Produktbild: Alma und Zina

Alma und Zina

7

29,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.05.2023

Verlag

Th. Gut Verlag

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21/13/2 cm

Gewicht

460 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85717-294-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.05.2023

Verlag

Th. Gut Verlag

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21/13/2 cm

Gewicht

460 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85717-294-6

EU-Ansprechpartner

Baeschlin Bücher und Verlage AG
Hauptstrasse 32|8750|Glarus|CH
verlage@lesestoff.ch

Herstelleradresse

Th. Gut Verlag
Turbinenweg 6|8866|Ziegelbrücke|CH
verlage@lesestoff.ch

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  • Gabriela

    aus Leopoldshöhe

    5/5

    11.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Psychische Abhängigkeit und ihre Folgen

    Der Roman Alma und Zina ist so ganz anders, als die Bücher, die ich sonst von diesen Genre gelesen habe. Eine Namenlose junge Frau besucht Zina, die zweite Frau von Oswald. Auch sie hat sich von ihrem narzisstischen Mann scheiden lassen. Beim betrachten von Fotos erzählt Zina der jungen Frau auch die Geschichte von Oswalds erster Frau Alma. Oswald hat es verstanden, seine Frau zu umgarnen um sie dann psychisch in die Ecke zu drängen. Sein eigenes Unvermögen, Geld für den Haushalt abzugeben ist in seinen Augen ihre Schuld. Und Alma glaubt ihm. Auch von häuslicher Gewalt schreckt er nicht zurück. Auch die Tode von zwei ihrer Kinder ist allein Almas schuld. Sie steckt in der toxischen Beziehung fest und kann sich nicht daraus lösen. Als sie es endlich schafft, verliert sie das Sorgerecht und somit ihre Kinder. Sie sieht sie aber in regelmäßigen Abständen. Auch als Zina Oswald heiratet, muß wiesehr schnell erkennen, das hinter der schönen Fassade ein Ungeheuer lebt. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte von Oswald und Zina auch etwas ausführlicher geschrieben wurden wäre! Alles in allem fand ich dieses Buch äußerst interessant und aufschlußreich. Es ist erschreckend, wie schnell sich Frauen in eine Abhängigkeit fallen lassen, aus der sie allein nicht mehr herausfinden. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    06.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Narzissmus in früheren Zeiten, schweizer historischer und Gesellschaftsroman

    "Alma und Zina" ist die fiktive Geschichte zweier Frauen, die in der Ostschweiz in den Jahren um die Jahrundertwende vom 19. zum 20. Jhd. denselben narzisstischen Ehemann in Folge geheiratet hatten und deren Beziehung in einer Scheidung mündete. Die Ich-Erzählerin ist Zinas Nachbarin, die als kleines Mädchen die Geschichte der beiden Frauen und ihrer Familien erfährt. Der Aufbau mit der Rahmenhandlung und den Rückblenden ist hervorragend konzipiert, die Spannung gekonnt aufrechterhalten, die Beschreibungen der Zeit, Gesellschaft, Mode, des Alltagslebens, der historischen Schauplätze und der Natur sind faszinierend und interessant und nehmen den Leser in ihren Bann. Den Kern bilden die Beziehungen zum narzisstischen Oswald, die kompliziert, verdreht und undurchsichtig konstruiert sind, sodass Opfer-Täter-Rollen je nach Perspektive vertauscht wirken und schliesslich auch das Scheidungsurteil dem Mann Recht gibt. Somit handelt der Roman auch von der Frauenrolle in diesen Zeiten und ihrer Emanzipation. Verdeckter Narzissmus ist jedoch heute genauso heimtückisch und schwer identifizierbar und zieht seine Opfer in seine Fänge, ohne dass Aussenstehende Zweifel an seiner Meinung und Korrektheit hegen würden. Es wirkt so authentisch und echt, dass es einer wahren Geschichte oder Biografie entsprechen könnte, und ist eine absolut mitreissende und sehr empfehlenswerte Lektüre.

  • Bewertung

    5/5

    19.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Narzissmus eines Mannes und seinen beiden Frauen.

    Mich hat das Cover direkt angesprochen, der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Das Bild zeigt eine vergangene Zeit und genau darum geht es in dem Roman von Doris Walser. Auf eine eindrucksvolle Art und Weise wird die Geschichte von Alma und Zina erzählt. Die beiden Frauen verbindet eine Gemeinsamtkeit, bei Frauen waren mit Oswald verheiratet. Die unbekannte Ich-Erzählerin besucht die mittlerweile 60jährige Zina, die zweite Ehefrau von Oswald. Die Frauen reden miteiander und das Mädchen würde gerne mehr über Oswalds ernste Frau Alma erfahren und so erzählt Zina die Geschichte. Es geht um Gewalt in der Ehe, Narzissmus und Egoistmus. Wie Trauer und Verlust einen Menschen kaputt machen kann und wie man sich daraus befreien kann. Für mich hat dieser historische Roman viel Tiefgang, duch den sensiblen und intensiven Schreibstil ist man sofort in der Handlung drin. Die Erzählform hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte schafft es, dass man seine eigene Meinung und eigene Gedanken haben kann. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    4/5

