Sarah kann den Schmerz kaum ertragen: Ihre Mutter ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Im Nachlass findet Sarah ein altes Herbarium und erinnert sich an die schönen Stunden, in denen sie mit ihrer Mutter gemeinsam gekocht und gebacken hat. Vielmehr überrascht sie aber, dass zu ihrem Erbe auch ein altes Baderhaus in Nürnberg zählt. Sarah reist zu ihrer Großtante Rosa, die noch in der Gegend lebt. Rosa zeigt Sarah nicht nur viele lokale Kräuter und Gewächse, sondern erzählt ihr vor allem etwas über ihre Herkunft, das alles verändert ...-
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Tanja W.
5/5
23.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Wunderschön, gefühlvoll und tiefgründig
Meine Meinung:
"Sie ist hier, denke ich." Schon der erste Satz verursacht mir beim Lesen eine Gänsehaut. Sofort habe ich mich mit Sarah tief verbunden gefühlt. Ihre Mutter ist plötzlich verstorben und man spürt Sarahs tiefe Trauer förmlich durch die Seiten hindurch. Auf der Beerdigung begegnet sie ihrer bis dahin unbekannten Großtante Rosa. Rosa lädt Sarah nach Nürnberg ein, um mehr über diesen Teil der Familie zu erfahren. Halt gibt Sarah in dieser schwierigen Situation ihre beste Freundin Doreen. Die Freundschaft der beiden ist wirklich beneidenswert. Kann Sarah zusammen mit Doreen das Familiengeheimnis lüften?
Der Schreibstil von Anne Töpfer ist so wunderschön, berührend, tiefgründig, ich habe oft mit Sarah geweint und mit ihr gelitten. Es gibt aber auch humorvolle Szenen und es entsteht eine zarte Liebesgeschichte. Die Mischung ist einfach wundervoll, so dass das Buch noch lange in Erinnerung bleibt. Mit dem Familiengeheimnis hätte ich so nicht gerechnet, aber ich will da nicht zuviel verraten.
Ich vergebe 5 von 5 Sternen und hoffe sehr auf eine Fortsetzung...
Leseratte-Y
5/5
21.07.2021
eBook (ePUB 3)
liebenswerte Geschichte
In „Wildblütenzauber“ wird man an die Vorpommersche Boddenlandschaft entführt. Es ist eine Geschichte über Familie, Verlust, Freundschaft, Neuanfang.
Sarah hat bei einem Unfall ihre Mutter verloren. Es fällt ihr schwer mit dem Verlust umzugehen. Zum Glück hat sie Doreen – ihre Freundin aus Kindheitsheitstagen, bei der sie Trost und Halt findet. Die zwei sind wie Schwestern und ergänzen sich gut. Kann sich Sarah vielleicht ihre Zukunft in ihrer Nähe aufbauen? Ihr altes Leben … das gibt es ja so nicht mehr. Und dann ist da noch ihre Großtante Rosa, von deren Existenz sie bisher nichts wusste und das Testament ihrer Mutter, was lauter Fragen aufwirft und alles verändert.
Anne Töpfer hat mich mit ihrem lockeren, leichten Schreibstil von Anfang an in ihren Bann gezogen. Es hat Spaß gemacht sich in die Geschichte fallen zu lassen – auch wenn es kein leichtes Thema war. Aber sie hat es authentisch umgesetzt. Auch der Humor ist nicht zu kurz gekommen. Die Charaktere wurden sehr anschaulich dargestellt. Man konnte sich gut in sie hineinversetzen, mit ihnen mitfühlen. Zum Abschluss gab es noch ein paar leckere Rezepte zum Probieren.
Insgesamt eine liebenswerte Geschichte. Aus meiner Sicht definitiv eine Empfehlung wert.
claudi-1963
aus Schwaben
5/5
20.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Am Ende sind es immer die Freunde die zu einem halten
"Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren." (Johann Wolfgang von Goethe)
Der schmerzliche und unverhoffte Verlust, den Sarahs Mutter nach ihrem Unfall hinterlassen hat, kann sie noch immer nicht begreifen. Nur gut das Sarahs Freundin Doreen, die sie schon aus Kindertagen kennt, ihr in all dem Schmerz behilflich ist. Bei der kreativen Töpferin in der Boddenlandschaft Vorpommerns findet Lehrerin Sarah wieder neue Kraft und Hoffnung, um sich eine neue Zukunft aufzubauen. Bei der Beerdigung lernt Sarah ihre Großtante Rosa kennen, von der sie bisher nichts wusste. Diese bittet Sarah, sie in Nürnberg zu besuchen, da es um einige Familienangelegenheiten ginge. Als Sarah dann erfährt, dass sie ein Haus in Nürnberg geerbt hat, ist sie überrascht. Doch was sich dann in Nürnberg erfährt, damit hätte sie niemals gerechnet. ---
Meine Meinung:
Das Cover mit den verlockenden Törtchen lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und so ist es natürlich klar, dass es in Anne Töpfers Buch nicht nur um Trauer, Verlust, Freundschaft und ein Familiengeheimnis geht, sondern ebenso um leckere Kuchen und Rezepte, die man zum Teil am Ende des Buchs wiederfindet. Nach dem Roman "Das Brombeerzimmer" folgt nun das zweite Buch, bei dem es um Verlust und Trauer geht. Doch selbst wenn es um ein dramatisches Schicksal geht, gibt es doch viele humorvolle Akzente und wir treffen auf einige Personen aus dem ersten Buch. Diesmal geht es allerdings auf keine der Inseln der Nord - oder Ostsee, sondern in die Boddenlandschaft Vorpommerns, die besonders durch Fauna und Flora auffällt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Autorin