Familienkonflikte. Zur Problematik von Schuld und Verurteilung von Franz Kafkas "Das Urteil"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.12.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
456 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346774392
Die vorliegende Arbeit untersucht nun genau diese Problematik, denn betrachtet man den Familienkonflikt als eine Verhandlung zwischen Vater und Sohn, stellt sich die Frage, inwiefern die Schuld eindeutig einer Figur zu zuordnen ist.
Zudem gilt es zu erörtern, wieso es zu der Verurteilung durch den Vater kommt, denn bei einer gerichtlichen Verurteilung muss zuerst ein Gesetzesverstoß vorliegen. Daher wirkt der Begriff der Schuld in Das Urteil sehr verschwommen. Es ist davon auszugehen, dass nach einem nicht bekannten Gesetz entschieden wird.
Im Folgenden wird zunächst das Schuldmotiv definiert. Anhand des Textes wird auf die Ambivalenz zwischen Gesetz und Gericht, sowie Schuld und Unschuld, näher eingegangen. Dabei unterteilt sich Das Urteil in drei Passagen: Verhandlung, Verurteilung und Selbstvollzug. Abschließend stellt das Fazit heraus, dass die Schuld neben Georg, auch dem Vater zu zuordnen ist. Durch den starken Einfluss und der Hinterlistigkeit gegenüber seinem Sohn, ist es dem Vater möglich ihn im Streitgespräch zu entmachten. Georgs entstandene Schuldgefühle sind jedoch ausschlaggebend für den Vollzug des Urteils.
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