Digitale Bildung als Dispositiv der Macht Zu O¨konomisierung und Instrumentierung digitaler Bildung am Beispiel von Google for Education
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
46,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.01.2023
Verlag
Springer Fachmedien WiesbadenSeitenzahl
109 (Printausgabe)
Dateigröße
997 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783658400934
Die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Notwendigkeit von digitalem Fernunterricht haben nicht nur die digitale Transformation des Bildungswesens, sondern auch den Einzug privatwirtschaftlicher Unternehmen in das Bildungssystem vorangetrieben. Auch mächtige Technologie-Unternehmen wie Google nehmen im Zuge aktueller Entwicklungen wachsenden Einfluss auf Bildungsprozesse und -institutionen hierzulande. Während Google das eigene Bildungsangebot als besonders innovativ, einfach und sicher vermarktet, ist das Unternehmen in der Vergangenheit auch dafür bekannt geworden, massiv gegen Datenschutzrichtlinien verstoßen zu haben und sein Geschäftsmodell auf Prozessen der Datenenteignung und -verarbeitung zu begründen. Die Forschungsarbeit zeigt auf, inwiefern es dem Konzern unter dem Deckmantel von Wettbewerbsargumenten und Optimierungsversprechen gelungen ist, sich als Experte im Bereich digitale Bildung zu vermarkten und Bildung durch die Google-for-Education-Tools nicht nur zu instrumentieren, sondern auch für eigene Kapitalinteressen zu instrumentalisieren. Das Engagement des Konzerns im Bildungsbereich wird im Hinblick auf sein Machtpotenzial untersucht, während mögliche Interessen und Motive des Unternehmens kritisch hinterfragt werden.
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