Frühling auf Kreta - Vor der Hafenstadt Chania blühen die Olivenbäume, doch ganz in der Nähe bricht eine alte Fehde wieder auf ...Wenn Kommissar Michalis Charisteas morgens vor der Arbeit seinen ersten Ellinikos trinkt und dabei den Blick auf den malerischen venezianischen Hafen seiner Heimatstadt Chania genießt, kann er sich nicht vorstellen, an einem anderen Fleck der Erde zu leben. Die Touristen schlafen noch, von den Bergen weht der Duft von Thymian, Oleander und den blühenden Olivenbäumen herüber und vom Meer der Geruch von Salz und Muscheln.Alles wäre perfekt, könnte in diesem Moment seine Freundin Hannah bei ihm sein. Aber Hannah ist Deutsche und kommt nur alle paar Monate nach Kreta, was für Michalis und seine große Familie jedes Mal ein besonderes Ereignis ist und alle in helle Vorfreude versetzt.So auch an diesem Tag Ende April. Doch noch bevor Michalis Hannah am Nachmittag am Flughafen in die Arme schließen kann, steckt er mitten in einem neuen Fall. Der Bürgermeister des Nachbarorts wird vermisst und kurz darauf tot in einem Autowrack an der Felsenküste gefunden. Ein Unfall, wie die örtliche Polizei schnell feststellt. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen gibt sich Michalis nicht mit einfachen Erklärungen zufrieden. Bei seinen nicht immer ganz offiziellen Ermittlungen stößt er auf alte Feindschaften, die weitere Opfer fordern werden ...Der erste Fall für Kommissar Michalis Charisteas
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Bewertung
5/5
03.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Super Reihe für Kreta-Fans
Ich bin großer Fan der Reihe, die mit sympathischen Charakteren, tollen Beschreibungen von Orten und Personen sowie viel Lokalkolorit aufwartet. Auch die Fälle sind gut, nicht nur in diesem ersten Buch der Reihe.
Ich habe in einer dreiwöchigen Kretareise alle durchgelesen, weil ich so gut im Lesefluss war. Empfehlenswert!
Kommissar Michalis Charisteas´ Tag beginnt vielversprechend. Am Nachmittag reist seine Freundin Hanna aus Deutschland an um gemeinsam mit ihm einige unbeschwerte Tage in Kreta zu verbringen. Doch die Vorfreude ist ein wenig getrübt als Michalis zu einen neuen Fall von höchster Dringlichkeit beordert wird.
Der Bürgermeister des Nachbarorts ist spurlos verschwunden und kurze Zeit später wird dieser tot in einem Autowrack gefunden. Zunächst wird ein tragischer Unfall vermutet, doch Michalis kommt die Angelegenheit merkwürdig vor. Er ermittelt weiter und stößt auf eine alte Fehde die vermutlich weitere Opfer hervorbringt.
Bei dem Kriminalroman „Kretische Feindschaft“ von Nikos Milonas handelt es sich um den ersten Band der Reihe um Kommissar Michalis Charisteas.
Dank der angenehmen und bildlichen Erzählweise macht es richtig Spaß den sympathischen Michalis bei seinen Ermittlungen zu begleiten und dabei auch seine Familie kennenzulernen. Es entstehen gleich die passenden Bilder im Kopf und es scheint als könne man den wilden Thymian und das Meer beinahe riechen. Sehr hilfreich ist das Personenverzeichnis zu Beginn des Buches, da man sonst leicht bei all den ungewohnten Namen durcheinander kommen kann. Wer Spaß einer entspannten Lesereise nach Chania hat, liegt mit dieser Reihe richtig. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Michalis.
Herzlichen Dank an den Fischer Verlag und Netgalley für das Leseexemplar!
Bücher in meiner Hand
5/5
13.05.2019
eBook (ePUB 3)
Toller, undurchsichtiger erster Fall für Michalis Charisteas
Ich mag Krimis, die in Griechenland spielen - es gibt nur so wenige davon. Deshalb freute ich mich, als ich von diesem neuen Kriminalroman aus dem Fischer Verlag hörte.
