Bildungsabschlüsse und Freizeitverhalten. Zu den Ursachen von Bildungsungleichheiten Eine quantitativ empirische Untersuchung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.01.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
589 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346786197
Soziale Mobilität wird zwar nicht aktiv durch die Gesellschaft verhindert, sehr wohl wird sie jedoch durch ihre starren Mechanismen gehemmt. Soziale Aufsteiger, wie sie in Narrativen wie dem des Tellerwäschers zum Millionär propagiert werden, existieren zwar, sind aber keineswegs Beweise gegen diese Mechanismen, viel mehr untermauern sie diese. Denn betrachtet man biografische Etappen, wie den Wechsel zu einem Gymnasium, das Abitur, ein Studium, eine Promotion, den Berufseinstieg und eventuelle Karrierewechsel, so fällt auf, dass der Anteil der Personen aus sozial schwachen Verhältnissen mit jedem geschafften sozialen Aufstieg, abnimmt.
Dies gipfelt bei Betrachtung derer, die sich an der Spitze dieses Aufstiegs befinden. So haben 82 % der Abgeordneten des Bundestags von 2021 einen Akademischen Bildungsgrad, während es bei den Wählern, lediglich 18,5 % sind und während von den Repräsentanten jeder Fünfte promoviert ist, ist es bei den Repräsentierten lediglich jeder hundertste. Nun ist es noch keine Ungerechtigkeit, geschweige denn ein Problem, dass die Politik von den Gelehrtesten und mutmaßlich Klügeren, des Landes dominiert wird. Ungerecht wird es jedoch, wenn die Teilhabe denen verwehrt wird, welche nicht von Geburt an prädestiniert sind, eine akademische Laufbahn absolvieren zu können.
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