Zum Scheitern verurteilt? Eine Untersuchung der Beziehung zwischen Aeneas und Dido bei Vergil anhand von Ovids Ratschlägen aus der "Ars Amatoria"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.01.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
537 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346789563
Diese Fragen sollen geklärt werden, indem die aufkeimende Beziehung zwischen Dido und Aeneas mit den Ratschlägen Ovids aus dem dritten Buch der Ars Amatoria verglichen wird. Das dritte Buch, da Dido die aktiv Handelnde in dem Beziehungsverlauf ist und daher die an Frauen gerichteten Ratschläge Ovids von Bedeutung sind. Sollte Dido diesem Leitfaden gefolgt sein und trotzdem keinen Erfolg dabei gehabt haben, so wäre dies ein Indiz dafür, dass eine Liebe zwischen den beiden aus übergeordneten Gründen, wie etwa dem Schicksal des Aeneas, unmöglich ist.
Damit Ovids Ars Amatoria aber als Maßstab für die Einschätzung der Beziehung zwischen Aeneas und Dido herangezogen werden kann, soll geklärt werden, ob Ovid innerhalb seiner eigenen Werke konsequent bei dem bleibt, was er schreibt. Was an einer Stelle als richtig und erfolgsversprechend beschrieben wird, darf an anderer Stelle nicht ohne Grund zum Misserfolg führen oder bestraft werden. Dies gilt auch dann, wenn die verschiedenen Werke nicht direkt zusammenhängen. So sollte es gegeben sein, dass all jene Anweisungen, welche in seiner Ars amatoria als zum Ziel führend beschrieben werden, auch in seinen Metamorphosen den gewünschten Effekt erzielen. Ebenso muss es für jene Handlungsweisen, von denen Ovid dringend abrät, gelten, dass ihre Durchführung gewisse Konsequenzen nach sich zieht. Da das Lehrgedicht aber nicht allein für Ovids eigene Werke gelten soll, sondern als Leitfaden für alle Römer, soll das vierte Buch der Aeneis auch dann mit der Ars Amatoria Verglichen werden, sollte Ovid sich zwischen seinen Werken widersprechen.
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