Der Ermittler dieser Serie ist der 30jährige Kommissar Michalis Charisteas. Er ist auf Kreta aufgewachsen, seine ganze Familie lebt hier. Nach einigen Jahren in Athen kehrte er wieder zurück und arbeitet nun in Chania unter seinem Onkel Jorgos, dem Leiter der Mordkommission.
Zu Michalis Team gehört Assistentin Myrta, IT-Spezialist Christos und Pavlos Koronaios, sein Partner. Die zwei ergänzen sich gut, auch wenn das nicht immer sichtbar ist. Michalis hat den ultimativen Riecher wenn etwas faul ist, ist ruhig und hat den Überblick. Koronaios ist der forsche Typ, der sich öfters ärgert über angeblich unwissende Zeugen, aber auch wenn Michalis mal wieder das Gefühl hat, dass an der Situation was nicht stimmt; insgeheim bewundert er ihn dafür.
Dieses unstimmige Gefühl hat Michalis, als sie aufgeboten werden, den verschwundenen Bürgermeister von Kolymbari zu suchen. Die Kollegen vor Ort nerven sich über die Einmischung, die vom Gouverneur der Insel angeordnet wurde. Koronaios ist selbst nicht begeistert, denn es kam öfters vor, dass Bürgermeister Stellos mal für einen Tag verschwand und dessen Frau Fehlalarm auslöste. Doch dieses Mal ist Michalis sich sicher, dass etwas passiert sein muss. Erst recht, als am Tag darauf Stellos in seinem Wagen an einem Felsvorsprung aufgefunden wird und das Team vor Ort die Spurensicherung nicht aufbietet und das Ganze als Unfall betitelt. Michalis legt sich mit Jorgos und dem Polizeivorsteher an, die den Fall abschliessen. Was Michalis nur noch mehr motiviert auf eigene Faust zu ermitteln.
Doch der Zeitpunkt ist äussert schlecht. Denn seine deutsche Freundin Hanna landet am Tag als Stellos vermisst wird in Heraklion. Die ganze Charisteas-Familie - bestehend aus den Eltern Loukia und Takis, Bruder Sotiris und Schwester Elena - sie alle rufen alle paar Stunden an und fragen nach, ob er es schafft sie abzuholen. Und als sie dann endlich da ist, haben die zwei kaum eine ruhige Minute vor lauter Familie. Die erst noch nicht versteht, wieso Hannah in Ruhe in ihrem Zimmer arbeiten will und dies nicht unten in der Taverna tut. Aber Hannah ist sympathisch, selbstständig und weiss die Griechen zu nehmen, was für viele Schmunzler sorgt.
Familie ist das Top-Thema in "Kretische Feindschaft" - privat und auch in Michaelis aktuellem Fall. Ich kann mir vorstellen, dass das Thema für einige Leser zu ausführlich behandelt wird. Doch das braucht es, einerseits ist Familie für Griechen wichtig und dann ist es der erste Teil einer Serie, in dem üblicherweise alle Beteiligten vorgestellt werden. Familie Charisteas mit ihrer Taverne im Hafen wird sicher auch in den weiteren Fällen eine grosse Rolle spielen. Andererseits ist es für den Fall interessant, dass eine funktionierende, gut miteinander arbeitende Familie charakterisiert wird und daneben eine Familiengemeinschaft gezeigt wird, die aufgrund vieler Geheimnisse ausser Kontrolle gerät.
So wie Michalis dargestellt wird - freundlich, aber stur wenns drauf ankommt und mit einem geschulten Auge für Details - freue ich mich auf weitere Fälle mit ihm und seinem Partner Koronaios.
Fazit: Der tolle Auftakt hat mich unterhalten und amüsiert, der Krimi gehört nicht nur in den Griechenland-Urlaub-Koffer gepackt. Neben viel Lokalkolorit und Raki erwartet den Leser auch einen spannenden, undurchsichtigen Fall.
