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Im Spiegel starb ihr Herz

13

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.12.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12/2,9 cm

Gewicht

441 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7568-5244-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.12.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12/2,9 cm

Gewicht

441 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7568-5244-4

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    07.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein komplexes Märchen über Sehnsucht, Schuld und eigene Stärke

    Psychologisch-magische Erzählung! Ein komplexes Märchen über Sehnsucht, Schuld und eigene Stärke. Zwei starke Charaktere mit vielen Facetten - spanned bis zum Schluss! “Natürlich wollte ich gut sein, aber diese Welt ließ mich nicht.“ Die Stiefmutter, die ihre schmerzlich Naivität auf die harte Tour verliert und selbst verhärtet und grausam wird: Cormea, die Protagonistin des ersten Teils, war für mich schwer zu ertragen. Ich habe eine Lesepause gebraucht. Zu nah war sie mir an all den Müttern, die wegsehen und sich selbst belügen, wenn der Vater das eigene Kind missbraucht und beide gegeneinander ausspielt. Snow/Raven war da als Protagonistin im späteren Verlauf eine wirkliche Erleichterung mit einer spannenden charakterlichen Entwicklung. Gut auch, dass sie nicht auf den doch etwas blassen Traumprinzen angewiesen ist! Sie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und zum Glück gibt es Freundinnen. Eine Erzählung, die mich immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht und überzeugt hat. Spannend bis zur letzten Seite!

  • Bewertung

    5/5

    21.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Bilder, die zum Nachdenken anregen

    Im Spiegel starb ihr Herz ist eine etwas andere Märchenadaption von Schneewittchen, die viele Elemente des ursprünglichen Märchens der Gebrüder Grimm aufgreift und vertieft. Der Erzählstil erinnert ebenfalls an den klassischen Märchenstil, denn er hält eine gewisse Distanz zu den Figuren. Für mich hat das sehr gut funktioniert, weil dadurch auch die Gewalttaten etwas abgeschwächt wurden (Achtung: Inhaltswarnung beachten!). Besonders gefallen hat mir der Blick in die Anfänge der Beziehung von Snow Mare und ihrer Stiefmutter. Zu Beginn habe ich mich in diesem Konflikt Snow Mares Gedankenwelt näher gefühlt, später hat mich Cormeas Zerrissenheit mehr berührt. Zum Prinzen Demetrius konnte ich keine Beziehung aufbauen. Zum Glück weicht der erste Band hier vom Original ab und der Prinz bekommt in den Folgebänden noch Gelegenheit für eine Weiterentwicklung. ;-) Die Autorin greift viele wichtige Themen auf, z. B. sexualisierte Gewalt und die daraus resultierenden Gefühle des Opfers, Kleinwüchsigkeit, traditionelle Rollenbilder in der Familie, genderneutrale Bezeichnungen, Diskriminierung, Ableismus, (Mit-)Schuld ... Was sich an manchen Stellen etwas zu viel für eine Geschichte anfühlte. Andererseits finde ich es gut, dass diese Dinge nicht einfach unkommentiert stehengelassen werden. Zu Cormeas Fluch hätte ich mir mehr Hintergrundinfos gewünscht, ebenso zu den Königreichen und ein Personenverzeichnis wäre hilfreich gewesen. Leider gibt es einige Fehler, die im Lektorat und Korrektorat übersehen wurden. Da diese sicherlich noch ausgebessert werden und niemand perfekt ist, fließen sie nicht in meine Bewertung mit ein. Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten und kann das Buch allen Fans von düsterer Fantasy und Märchenadaptionen empfehlen. Die Autorin hat einige starke Bilder heraufbeschworen, die mich noch eine Weile begleiten werden und zum Nachdenken anregen. Weil 4 Sterne zu wenig wären, gebe ich 4,5 Sterne und freue mich auf Snow Mares zukünftige Reise und das Aufdecken weiterer Geheimnisse.

