Produktbild: Ein Leben in vier Welten

Ein Leben in vier Welten Roman nach einer wahren Begebenheit

10

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.12.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

262

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,3 cm

Gewicht

502 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7568-1523-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.12.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

262

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,3 cm

Gewicht

502 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7568-1523-4

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine beeindruckende Lebensgeschichte

    Ein Leben in vier Welten ist ein autobiographischer Roman, der mich nachhaltig beeindruckt hat. Die Lebensgeschichte des Protagonisten Albert ist ziemlich einzigartig und berührend. Nicht viele Menschen haben so viele politische Umbrüche und Situationen hautnah miterlebt. Der relativ nüchterne Schreibstil des Autors passt, meines Erachtens nach, perfekt zu dem Roman und der pragmatischen Lebensweise des Protagonisten. Zudem werden Themen wie das Sterben und der Umgang mit dem Älter werden sowohl sachlich als auch einfühlsam dargestellt. Nicht alle Gedanken und Hintergründe der Hauptfigur werden detailliert beschrieben aber ich bin der Meinung, dass dies auch nicht notwendig ist, denn der Leser soll auch durchaus dazu angeregt werden, sich seine eigenen Gedanken über das Geschehene zu machen. Für mich war es ein wirklich interessanter Roman, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat.

  • Bewertung

    5/5

    15.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Fast in einem Rutsch ausgelesen - viel Stoff zum Nachdenken

    Warum habe ich dieses Buch an 2 Abenden, also fast „in einem Rutsch“ ausgelesen? Ohne zu viel über den Inhalt zu verraten: Das Leben von Albert Pawlak führt uns durch so viele Abschnitte der deutschen Geschichte, dass ich immer wissen wollte, wie es weiter geht und wo und wie es letztlich endet. Das Buchcover verrät ja schon einige Stationen…da wir als Leser*innen wissen, dass es dieses Leben tatsächlich gab, umso spannender und beeindruckender. Das erklärt natürlich auch, dass das Erlebte nicht vollständig im Sinne einer historischen Betrachtung wiedergegeben ist, sondern auf den Erinnerungen des „echten Alberts“ beruht, die für ihn am prägendsten waren. Während des Lesens gab es Schilderungen, bei denen ich schlucken musste und andere, die mich haben lächeln lassen. Letzteres insbesondere bei den Beziehungen und Freundschaften von Albert, die Frank Brachvogel sehr gefühlvoll geschildert hat und nicht zuletzt die Beschreibung der kanadischen Landschaft, die er selbst aus eigenem Erleben kennt. Die Mischung aus diesen „negativen wie positiven“ Gefühlen machen das Buch lebendig und gut lesbar – es ist damit weder zu schwer noch zu kitschig. Gerne hätte ich allerdings noch mehr über die Frauen in Pawlaks Leben erfahren, aber das war möglicherweise zu persönlich, um es zu erzählen? Überraschend war für mich das Ende der Geschichte, also der 2. Handlungsstrang in der Jetzt-Zeit neben dem Rückblick: Zu den „historischen Themen“ gesellt sich eine „aktuelle Diskussion“ dazu, die in Kanada und Deutschland noch sehr unterschiedlich gehandhabt wird: das selbst bestimmte Sterben/ die Sterbehilfe. Der Autor verbindet diese beiden Handlungsstränge gekonnt: Vergangenheit und Zukunft liegen doch immer ganz nahe beieinander. Viel Stoff zum Nachdenken - hat mir sehr gut gefallen und die positive Lebenseinstellung von Albert nehme ich mit!

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    14.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Lebensgeschichte eines Deutsch-Kanadiers 1939 bis heute

    Bei dem Debütroman des Journalisten Frank Brachvogel handelt es sich um die Lebensgeschichte des 90jährigen Deutsch-Kanadiers Albert Pawlak. Der Name ist erfunden, die Person gab es jedoch wirklich. Die Handlung beginnt 1939, Albert wächst mit sechs Geschwistern in einem Dorf an der Ostsee auf. 1945 wird Albert als 14jähriger einer Flugzeugfabrik weit weg von seinem Heimatort zugeteilt. Nach dem Krieg macht er eine Lehre als Elektriker, um anschließend ins Erzgebirge in einem Bergwerk Uran abzubauen. Nach einem Unfall, bei dem er um Haaresbreite im Bergwerk begraben wird, beschließt er, sich eine weniger gefährliche Arbeit zu suchen. Er bekommt in Hamburg eine Arbeit als Elektriker in einem Reparaturbetrieb für Züge. Ein Kollege überredet ihn, mit ihm nach Kanada auszuwandern. Bis zur Rente arbeitet er in Vancouver, als Rentner genießt er die Bergwelt Kanadas und verbringt sehr viel Zeit beim Wandern und Skifahren. Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen – neben Alberts Lebensgeschichte ist da sein Leben als 90jähriger, der nach einem Sturz im Krankenhaus aufwacht. Nun kommt das Thema Euthanasie ins Spiel. In Kanada ist es erlaubt, Sterbenden Hilfe zu leisten, wenn sie das wünschen. Albert kann sich ein Leben als bettlägeriger Pflegefall nicht vorstellen, da er bis ins hohe Alter sportlich aktiv war. Mich hat Alberts Lebensgeschichte sehr gefesselt, ich habe sie fast in einem Zug durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, durch die wunderbaren Beschreibungen der Landschaften und von Alberts Freunden und seinen Geschwistern fühlte ich mich in die Geschichte hineinversetzt und habe mit Albert mitgelitten und mit gefiebert. Ein sehr gelungener Debütroman.