5 Punkte.
Tintenwelten
4/5
08.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Vor allem für Liebhaber Kretas eine Empfehlung
Kommissar Michalis Charisteas genießt sein Leben in der malerischen Hafenstadt Chania in vollen Zügen. Alles wäre perfekt, wenn seine Freundin Hannah ebenfalls hier wohnen würde. Doch diese ist Deutsche und kommt nur selten nach Kreta. Daher ist jeder ihrer Besuche für Michalis und seine Familie ein außergewöhnliches Ereignis und versetzt alle in helle Aufregung. Besonders weil Hannahs Mentalität so anders ist als ihre eigene.
Bevor Michalis Hannah dieses Mal vom Flughafen abholen kann, findet er sich mitten in einem neuen Fall wieder. Der Bürgermeister des Nachbarorts wird vermisst und im Gegensatz zur örtlichen Polizei befürchtet seine Frau das Schlimmste. Auch Michalis gibt sich nicht mit einfachen Erklärungen zufrieden und stößt bei nicht immer ganz offiziellen Ermittlungen tatsächlich auf alte Feindschaften.
Neben den Nachforschungen um das Verschwinden des Bürgermeisters geht es um Familie, das Leben auf Kreta, die Unterschiede und eine mögliche Kluft zwischen Kretern und dem Rest von Griechenland oder auch dem Ausland.
Die Familie Charisteas erfüllt wohl einige Klischees, die mir aber immer wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert haben. Sie mischen sich überall ein, wissen alles übereinander und können es überhaupt nicht nachvollziehen, warum Hannah und Michalis möglicherweise die Zweisamkeit einen Abend mit der Verwandtschaft vorziehen wollen würden.
Die Beschreibungen der Landschaft sowie von lokalen Speisen und Getränken haben mir sehr gut gefallen und direkt Urlaubsgefühle ausgelöst. Wir lernen aber nicht nur die schönen Seiten Kretas kennen, sondern ebenso die eher düsteren, korrupten und gefährlichen. Traditionen, Ehre, Fehden und Rache spielen eine große Rolle.
Es handelt sich um den ersten von bisher sechs Fällen von Kommissar Michalis Charisteas und seinem Partner Pavlos Koronaios. Vor allem für Liebhaber Kretas eine Empfehlung.
Bewertung
aus Stäfa
4/5
20.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Kretische Feindschaft
Teilweise spannend bis sehr spannend. Etwas sehr viel Familiengeschichte, und etwas langatmig, für meinen Geschmack. Die Freundin Hannah ist manchmal etwas forsch in der griechischen Mentalität. Auch das ist allein meine Meinung.
Die griechische Landschaft und auch die Charaktere sind sehr gut geschrieben, man kann sie sich absolut bildlich vorstellen.
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5/5
25.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Kretische Schicksale
Intrigen, Neid und Feindschaften führen in einem kleinen Dorf auf Kreta zu mehreren Morden ermittelt wird von einem sympathischen Kommissar und es gibt auch noch eine Liebesgeschichte zwischen dem Kommissar und deiner deutschen Freundin. Alles in Allem ein spannender Krimi mit viel griechischem Flair.
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3/5
16.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Ganz netter Kreta-krimi: spannend,...
Ganz netter Kreta-krimi: spannend, unblutig, viel Lokalkolorit und kulturelle Traditionen - leichte Kost, die ein bisschen Urlaubsfeeling entstehen läßt.
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3/5
08.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Einer dieser vielen Urlaubskrimis,...
Einer dieser vielen Urlaubskrimis, die überall spielen könnten, so beliebig und austauschbar ist die Kulisse. Dafür ist das Schema klar bedient: nicht zu brutal, nicht zu spannend.
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3/5
15.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Deutsche Krimi-Kost à la "Tatort"...
Deutsche Krimi-Kost à la "Tatort" vor kretischer Kulisse. Zur Urlaubseinstimmung genau richtig.
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