Die moralische Bedeutung der Unaufrichtigkeit. Versuch einer ethischen Deutung Sartres
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.01.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
562 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346786807
Jean-Paul Sartre führt den Begriff der Unaufrichtigkeit (mauvaise foi) in "Das Sein und das Nichts" als analytische Kategorie ein, um auf ihrer Grundlage Aussagen über das Sein der menschlichen Realität treffen zu können. Sie wird, neben dem Begriff der Freiheit, zu einem der zentralsten Themen seiner Philosophie. Auch wenn eine ethische Deutung des Begriffs zunächst naheliegend erscheint, distanzierte sich Sartre selbst davon, dass Unaufrichtigkeit als moralischer Terminus benutzt wird, was sicher an seiner ursprünglich analytischen Verwendungsweise liegt. Die obigen Beispiele sowie einige Passagen in "Das Sein und das Nichts" scheinen dies jedoch zu widerlegen. Sartre bettet den Begriff der Unaufrichtigkeit in moralisch gehaltvolle Situationen ein und argumentiert an verschiedenen Stellen für eine Überwindung dieses Zustandes. Während der französische Existentialismus für sich beansprucht, eine lebensnahe, "konkrete" Philosophie zu sein, hat Sartre es nicht geschafft, eine eigene Moralphilosophie zu entwickeln. Ausgangspunkt für eine solche könnte, über den analytischen Hintergrund hinwegsehend, die Unaufrichtigkeit sein.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice