem Fall lernt sie den Ermittler Sandro Bandini kennen, da sie durch ihre Nachforschungen in große Gefahr gerät. Der Einstieg in die Handlung gelingt mühelos, denn Christine Brand versteht es hervorragend, sofort das Interesse zu wecken. Die Ereignisse tragen sich in der Gegenwart und der Vergangenheit zu. Man verfolgt Millas aktuelle Nachforschungen, erhält außerdem einen Blick auf eine vor Jahrzehnten vollstreckte Todesstrafe und beobachtet die Morde, die Valentin Mannhart zur Last gelegt werden. Da bei den Rückblicken nicht zu viel verraten wird, bleibt genug Raum für eigene Spekulationen. Man wird also von Anfang an dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen. Der Fall hat es wirklich in sich. Ohne es zu bemerken, gerät Milla in große Gefahr. Da man durch die verwendeten Perspektiven mehr weiß als Milla, fiebert man mit und hofft, dass ihr nichts passiert. Dadurch baut sich die Spannung früh auf. Millas Nachforschungen sind interessant und werden authentisch beschrieben. In den Zeitsträngen, die sich in der Vergangenheit zutragen, gelingt es der Autorin hervorragend, den damaligen Zeitgeist zu vermitteln. Man kann sich mühelos auf die unterschiedlichen Perspektiven einlassen und versucht, dem Täter und seinem Motiv auf die Schliche zu kommen. Dabei kommt es zu äußerst spannenden Szenen. Das Ganze gipfelt schließlich in einem hochspannenden Finale. Ein spannender Fall für Milla Nova, bei dem man mitfiebern und außerdem das Kennenlernen von Milla und Sandro Bandini beobachten kann.
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