Produktbild: Und etliches fiel auf den Fels

Und etliches fiel auf den Fels Roman. Erstmals vollständige deutsche Ausgabe

7

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2023

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,8/14/3,7 cm

Gewicht

547 g

Farbe

Beige

Auflage

5

Originaltitel

Stengrunden

Übersetzt von

Christa-Maria Lyckhage + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7751-6146-6

Beschreibung

Rezension

Der Ruf, der dem Buch vorauseilt, könnte gar nicht besser sein. Bereits im Theologiestudium wurde mir dieser Roman ans Herz gelegt: "Junge, das musst du lesen! Da steckt so viel geistliche Wahrheit drin." Leider gab es das Buch damals nur antiquarisch. Inzwischen hat es der Verlag neu aufgelegt und um das letzte (bisher nie übersetzte) Kapitel ergänzt. In drei Erzählungen geht es immer wieder um ein Thema: die Angefochtenheit der Kirche, die eigene (unterschätzte) Schuld und Gottes großes "Dennoch", sein überaus gnädiges Handeln. Brillant erzählt und auch nach über 80 Jahren noch hochaktuell! Das alltägliche Leben (und auch Leiden) des jungen Geistlichen Savonius ist mir als jungem Pfarrer wohlvertraut. Dass Gottes Treue größer ist als alles menschliche Versagen. Dass Abendmahl und Vergebung unerlässlich sind. Dass Jesus Christus das Fundament und Zentrum des Glaubens ist. Jetzt werde ich es sein, der anderen Christen (und Theologiestudierenden) sagen kann: "Das musst du lesen. Das ist Pflichtlektüre! Da steckt enorm viel geistliche Wahrheit drin!" ANDREAS SCHMIERER im 3E Magazin

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2023

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,8/14/3,7 cm

Gewicht

547 g

Farbe

Beige

Auflage

5

Originaltitel

Stengrunden

Übersetzt von

  • Christa-Maria Lyckhage
  • Friedemann Lux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7751-6146-6

Herstelleradresse

SCM Hänssler
Max-Eyth-Str. 41
71088 Holzgerlingen
DE

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  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    29.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Fundament des Glaubens

    In drei Erzählungen stellt Bo Giertz grundlegende Fragen zum Glauben, wie z.B. wie können wir an Gottes Wort und gleichzeitig seiner Gnade festhalten? Bo Giertz (1905 – 1998) war viele Jahre Bischof der schwedischen Staatskirche in Göteborg und Bestsellerautor, er schrieb u.a. mehrere historische Romane. (Klappentext). Das vorliegende Buch wurde 1941 in Schweden veröffentlicht und in diesem erstmals in einer vollständigen deutschen Übersetzung veröffentlicht. Die drei Erzählungen sind in den Jahren 1808, 1879 und 1937 in der kleinen schwedischen Gemeinde Ödesee angesiedelt. Ihre Hauptprotagonisten sind zwei Hilfsgeistliche und ein junger Pastor. Sie sind von ihrem Glauben und der Richtigkeit ihrer Handlungsweise überzeugt. Dann jedoch müssen sie lernen, dass ihre Sicht nicht zwangsläufig die einzig mögliche ist. Drei unterschiedliche Ausgangspunkte, drei unterschiedliche Entwicklungen, ein Thema, das auch heute noch eine große Rolle spielt. Wie es gelingen kann, die grundlegenden Fragen zu beantworten, zeigt Bo Giertz auf eindrucksvolle Weise in der Auseinandersetzung mit der Bibel, mit Ausschnitten aus Predigten und in tiefgehenden Dialogen mit Geistlichen und mit Gemeindegliedern. Zum Lesen dieses gehaltvollen Romans ist es notwendig, sich auf den Sprachstil und vor allem auf die Auseinandersetzung mit dem Glauben und den eingangs erwähnten Fragen einzulassen. Das wichtige Vorwort von Malte Detje stimmt auf den Inhalt ein und nimmt auch Bezug auf den Titel, den Bo Giertz gewählt hat. Fazit: ein zeitloser, ein wichtiger Roman über den Glauben

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    5/5

    23.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Versuch des Menschen aus sich selbst gerecht zu werden, kann nur scheitern, aber Gott ist da und hilft immer wieder bis zuletzt.

