Rüstung und Wissenschaft in Ost und West
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.11.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
616 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346755513
40 Jahre lang kämpften die globalen Supermächte, die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion, um die globale Vormachtstellung. Diesen Kampf jedoch, den trugen sie ohne eine direkte, offene Auseinandersetzung aus. Die Zeit des Kalten Krieges zwischen den zwei Machtblöcken USA und UdSSR umfasste ein immenses Wachstum an Technologien und technischer Forschung, welches durch staatliche Einrichtungen beziehungsweise durch die Regierung der jeweiligen Nation maßgeblich unterstützt wurde. Die Auseinandersetzung war geprägt durch den Durchbruch bezüglich der atomaren Waffengewalt, welche die Menschheit global in Angst und Schrecken versetzte und gleichzeitig dafür sorgte, dass der Konflikt nicht kriegerisch eskalierte. Die daraus hervorgehende Rüstungsdynamik und das sogenannte Wettrüsten der Supermächte USA und UdSSR mündeten in einen sich zuspitzendem Wettkampf um die internationale Vormachtstellung. Das Ziel dieses rüstungsdynamischen Prozesses war es, durch die militärische Aufrüstung die eigene Sicherheit im internationalen System gewährleisten zu können. In diesem Kontext spricht man auch oft von "Wettrüsten" oder dem "Rüstungswettlauf". Das ansteigende Interesse am militärisch-industriellen Komplex, der technischen Forschung und der Weiterentwicklung wurde seitens beider Regierungen maßgeblich gefördert. Des Weiteren werden das "space race", also der Wettlauf ins All, die Erforschung der Tiefen des Ozeans, der Aufstieg der Telekommunikation und vor allem der nuklearen Gewalt diesem globalen Konflikt des Kalten Krieges zugeordnet. Befeuert wurde der Kalte Krieg durch regelrechte Hysterie, im Rahmen welcher sich beide Seiten, Ost und West, begannen, sich gegenseitig zu dämonisieren. Damit rechtfertigten beide Supermächte die Notwendigkeit der Anschaffung mehrerer tausend Waffen, welche beide Seiten nicht benutzten oder gar benutzen wollten.
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