  • Christin von Hertzklecks

    5/5

    18.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Xenia Winterwoods hat auf…

    Xenia Winterwoods hat auf ihre Neuinterpretationen einen Zauber aus Dunkelheit gelegt. Sie vollbringt es, aus den finstersten Stunden, einen Lichtfunken zu erhaschen und ihn festzuhalten. Trotz des Verlusts der eigenen Freiheit, der Familie und des Lebens, konnte ich in Snow und Cormea so viel Schönes und Gutes sehen. Sie sind vielschichtige Persönlichkeiten, die sich nicht pauschal in sympathisch und unsympathisch aufschlüsseln lassen. Ihre Geschichte von Anfang an mitzuerleben, ihre Gefühle zu verstehen und das Herz mit jedem Schmerz mehr an sie zu verlieren, hat mich genauso leiden lassen. Den beiden Frauen war ein Aufwachsen mit Güte, Herzlichkeit und Geborgenheit verwehrt und es war nicht einfach für mich sie zu verurteilen, wenn ich die Seele der Charaktere so gut kannte. Es ist nicht nur die düstere Stimmung, die Melancholie, der Schmerz und die Unterdrückung. Es ist ebenso die unterschwellige Spannung, der brodelnde Hass, die aufstauenden Gefühle und die Liebe, die immer wieder ihre Chance verpasst. Die zentralen Themen Unterdrückung, Diskriminierung, Gleichberechtigung, Chosen Family und noch so viele mehr, wurden einfühlsam und sensibel integriert, sodass ich sehr viel für mich aus der Geschichte ziehen konnte. Fazit: Xenia Winterwoods hat nicht nur eine düstere, einnehmende Geschichte geschrieben, sondern geht mit den behandelnden Themen sehr sensibel und emphatisch um. Mein Herz wusste so oft nicht, in welche Richtung es schlägt, wem es sich zuwenden soll und wie es wieder in seinen Rhythmus findet. »Im Spiegel starb ihr Herz« ist unheimlich faszinierend, tiefgründig und dunkel.

  • Cha

    aus Baden-Baden

    5/5

    09.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Düster, stark und umwerfend

    Klappentext: Cormea ist nur so schön, wie ihre Taten gut sind. Dass das nicht unbedingt ein Segen ist, versteht sie erst, als ihre Märchenhochzeit mit dem König des Reichs von Schönheit zum Albtraum wird. Cormea versagt als Ehefrau – davon ist selbst ihre Mutter überzeugt. Immer tiefer stürzt sie sich in die Magie ihres Spiegels, bis die Wahrheit verschwimmt und der Preis ihrer Schönheit immer blutiger wird. Derweil streckt die einsame Königstochter Snow Mare immer wieder die Hand nach Cormea aus – allerdings ist es der Königin verboten, sie zu ergreifen. Snow hasst ihren Vater dafür. Um eines Tages das grausame Schloss zu verlassen, lernt sie mit Waffen umzugehen. Doch erst, als sie sich von ihrer geliebten Stiefmutter trennt, zeigen ihr die ausgestoßenen Völker, was es bedeutet, zu kämpfen. Der romantisch verklärte Prinz von Güte will Snow retten und dabei ihr Herz erobern. Nur ist er nicht der Einzige, der hinter ihrem Herzen her ist … Meinung: Der Klappentext hat mich direkt überzeugt, eine so coole und abgewandelte Version von einem Märchen habe ich bisher nie gelesen. Und da wurde ich auch nicht enttäuscht, denn dieses Buch trifft nicht nur den perfekten Grad zwischen dem ursprünglichen Märchen und einer eigenen Geschichte, sondern es spricht dabei auch noch andere wichtige Themen an, die perfekt miteingewoben werden. Obwohl man Schneewitchens Stiefmutter immer als die Böse kennt, ist das in diesem Fall nicht so klar zu sagen, denn sie tut zwar immer wieder grausame Dinge, gleichzeitig wird aber so genial deutlich gemacht, dass sie selbst sehr verletzt ist und Snow Mare eigentlich liebt, sodass man sich gar nicht vor ihr verschließen kann, das fand ich echt grandios. Eine riesige Empfehlung, für alle Fans von genialen Märchenadaptionen, die zwar auch grausame Szenen haben dürfen, dafür aber umso spannender sind, mit starken Figuren, die weder klar gut noch böse sind.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    09.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Fantastisch und Feministisch

    Danke für dieses wundervolle düstere Buch. Ich liebe Märchen und ihre Adaptionen. Die Autorin hat es grandios vermocht, mit ihren Sprachstil einen Hauch von den ursprünglichen Märchen, wie wir sie früher vorgelesen bekommen haben, in die heutige Zeit zu holen. Auch die Umsetzung verbindet das alte Märchen Schneewittchen mit neuen, düsteren und vor allem feministischen Elementen. Erzählkunst von Feinsten. Die Story und die Charaktere sind echt und und fernab von schwarz und weiß. Das ganze Buch ist eine Reise im Dämmerlicht. Nichts scheint wie es auf den ersten Blickt wirkt. Im Spiegel starb ihr Herz ist ein wundervolles Buch, für alle die es düster und emotional lieben. Ein Märchen voller Licht und Dunkelheit.

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