    Das Buch „Und etliches fiel auf den Fels“ des Autors Bo Giertz ist ein Romanklassiker, der nun vom SCM Hänssler Verlag erstmals als vollständige deutsche Auflage herausgegeben wurde. Bo Giertz beschreibt, wie Menschen versuchen aus sich selbst gerecht zu werden und das Versagen bei dieser Aufgabe. Die Zeit, in der der Roman spielt, ist eigentlich belanglos, denn den Drang, den wir als Menschen spüren, aus uns selbst gerecht zu werden, ist so alt wie die Menschheit und war der Grund für den Bruch mit Gott und die Vertreibung aus dem Paradies. Der Handlungsstrang bezieht sich auf das Leben dreier Geistlichen in Dörfern in den schwedischen Wäldern. In drei Büchern innerhalb des Romans begleitet der Leser die jeweiligen Hauptpersonen, so einen Hilfsgeistlichen, einen Hilfspastor und einen Pastor. Der geschichtliche Hintergrund beginnt im Jahr 1808 und setzt sich bis ins Jahr 1939 fort. Bo Giertz beschreibt die inneren Ansichten und Probleme dieser jungen Geistlichen in entscheidenden Glaubenskrisen. Das zentrale Thema des Buches ist „gerecht aus Gnade“ und nicht durch eigene Kraft. Man muss wissen, dass das Buch 1941 geschrieben wurde und der damalige Schreibstil den Menschen heute etwas fremd anmutet. Wer sich aber darauf einlassen kann, wird eine segensreiche Erzählung lesen. Der Leser begegnet im Laufe des Buches vielen Menschen und ihren Glaubens- oder Unglaubens Zeugnissen. Es hat mich tief beeindruckt mit welcher tiefen Einsicht in die Seele von Menschen dieses Buch geschrieben wurde und wieviel ich daraus gelernt habe. Es geht Bo Giertz nicht darum zu verurteilen, sondern zu zeigen, wo Glaubens Zeugnisse gegeben werden und wo Menschen fehl gehen im Glauben nicht mehr auf die Gemeinschaft der Mitchristen und die Aussagen der Bibel angewiesen zu sein. Dies alles ohne moralischen Zeigefinger, nur in der Darstellung was passiert, wenn der Mensch meint, alles im Griff zu haben. Ich werde sicher dieses Buch nicht nur einmal lesen, es wird einen festen Platz in meinem Bücherschrank bekommen.

  • Schneiderlein

    5/5

    26.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Romanklassiker über den Glauben und Jesus Christus als notwendiges Fundament

    Drei Erzählungen zu unterschiedlichen Zeiten (1808, 1879 und 1937) spielen in einem kleinen schwedischen Dorf. Allen drei Erzählungen gemeinsam ist die Glaubenskrise, die der jeweilige Protagonist in drei unterschiedlichen Phasen durchlebt. Zugegebener Maßen lassen sich die Erzählungen nicht ganz so einfach lesen, wie man das für einen Roman erwarten würde. Das liegt vielleicht auch daran, dass das Buch bereits 1941 geschrieben wurde und sich sprachlich doch vieles geändert hat. Dafür aber enthalten die Erzählungen viel Stoff zum Nachdenken und Reflektieren des eigenen Glaubens. "Und etliches fiel auf den Felsen" stellt grundlegende Fragen an jeden Christen: Wie steht es um meinen Gehorsam? Wie kann ich Gottes Wort leben ohne gesetzlich zu sein? Kann ein Christ sündigen? uvm. Und so wie die jeweiligen Protagonisten, wird auch jeder Leser zu der gleichen Antwort kommen: Jesus Christus ist das einzige Fundament des Glaubens - es geht beim Glauben um IHN. Ich fand die Handlung der dritten Erzählung am berührendsten. Pastor Torvik, seine Frau und seine beiden Freunde waren Charktere, deren Gedankengänge und Handlungen mich sehr angesprochen und zum Nachdenken gebracht haben. Ohne allzu viel verraten zu wollen, hier gab es auch ein Happy End (und ich liebe Happy Ends in Büchern). Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Gedankenanstöße mag, wenn es um seine eigenen Sünden geht und der sich fragt, wie kann ich Jesus ähnlicher werden?

