Diagnoseverfahren im Geschichtsunterricht. Kompetenzraster für Lernprozesse und Lernergebnisse im Kontext inklusiver Bildung Vorschlag zur Konzeption zweier Kompetenzraster
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.11.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
2911 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346762788
Nach der Darlegung von Chancen und Herausforderungen des Diagnoseinstruments werden in einem nächsten Schritt zwei für die Integrierte Gesamtschule selbstkonzipierte Kompetenzraster zum Themenbereich "Nil als Lebensgrundlage für das Alte Ägypten" in Jahrgang fünf vorgestellt und erläutert. Daher ist es unter anderem ein Ziel, auf Basis der aktuellen didaktischen Forschungsliteratur, einen konkreten und praktikablen Vorschlag für das inklusive historische Lernen in Schulen anzubieten.
Das gleiche Recht auf Bildung für alle - das suggeriert der Artikel 24 aus der UN-Behindertenrechtkonvention aus dem Jahr 2008. Mit dieser Bewusstmachung der Chancengleichheit für alle Menschen, hat der Fokus auf das Thema Inklusion in den letzten Jahren sowohl im Forschungs- als auch im Bildungskontext stark zugenommen. Die Idee der Inklusion strebt nach der Gleichwertigkeit aller Gesellschaftsmitglieder sowie dem damit verbundenen Normalitätszustand der Vielfalt. Im schulischen Kontext bedeutet dies, das System Schule zugunsten aller so zu verändern, dass allen Kindern die uneingeschränkte Partizipation am sozialen Leben gewährleistet werden kann.
Vor diesem Hintergrund beeinflusst das neue Konzept der inklusiven Schulen auch die Aufgaben des Geschichtsunterrichts sowie seine Lehrenden: Der Geschichtsunterricht soll die Wahrnehmung von Vielfalt in den Schulen verbessern und somit das lernende Subjekt zentrieren. Aufgabe der Lehrperson ist es, die schulische Heterogenität zu reflektieren [...] und zum anderen "Lernangebote bereitzustellen, die unterschiedliche Aneignungsweisen ermöglichen und diese durch Scaffolding zu differenzieren".
Ungeklärt ist jedoch "die Frage nach den Zielen des historischen Lernens für Kinder mit unterschiedlichen Förderbedarfen und vor allem fehlt es an konkreten Vorschlägen für einen inklusiven Geschichtsunterricht in den Schulen".
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