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William Sutcliffe

1. Grüner wird's nicht

Grüner wird's nicht Der Sommer, in dem ich die Welt rettete

Gesprochen von
62
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jochen Schaible

Spieldauer

7 Stunden und 40 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

11 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

34

Verlag

Speech Studio Schweiz

Übersetzt von

Leena Flegler

Sprache

Deutsch

EAN

9783039680139

Beschreibung

Rezension

ein absolut wichtiges Thema und sehr gut geschrieben
Das Jugendbuch " Grüner wird´s nicht - Der Sommer in dem ich die Welt rettete " von William Sutcliffe ist für Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren gedacht. Das Cover des Buches, ist meiner Meinung nach etwas nichtssagend. Zwei Jugen sitzen auf einem Baumhaus und dies ist alles in Schwarz gehalten. Unter ihren Füßen hängt ein langes Plakat runter mit dem Titel des Buches. Nur der defekte Zaun und der schräg hängende Briefkasten, erwecken den Eindruck, als wenn die beiden auf einem besetzen Grundstück sitzen würden. Doch nun zum Inhalt: Das Buch handelt vom Sommer 2019. Der 13 jährige Luke will einfach nur einen entspannten Sommer verleben, doch seine Schwester hat andere Pläne. Sie leiht sich den Schlafsack des Bruders, um in ein Protestcamp auf der anderen Straßenseite zu ziehen. Natürlich liegen die Nerven der Eltern blank. Doch auf einmal wendet sich das Blatt und Luke findet sich auf einmal mitten zwischen all den Aktivisten und wird nach und nach Sprecher einer ganzen Generation. Denn das Ziel, war die Verhinderung des Baues einer neuen Landebahn. Doch dann kam Corona und alles änderte sich...

Dieses Buch zeigt sehr deutlich auf, dass es sich lohnt für eine Sache, die einem wichtig erscheint, einzustehen und für diese zu kämpfen. Doch leider lohnt es sich am Ende nicht immer. Ich finde dieses Buch sehr gut geschrieben und durch die einzelnen Kapitel, liest es sich sehr gut. Der Inhalt trifft den Nagel der Zeit sehr gut und greift viele wichtige Themen auf.

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Jochen Schaible

Spieldauer

7 Stunden und 40 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

11 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

34

Verlag

Speech Studio Schweiz

Übersetzt von

Leena Flegler

Sprache

Deutsch

EAN

9783039680139

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  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    30.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges Thema in einer überraschenden Geschichte

    Die Sommerferien des 13-jährigen Luke verlaufen ganz anders als erwartet: Als eine Gruppe von Klimaaktivist:innen in die Nachbarschaft einzieht, ist es zunächst Lukes große Schwester Rose, die sich dort mit einnistet. Auch Luke ist fasziniert von der Atmosphäre in dem besetzten Haus und von den Menschen, die dort wohnen. Nur Sky findet er nervig, sie sieht ganz anders aus als Kinder ihres Alters und verhält sich auch ganz ungewohnt. Doch schlussendlich werden er und Sky sich im Mittelpunkt der Proteste gegen den Ausbau des Flughafens finden, Polizei und Nachrichtensender sind unerwartete Gesprächspartner. Diese Geschichte hat mich eindeutig überrascht. Die Wendungen, die diese Erzählung nimmt, sind gleichzeitig völlig verblüffend und doch ganz logisch herbeigeführt. Zwischen dem Auszug von Rose aus dem elterlichen Haus und Lukes Protest-Aufenthalt in einem Baumhaus liegen so viele Ereignisse, die er sich niemals hätte vorstellen können. Das ist meistens ernsthaft geschildert, erhält aber immer wieder auch einen humorvollen Unterton, der den Roman so wunderbar faszinierend werden lässt. Die Charaktere sind aus dem Leben gegriffen, es ist spannend, ihre Entwicklungen zu verfolgen. Luke setzt sich mit den Gedanken der Klimaaktivisten auseinander, und der Leser wird in seine Überlegungen mit hineingezogen. Ganz nebenbei erhält man so gute Argumente dafür, seinen eigenen Lebensstil zu überdenken. Dieses Buch packt sein wichtiges Thema in eine überraschende Geschichte, die den Leser ziemlich schnell in das Geschehen hineinzieht. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • Test-LR