    08.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Zeit um 1900, das Frauenleben in der Schweiz und die Qual eines narzisstischen Ehemanns

    Die Schweiz um die Jahrhundertwende, langsam wird man herangeführt in das Leben zu dieser Zeit, nimmt teil am Heranwachsen der hoffnungsfrohen jungen Alma und dann trifft sie auf ihren zukünftigen Mann. Oswalds freundliche Art, sie nimmt die Menschen für ihn ein und auch Alma lässt sich von ihm blenden. Erst nach der Eheschließung, hinter verschlossenen Türen, zeigt er sein wahres Wesen, dass eines Narzissten, der es schafft, Alma mit dem Gefühl von Schuld zu überhäufen. Und sie lässt sich niederdrücken von seinem Tun. Selbst nach dem Tod zweier ihrer Kinder bekommt sie, statt Unterstützung und Trost, suggeriert, auch dafür verantwortlich zu sein. Und wo Worte nicht mehr reichen, Alma ganz klein zu machen, wird zugeschlagen. Doch letztendlich ist Alma eine starke Frau und schafft es, sich aus der psychischen Vergewaltigung ihrer Person zu lösen und die Ehe zu beenden. Das ist ihre Geschichte uns sie wird erzählt, viele Jahre später. Ihr Schicksal bleibt nicht ungehört. Denn Oswalds zweite Frau Zina, die sicherlich dasselbe erlebt und erlitten hat, die näheren Umstände zu ihrem Eheleben bleiben leider außen vor, sie erzählt Almas auch in ihrem Aufbäumen sehr beeindruckende Geschichte, nach langem Zögern, einer jungen Besucherin. Wir haben 1965 und auch hier erfolgt erst einmal Annäherung. Interesse an Bildern aus vergangenen Tagen und der früheren Zeit führt schließlich zu dieser Öffnung, so Persönliches und thematisch so Belastendes wiederzugeben. Diese Geschichte, sie öffnet sich auch uns Lesern, mit all dem Leiden und dem Schmerz, den dieser narzisstische Mann, ohne jede Reflextion und eigene Reue, seiner Frau angetan hat und sie beeindruckt, wie es diese Frau in der damaligen Zeit letztendlich doch gemeistert hat, sich zu befreien. Ein Buch, das dem Thema auf eine beeindruckende Weise Gehör verschafft und gerade auch, dass es dabei fast keine Rolle spielt, dass sich das Geschehen schon vor über 100 Jahren zugetragen hat, klingt nach. Denn wenn so etwas heute einer Frau passiert, ist es wohl kein bisschen anders.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    23.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentischer Roman über das Scheitern an einem Narzissten

    Es hat mir viel Vergnügen bereitet, diesen historischen Roman zu lesen, weil darin sehr genau und detailliert von vielen bekannten Orten in der Schweiz berichtet wird. Es kommen bekannte Personen, wie Maler oder damals weit verbreitete Kochbücher darin vor, die man im Internet nachschlagen kann. Interessant war es zu erfahren, wie sich der Alltag damals vor allem für Frauen dargestellt hat. Sehr gelungen ist auch das angehängte Verzeichnis von schweizerischen Ausdrücken. Die Geschichte war für mich wegen allen diesen Punkten sehr authentisch. Der Schreibstil ist etwas einfach, doch es ist sehr flüssig zu lesen, und man kann sich direkt in Alma, die Hauptfigur des Romans hineinversetzen und erlebt so ihr Scheitern emotional mit. Der Klappentext lässt darauf schliessen, dass man genauso vom Leben von Zina erfährt. Das ist aber leider nicht der Fall. Sie ist nur eine Randfigur. Oswald, der narzisstische Ehemann beider Frauen, wird sehr gut in all seiner Schrecklichkeit charakterisiert. Das ganze Drama ist sehr spannend zu lesen und man fiebert mit Alma von ihrer unbeschwerten Kindheit bis hin zur Katastrophe regelrecht mit, weil sie so sympathisch beschrieben wird.  Ich finde die Haptik und die Gestaltung des Buches sehr schön, vor allem gefällt mir das Schwarz-Weiss-Foto im unteren Bereich, welches mir bei der Vorstellung der damaligen Mode und Umgebung, geholfen hat.  Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, besonders an diejenigen Lesern, die sich für die Schweiz, für Traditionen und Kultur interessieren. Es ist zusätzlich dazu aber auch eine Beispielgeschichte, die aufzeigt, wie fatal Narzissmus sein kann.

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