Der schwarze Koffer Schicksale von Juden in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs am Beispiel der Geschichte der Familie Rosenzweig aus Pińczów in Polen
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- Deutsch ausgewählt
19,80 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
12.08.2025
Verlag
Hartung-GorreSeitenzahl
164
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,1 cm
Gewicht
247 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86628-781-5
Wie Jacques Semelin in seinem Buch „Persécutions et entraides dans la France occupée“ analysiert hat, gibt es mehrere Gründe, die hier eine Rolle gespielt haben für die Juden Frankreichs wie für die Familien Rosenzweig und Kahan. Opfer der Deportationen wurden vor allem die Juden ohne französische Staatsangehörigkeit. 90 % der französischen Juden haben überlebt, aber nur 60 % der nicht-französischen Juden. Leibus, seine Frau Resel, sowie Fiszel und seine Frau Eugénie hatten keinen französischen Pass und waren somit in höchster Gefahr. Ihre in Frankreich geborenen Kinder hatten zwar 1924 die französische Staatsangehörigkeit bekommen, im Falle der Deportation ihrer Eltern wären sie jedoch nicht verschont worden, wie wir im Falle der „Rafle du Vélodrome d’hiver“ gesehen haben. Juliette, die Tochter von Leibus und Rezel, konnte sich in Limoges verstecken; Annette, die Tochter von Fiszel, wurde von der O.S.E. (Oeuvre de Secours aux Enfants) gerettet.
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