    5/5

    30.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn "Spießer" und Umweltaktivisten plötzlich an einem Strang ziehen (müssen)

    Inhalt: --------------- Alles beginnt damit, dass sich die siebzehnjährige Rose den Schlafsack ihres dreizehnjährigen Bruders Luke ausleihen will. Dieser stimmt zu und dann ist Rose auch schon verschwunden: Umgezogen in das Haus gegenüber, in dem Umweltaktivisten ein Haus besetzen, um gegen die geplante Flughafenlandebahn zu protestieren. Die Eltern sind aufgebracht und Luke sieht seine gemütlichen Sommerferien in Gefahr. Doch dann wird dies ein Sommer voller Abenteuer, neuer Freundschaften und Erkenntnisse und am Ende ist nichts mehr so, wie es mal war. Mein Eindruck: --------------- "Das orangerote Licht des Sommerabends fällt schräg in die Küche und wirft den verzerrten Schatten meines Vaters über unsere Teller und Gläser. Für einen Augenblick scheint alles still zu stehen, wie auf einem Foto. Ich habe den vagen Verdacht, dass sich dieser unbedeutende Moment in mein Gedächtnis einprägen wird. Und mit einem Mal habe ich das ungute Gefühl, dass nichts bleiben wird, wie es mal war." (S. 61, Luke) Mich hat das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist aus Lukes Sicht geschildert und manchmal hat er für einen Dreizehnjährigen einen erstaunlichen Durchblick und erzählt mit einem ironisch witzigen Ton und mit sehr bildhaften Vergleichen. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen. "»Ich habe ihnen erzählt, was ich hier mache. Ich beziehe Stellung zu einem der wichtigsten Themen unserer Zeit.« »Okay. In Ordnung.« »Das ist eine weltweite Bewegung, die sich damit auseinandersetzt, was derzeit passiert, und wirklich Dinge verändern will – und ich will daran teilnehmen, statt das Problem einfach zu ignorieren und mich abzulenken, indem ich immer mehr Zeug kaufe, während unterdessen die Erde zugrunde geht. Ich weiß, dass Mum und Dad durchdrehen und finden, dass das verrückt ist. Aber verrückt ist doch, nichts dagegen zu tun! Verrückt ist, einfach so weiterzumachen, als wäre alles in bester Ordnung.« »Stimmt.«" (S. 34, Rose zu Luke) William Sutcliffe hat es geschafft, die Themen Umweltaktivismus, Außenseiter und Aussteigertum, Freundschaft und Problem von Teenagern in einen humorvollen, manchmal sarkastischen und gleichzeitig nachdenklich machenden Roman zu verarbeiten, der nicht nur Jugendliche ansprechen dürfte. Die behandelten Themen gehen alle etwas an, die sich mit dem Sinn ihres Lebens und dem Thema Klimawandel und Umweltzerstörung auseinandersetzen. Die Handlung ist spannend und birgt einige Überraschungen. Das Ende ist schlüssig und auch wenn der Roman abgeschlossen ist, hätte ich nichts dagegen, mit Luke und Sky noch ein Abenteuer erleben zu dürfen. Die beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen. Fazit: --------------- Umweltaktivismus, Aussteigertum, Freundschaft und Teenagerprobleme - humorvoll, aber auch mit ernsten Untertönen erzählt - empfehlenswert!