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    4/5

    30.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genügt Gnade?

    Dieser geistliche Klassiker enthält drei kurze Erzählungen, die in der gleichen Kirchengemeinde spielen, jeweils um etwa zwei Generationen zeitversetzt. In jeder Geschichte steht ein junger Pastor im Mittelpunkt, der beim Antritt seiner ersten Stelle als Hilfspfarrer feststellen muss, dass sein im Studium erworbenes Wissen nicht ausreicht, um eine Gemeinde zu führen. Im Jahr 1808 wird der Hilfsgeistliche Savonius an ein Krankenbett gerufen. Widerwillig löst er sich von einer ausgelassenen Feier, um diese unangenehme Aufgabe wahrzunehmen. Doch am Bett dieser sterbenden Person schämt er sich. Er merkt, wie selbstsüchtig er ist, und wie hilflos angesichts der geistlichen Not dieses Kirchenmitglieds. Diese Erfahrung verändert ihn. Doch nicht jedem ist seine Verwandlung recht. Und am Ende muss Savonius feststellen, dass ihn diese Erneuerung nicht vor Selbstgerechtigkeit bewahrt. Im Jahr 1879 tritt der bekehrte Fridfeldt seine Stelle als Hilfspastor an. Er meint viel frommer zu sein als sein Vorgesetzter, auf den er insgeheim verächtlich herabblickt. Doch mit der Zeit stellt er fest, dass er von seinem neuen Chef viel lernen kann, gerade wenn es um den Umgang mit streitenden Gemeindemitgliedern geht. Und schließlich befindet sich der Leser im Jahr 1937. Der junge Pastor Torvik ist entmutigt. Gemeindearbeit passt einfach nicht zu ihm, er möchte lieber ganz in Ruhe hochgeistliche Inhalte studieren. Doch wegen einem eindeutigen Berufungserlebnis, entscheidet er sich doch in seiner Pfarrei zu bleiben. Wegen den Entscheidungen eines guten Freundes, muss er neu bedenken, inwieweit die Bibel die Richtschnur seines Leben ist. Diese Geschichten spielen in einer lutherischen Kirchengemeinde, und sie setzen sich einerseits mit dem Pietismus und andererseits mit der Bibelkritik auseinander. 1941 geschrieben, ist die Schreibweise ungewohnt. In Romanform werden geistliche Fragen untersucht. Dazu gibt es mehrere Passagen mit längeren Dialogen oder Predigtausschnitten. Das Ergebnis ist trotz der ausgefallenen Form gut lesbar und spannend, und die aufgeworfenen Fragen und Probleme sind auch heute, nach fast einhundert Jahren, aktuell. Jede Erzählung besteht aus drei längeren Kapiteln, die die Jungpfarrer in verschiedenen Phasen ihres Dienstes zeigen. Nach einer Bekehrung erwachsen neue Zweifel, aus einer bereinigten Freundschaft entsteht ein neuer Konflikt. Die Erzählungen enden mit Weisheiten, die zum Nachdenken anregen. Wichtige Themen sind Gnade und Gesetz, Barmherzigkeit und Selbstgerechtigkeit, Gehorsam und Scheinchristentum. Fazit: In diesem wertvollen Werk stecken tiefe geistliche Wahrheiten, eingebettet in Erzählungen, die menschliche Eigenarten anschaulich darstellen. Sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    aus Glauchau