  • Dirk Osygus

    aus Wuppertal

    4/5

    28.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Bericht über ein sehr langes Leben!

    Es ist schwer für den Roman „Ein Leben in vier Welten“ von Frank Brachvogel eine Rezension zu schreiben, weil es das intensive Leben der Hauptfigur Albert von den Kindertagen in Kriegszeiten bis zum Lebensende in Kanada aufzeigt. Das hat Frank Brachvogel gut hinbekommen und ich habe die Geschichte gerne gelesen. Hin und wieder war sie mir etwas zu detailliert, aber ich wollte das Buch ungerne aus der Hand legen. Die Lebensgeschichte von Albert wird sehr linear in Rückblicken erzählt und so bekommt der Leser einen sehr klaren Einblick von den „Vier Welten.“ Allerdings fand die manche Abschnitte, wie z.B. die Ausbildung an der Ostsee und die Bergbauerfahrungen im Erzgebirge viel zu lang und viel zu detailliert. Dagegen war der Kanada-Abschnitt für mich viel zu kurz, weil er ja doch den Großteil des neunzigjährigen Lebens umfasst. Aber wie auch immer, Albert hatte in sehr abwechslungsreiches Leben. Das Buch hat eine am Anfang verwirrende Collage auf dem Cover, die man am Ende des Buchs gut versteht. Nur die Spritze ist für mich etwas zu zentral und stört den Gesamteindruck, aber vielleicht war das ja auch beabsichtigt, denn sie spielt ja eine wichtige Rolle. Frank Brachvogel hat eine bemerkenswerte Lebensgeschichte zu Papier gebracht, die ich sehr gerne gelesen habe und bis zur letzten Seite gewartet habe, was mit Karin passieren wird. Das bleibt leider offen. Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 Sternen, weil es den leichten Charakter des Berichts nicht komplett abstreifen kann, aber am Ende dann doch noch sehr emotional wird. Und damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet. Das war dann richtig gut.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    4/5

    25.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte eines langen, selbstbestimmten Lebens

    Der 90jährige Albert bricht plötzlich zusammen. Während er benommen auf Hilfe wartet, von der er weiß, dass sie kommen wird, erinnert er sich an sein Leben. Frank Brachvogel, Jahrgang 1969, ist Kommunikationsexperte und Journalist mit langjähriger Erfahrung. Eine Begegnung im Februar 2022 führte zu diesem Debütroman, es handelt sich also um einen Roman nach wahren Begebenheiten. Frank Brachvogel erzählt Alberts Lebensgeschichte, beginnend mit der Kindheit in der ostdeutschen Provinz. Albert muss als 14jähriger am Bau einer neuen Wunderwaffe arbeiten. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges möchte er unbedingt am Aufbau eines neuen Staates mitwirken, bevor er erkennt, dass dies nicht der richtige Weg ist. Nach der geglückten Flucht geht es ihm in Westdeutschland gut, dann jedoch muss er mehr und mehr feststellen, dass er trotz guter Arbeit nicht dazugehört. Er wagt die Auswanderung nach Kanada, wo er ein gutes Leben führt und nach der Einbürgerung den Kontakt zu seiner Familie in Ostdeutschland durch regelmäßige Besuche intensivieren kann. Der Erzählstil ist eher sachlich. Nüchtern lässt der Autor seinen Ich-Erzähler Albert aus seinem Leben berichten. Emotionen sind eher sparsam und zwischen den Zeilen zu lesen, so z.B. seine Beziehung zu seiner Nachbarin, die im Arbeitslager war. Auch die Beziehungen zu seinen Freunden sind gut und von Dauer. Ich hätte an der einen oder anderen Stelle gern etwas mehr erfahren, weiß jedoch aber auch, dass Albert aus einer Generation stammt, die ihre Gefühle eher für sich behalten hat. Besonders gut hat mir die Auseinandersetzung mit dem Alter, dem Tod und dem Sterben gefallen. Albert hat alles gut durchdacht. Seine Aktivitäten sind durch das fortschreitende Alter eingeschränkt, ihm ist klar, dass er viele Dinge nicht mehr machen kann. Er hat sich intensiv mit seiner Situation auseinandergesetzt und eine gute Entscheidung getroffen. Gut, dass dies in Kanada möglich ist. Das Cover zeigt alle wichtige Stationen aus Alberts Leben in einer ausgezeichnet zusammengestellten Collage und passt hervorragend zum Inhalt. Außerdem zieht es die Blicke auf sich. Fazit: ein gelungenes Debüt

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