  • Strohhaken

    aus Berlin

    5/5

    27.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Perspektivenwechsel

    In einem kleinen Ort in England soll ein Zubringer für einen Flughafen gebaut werden. Dazu müssen Häuser abgerissen und Bäume gefällt werden. In „Grüner wird’s nicht“ lebt eine vierköpfige Familie bis dahin ein durchschnittliches Leben. Bis die 17 jährige Tochter Rose vorübergehend in das Protestcamp auf der anderen Straßenseite einzieht. Von da an ändert sich alles. Rose engagiert sich für den Klimaschutz und das Familiensystem gerät ins Wanken. Zweifel befallen den Vater, ob sein bisheriges Leben seinen Vorstellungen entspricht. Der 13 jährige Sohn Luke ist bis dato eher am Chillen interessiert, schlittert jedoch in die Protestbewegung hinein und findet seinen eigenen Weg. Luke und das Hippiemädchen Sky werden durch einen mutigen Einsatz zu den Gesichtern der jungen und engagierten Klimaprotestbewegung. Können sie wirklich etwas gegen die Abrissbagger ausrichten und sich Gehör verschaffen? Die Charaktere sind wie aus dem wahren Leben gegriffen und die Dialoge wie ein Live-Mitschnitt aus unserer Gesellschaft. Die aufgezeigte Wut und Verzweiflung, Unverständnis und Resignation sind ein Abbild der jetzigen Ereignisse. Fabelhaft. Das Thema ist brandaktuell und gut aufbereitet. Dabei geht es in dem Buch nicht nur um den Klimaschutz. Es werden auch gut die Vorurteile, Missverständnisse und die fehlenden Worte zwischen den Generationen dargestellt. Mein Fazit: Leseempfehlung für junge Menschen und unbedingt auch für die Eltern, die sich auf einen Wechsel der Perspektive einlassen wollen.

  • Bewertung

    aus Heilsbronn

    5/5

    02.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schwieriges Thema, humorvoll erzählt

    Dieses Buch hat mich sofort neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Ich konnte es tatsächlich kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was als nächstes passiert. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Es gibt jede Menge überraschende Wendungen und viel zu Lachen. Die Charaktäre sind allesamt sehr sympathisch und lebensnah. Man kann sich richtig gut vorstellen, dass sich alles genau so zugetragen haben könnte. Die Geschichte wird aus der Sicht des 13-jährigen Luke geschildert, der sich in den Sommerferien eigentlich nur entspannen möchte. Doch dann wird er irgendwie in den Klima-Protest hineingezogen und findet sich plötzlich mitten im Zentrum des Widerstands. Es ist einfach herrlich, zu verfolgen, wie Luke praktisch durch Zufall zum Sprachrohr des Protests wird und sich in dieser Rolle zurechtfinden muss. Insgesamt fand ich seine Gedankengänge großartig beschrieben. Der Autor schafft es, ein brandaktuelles und sehr schwieriges Thema aufzugreifen, ohne dass dabei der Humor zu kurz kommt. Sowohl die spießigen Anwohner, als auch die Mitglieder des Protestcamps sind unglaublich charmant beschrieben. Besonders schön fand ich auch das Ende, wo Luke zwei Jahre später noch einmal auf die Ereignisse dieses Sommers zurückblickt und man erfährt, was aus den Beteiligten geworden ist. Ich kann dieses Buch jedem nur wärmstens empfehlen. Egal ob jung oder alt, Klimaschützer oder nicht - an dieser Lektüre wird jede/r Freude haben.

  • Tara

    aus Ratingen

    5/5

    01.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aktuell - wichtig – humorvoll

    „Grüner wird's nicht: Der Sommer, in dem ich die Welt rettete“ ist ein humorvolles Buch mit wichtiger Thematik des Autors William Sutcliffe. Der dreizehnjährige Luke freut sich auf die Sommerferien als in seiner Nachbarschaft eine Gruppe von Klimaaktivisten das Leben in der Straße durcheinanderwirbelt. Seine siebzehnjährige Schwester Rose zieht direkt zu ihnen und sorgt damit für Entsetzen bei ihren Eltern. Luke stellt schnell fest, dass die Umweltaktivisten eigentlich ganz okay sind, abgesehen von Sky – die Tochter einer Aktivistin - die sich an ihn klettet, da ihr Lukes geregeltes Leben besser gefällt als ihres. Mit viel Humor und lebendigen Dialogen widmet sich der Autor einem wichtigen Thema unserer Zeit: dem Klimaschutz und -wandel. Lukes Familie, die Dynamik zwischen ihnen und auch die übrigen Charaktere werden gut dargestellt. Thematisch geht es um den Klimawandel mit seinen Folgen für unsere Umwelt, um eine Wohnsiedlung, die dem Ausbau eines Flughafens weichen soll und die entsprechenden Protestaktionen. Auch wenn hier einiges ein wenig klischeehaft dargestellt wird, bringt die Story wichtige gesellschaftliche Themen auf den Punkt, so dass es sich gut als Grundlage für weiterreichende Gespräche für aktuelle Themen eignet. Mir hat die Mischung aus Humor, aktuellen Themen und gesellschaftlicher Kritik gut gefallen.

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