mich wieder einmal mit auf eine Reise nimmt und wenn es nur in Papierform ist. Die schönen Beschreibungen des Lokalkolorits machen die Bücher der Autorin immer zu kleinen Urlaubserlebnissen. So kommen bei mir wieder einmal Urlaubsgefühle hoch, die ich regelmäßig bei ihren Büchern erlebe. Die innige Freundschaft von Sarah und Doreen hat mich sofort verzaubert, ich denke über so eine tolle Freundin würde sich jeder freuen. Besonders Doreen mit ihrer herzlichen offenen Art kann Sarah bei ihrem Verlust und der Trauer helfen und das, obwohl sie doch selbst in ihrem Leben so viel Schlechtes erfahren musste. Mit Cafébesitzerin Mandy lernt sie eine weitere sympathische Frau kennen, die außerdem die Gelüste der beiden Freundinnen auf Süßes stillt. Außerdem treffen sie auf Doreens Nachbarn Bernd, einem nörgelnden Stinkstiefel, der sich dann jedoch zu einem herzensguten Kumpel entwickelt und ihren Freundeskreis erweitert. Natürlich darf die Liebe ebenfalls nicht zu kurz kommen, die hier in Form einer kleinen Hundedame namens Daisy eingeläutet wird. Hier allerdings kommt es noch zu kleineren Missverständnissen, die erst von den Freundinnen geklärt werden müssen. Als großer Überraschung gibt es dann noch ein Familiengeheimnis, mit dem ich so gar nicht gerechnet habe. Das sich dabei die nette, sympathische Rosa ins Gegenteil verwandelt, hatte ich ebenfalls so nicht vermutet. Am Ende bin ich über den Ausgang noch nicht recht glücklich, den einiges bleibt offen und ungeklärt. Doch wer Autorin Andrea Russo als Anne Töpfer oder Anne Barns kennt, der weiß, dass sie ihre Romane und Charaktere gerne weiterführt und entwickelt. Von daher erwarte ich natürlich eine Fortsetzung mit den beiden Freundinnen Sarah und Doreen. Am Ende freue ich mich noch über hilfreiche Rezepte, wie die leckeren Traumstücke, den Sharbah und ein Hustensaft, von dem alle im Buch erwähnt wurden. Deshalb gibt es von mir 5 von 5 Sterne für diesen leichten sommerlichen Schicksalsroman.
Bewertung
aus Rickenbach Sulz
5/5
19.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine Geschichte, die bis ins Wohnzimmer duftet...
Nach dem Tod ihrer Mutter muss sich Sarah erst wieder sammeln. Mit Hilfe ihrer Freundin kämpft sie sich in den Alltag zurück und merkt schnell, dass sich in ihrem Leben etwas ändern muss. Sie beschliesst ins Dorf ihrer Freundin zu ziehen und kann dadurch neue Freundschaften schliessen und ihr Leben umstellen. Als dann auch noch alte Familiengeheimnisse aufgedeckt werden, bekommt ihr Leben plötzlich neue Strukturen…
Eine Geschichte, so schön beschrieben, dass man das Gefühl hat die Düfte der Kräuter, des Kaffees und der selbstgebackenen Torten und „Traumstücke“ bis zu sich ins Wohnzimmer zu schmecken. Ganz tolle, herzerwärmende Geschichte um Freundschaft, Zusammenhalt, Selbstgemachtem und Liebe. Die Autorin verleiht allem mit ihrer liebevollen Beschreibung eine unglaubliche Schönheit. Den Häusern, der Landschaft, der Freundschaften und den selbstgemachten Köstlichkeiten. Die Rezepte dienen dazu, dass man schlussendlich wirklich etwas kosten kann… so toll!
Conny
aus berlin
5/5
17.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Wohlfühlroman
Nach dem plötzlichen Unfalltod ihrer Mutter ist Sarah untröstlich. Nur ihre Freundin Doreen unterstützt sie.
Bei der Beerdigung lernt sie ihre Großtante kennen, von der sie bisher nie gehört hat und im Testamentsentwurf ihrer Mutter ist von einem Haus die Rede und der Verweis auf eine deutlich ältere Schwester von Sarah.
Nach der Testamentseröffnung machen sich Sarah und Doreen auf um dem Familiengeheimnis auf die Spur zu gehen.
Ich mag die Bücher der Autorin sehr, die auch als Anne Barns und Andrea Russo schreibt.
In „Wildblütenzauber“ trifft man auf einige Figuren aus dem Roman „Das Brombeerzimmer“, das hat mir gut gefallen, da ich sie sehr sympathisch fand.
Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig, ich mag es, dass es so viel Positives und Ermutigendes in der Geschichte gibt, obwohl sie erst sehr traurig beginnt. Eine sehr berührende Geschichte über Familie, Freundschaft und Liebe.
Sarah und Doreen fand ich sehr sympathisch, ihr liebevolles und ehrliches Miteinander hat mich sehr angesprochen.
Die Figuren werden sehr facettenreich beschrieben, mit Ecken und Kanten und dadurch sehr authentisch und oft sympathisch.
Etwas schade fand ich, dass das Familiengeheimnis erst am Ende der Story richtig Erwähnung und Raum findet, ich hätte mir hier etwas mehr Präsenz gewünscht.
Ansonsten ist aber alles stimmig und es hat mir viel Freude beim Lesen beschert.
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4/5
01.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Der neue Roman von Anne Töpfer,...
Der neue Roman von Anne Töpfer, einfach zum Genießen, perfekt für den Urlaub.
Für alle Leser von Patricia Koelle und Anne Barns.
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