Scheidung der Eltern und Entwicklung des Kindes. Inwiefern wird das Verhalten im Erwachsenenalter beeinflusst?
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.12.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
550 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346782021
Auf die Einleitung folgen Annäherungen an die Begriffe Familie und Scheidung. Daraufhin erläutert die Arbeit die historische Entwicklung der Scheidung in Deutschland. Dann erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsstand. Hierbei geht die Arbeit auf die Studien von Figdor (2004, 2007), Wallerstein, Lewis und Blakeslee (2002), Napp-Peters (1988), Hetherington und Kelly (2003) ein.
Anschließend bezieht sich die Arbeit auf die psychische Entwicklung des Kindes nach der Scheidung. Im Fokus dieses Kapitels stehen Themen wie Loyalitätskonflikte, Aggressionen, Selbstwertprobleme und Bindungsstörungen. Abschließend werden die Ergebnisse bewertet und einen Ausblick gegeben, wie mit dem Thema Scheidung und die Auswirkungen dieser auf die kindliche Entwicklung in Zukunft umgegangen werden sollte.
"Was wird aus den Kindern?" - Diese Frage haben sich vermutlich mehr Eltern gestellt als je zuvor. Seit den 60er Jahren sind die Scheidungsraten enorm angestiegen. Insgesamt wird rund jede dritte Ehe geschieden. 2018 lag die Scheidungsquote bei 32,94%. Dieser Trend scheint unaufhaltsam. Da die Zahl der betroffenen Kinder hoch ist, gilt die Scheidung der Eltern als eine der größten pädagogischen Probleme der Gegenwart.
Wie man sich gut vorstellen kann oder vielleicht sogar selbst erfahren hat, führt eine Trennung zu Veränderungen im Lebenslauf der Kinder. Figdor sieht die Scheidung sogar als Lebensschicksal für Scheidungskinder. Dabei kann dieses Schicksal bei etwa 10-20% der betroffenen Kinder zu langfristigen Folgen führen. Auch wenn die Trennung Vorteile mit sich bringt, wie weniger Ärger und Stress, verlieren die Kinder immer einen Elternteil, der für ihre Entwicklung nötig ist. Dieses Thema ist deshalb so legitim, weil in vielen Fällen die psychische Gesundheit im Erwachsenenalter bei jenen schlechter ist, die in der Kindheit oder in der Jugend eine Scheidung erlebten.
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