    4/5

    17.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch voller Glaubenstiefe

    „...Die Kirche ist in der Krise. Wäre die Institution ein großes Schiff, sie würde nicht mit Vollgas auf den Eisberg zurasen. Sie hat ihn bereits gerammt und ist am Sinken...“ Mit diesen Sätzen beginnt das Vorwort zur ersten vollständigen Übersetzung des Buches im Jahre 2023, dass 1941 in Schweden veröffentlicht wurde. Die deutsche Übersetzung von 1952 war unvollständig. In drei Geschichten zeigt der Autor, dass die Konflikte um den rechten Glauben und das Verhältnis zur Kirche zeitlos sind. Die Erzählungen führen uns in die Jahre1808, 1879 und 1937 in die kleine schwedische Gemeinde Ösesee. Die erste Geschichte beginnt mit Diskussionen über den Krieg. Die Weltmächte sind gerade dabei, Finnland zwischen sich zu zerreiben. Auch der Pastor diskutiert mit. „...Es ist Übermut einer von kleinen Nation, den großen trotzen zu wollen. Haben nicht Bonaparte und der russische Zar in Tilsit gestanden, die Karte vor sich auf dem Tisch, und haben die Welt aufgeteilt?...“ Das Zitat zeigt schon, dass auch dies Thema aktuell wie nie ist, der Schriftstil sich aber den damaligen Verhältnissen anpasst. Im Mittelpunkt steht der Hilfsprediger Savonius. Ein Krankenbesuch bringt seinen Glauben ins Wanken. Es geht um Gnade, Sündlosigkeit, Erweckung und Leben nach den Geboten. Jahre später aber muss er erkennen, dass er dabei ist, in Selbstgerechtigkeit zu fallen. „...Wer war er, dass er hier stand und richtete? Was wusste er von Gustav? […] War er nicht selbst ein Sünder, der alle Versöhnungskraft des Kelches nötig hatte, den er in den Händen hielt?...“ Die innere Zerrissenheit und der Kampf um die rechte Gesinnung werden gut wiedergegeben. In der zweiten Erzählung ist es der Hilfsprediger Fridfeldt, der viel auf die Erweckung hält. Heißt das aber, dass man all das Alte über Bord werfen sollte? Der Pfarrer warnt: „...Aber siehst du, wer A sagt, muss auch B sagen. Diese Art von Freiheit hält nicht auf Dauer. Man muss ja doch irgendwelche Fässer haben, um den Wein einzufüllen...“ Sehr bald zeigt sich, dass die neue Form des Glaubens im Alltag nicht angekommen ist. Streitigkeiten und Betrügereien unter den Bauern gehen weiter. Der Pfarrer schlichtet auf seine ruhige und weise Art. Auch Fridfeldt erkennt, dass es nur Jesus allein ist, der Gnade hervorbringt. Der Mensch ist und bleibt Sünder. Die dritte Geschichte hat mir am besten gefallen. Torvik kommt nach Ödesee. Das Pfarrhaus ist heruntergekommen. Die Gemeindearbeit stagniert. Am liebsten würde er sich um eine Stelle an der Universität in Uppsala bewerben. Doch ein Traum zeigt ihm, dass er gerade hier in der Gemeinde gebraucht wird. Er bleibt und es entwickelt sich eine lebendige Gemeinde. Doch die neue Freiheit hat auch Schattenseiten. Zählt das Evangelium noch oder darf man den Glaube locker sehen? Hier wird das gekonnt an Lebensbildern verdeutlicht. Das buch hat mir sehr gut gefallen. Der zukünftige Leser aber sollte wissen, dass er sich auf sehr in die Tiefe gehende Glaubensgespräche einlassen muss, wenn er den Sinn des Handlung erfassen will.

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