Der dienstälteste Hypochonder aus Rosmarie Dorns Praxis treibt tot im Almkanal. Dessen Ableben aufzuklären ist eine harte Nuss für die Arzthelferin - besonders, als sich herausstellt, dass der Tote offenbar etwas über ihre Vergangenheit als Findelkind wusste. Als eine weitere Leiche auftaucht, nimmt der Fall Fahrt auf. Welchen Part spielt die Geigerin Kalliope in diesem Drama? Warum musste eine Chorsängerin sterben? Und wie überholt man einen ehrgeizigen Polizisten beim Ermitteln?
Die Spuren führen Rosmarie zur Philharmonie Salzburg ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Gertie G.
aus Wien
4/5
22.06.2023
eBook (ePUB)
Roesemarie ermittelt wieder ...
In ihrem dritten Krimi kommt Arzthelferin Rosemarie Dorn, die einst als Baby auf den Stufen einer Kapelle abgelegt worden ist, ihrem brennenden Wunsch, zu erfahren, wer ihre Eltern sind, ziemlich nahe. Leider ist das Ergebnis nicht so, wie sie erhofft hat.
Doch von Beginn an:
Hypochonder und Dauergast in der Arztpraxis, der Rettenbacher, wird tot aus dem nahen Almkanal gefischt. Fremdverschulden ja oder nein? Doch die Überraschung ist gleich noch einmal größer, denn zum einen gibt es den Rettenbacher noch einmal, allerdings lebendig, und zum anderen findet sich ein Duplikat jenes Anhängers, der dem Findelkind Rosemarie ins Baby-Körbchen gelegt worden ist. Zuerst gar kein Vater, dann gleich zwei Kandidaten?
Rosemarie ermittelt wieder auf eigene Faust, wird aber von ihrem Ehemann diesmal zumindest mental unterstützt. Ihre Recherchen führen sie in die Welt der Musiker und deren beinharten Konkurrenzkampf.
Meine Meinung:
Der rote Faden dieser Krimi-Reihe ist Rosemaries Sehnsucht nach dem Wissen um ihre Herkunft, die diesmal eine recht große persönliche Rolle spielt. Um dieses Geheimnis zu lüften, ist sie auch bereit, an der Grenze zur Legalität zu recherchieren. So bringt sie die Gerichtsmedizinerin dazu, die DNA des toten Rettenbachers und ihre eigene auf Übereinstimmung zu prüfen.
Die Charaktere sind uns schon aus den Vorgängern bekannt. Manche, wie Rosemaries Ehemann haben sich zu ihrem Positiven hin entwickelt. Auch Fr. Dr. Fleischer (herrlich dieser Name für eine Ärztin) ist meiner Ansicht ein wenig freundlicher zu Rosemarie. Gewohnt anstrengend ist Hermi, die Schwiegermutter, die nur um sich selbst kreist.
Neben all den humorvollen Passagen beschäftigt sich Katharina Eigner auch mit einem recht ernsten Thema: Pflegende Angehörige, die oft am Rande der Erschöpfung balancieren.
Die Reihe rund um Rosemarie Dorn ist in das Sub-Genre „Cosy-Krimi“ einzuordnen. Ernsthafte Polizeiarbeit darf man hier nicht erwarten, sondern eher die zufällige Aufklärung durch Rosemaries Kombinationsgabe. Der Schreibstil ist flott und der Krimi lässt sich leicht lesen. Gut gefällt mir, dass in manchen Passagen durchaus Salzburger Dialekt gesprochen wird, der für Unkundige im Glossar im Anhang erklärt wird. Aufgefallen sind mir die vielen Anglizismen, die wie „same procedure as ..“ oder „full house“ längst Eingang in unsere Sprache gefunden haben. Dass jedes der 15 Kapitel mit einer Art Zusammenfassung überschrieben ist, gefällt mir recht gut. Der Leser erhält, quasi als Aperitif eine Kurzinfo, was in erwartet.
Das Cover passt sehr gut zum Titel, denn Rosemaries Hobby ist, wenn sie nicht gerade ermittelt, sticken.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem dritten Krimi rund um Rosemarie Dorn, der sich perfekt als Urlaubslektüre eignet, 4 Sterne.
Anett H.
aus Brandenburg
3/5
07.12.2023
eBook (ePUB)
Nicht ganz mein Humor
„Salzburger Saitenstich“ von Katharina Eigner ist der 3. Fall für Arzthelferin Rosmarie Dorn.
Der stadtbekannte Hypochonder Rettenbacher wird tot aus dem Almkanal gefischt. Rosmarie glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Obwohl Rettenbacher Alkoholiker war, ist so ein normaler Tod untypisch für ihn. Er hat für seine Beerdigung eine spektakuläre Zeremonie vorbereitet und sich sogar mit einer Star-Geigerin getroffen. Als Rosmaries Chefin eine Bemerkung zu Rettenbacher macht, ist diese geschockt. Hätte der Tote ihre helfen können, etwas über ihre Vergangenheit als Findelkind herauszufinden? Da die Polizei in diesem Fall von einem Unfall ausgeht und nicht weiter ermittelt, ergreift Rosmarie zusammen mit ihrer Chefin die Initiative. Dabei stoßen sie auf so einige interessante zwischenmenschliche Details.
Die Personen sind authentisch beschrieben und die Handlung spiegelt das Leben in einer kleinen Ortschaft wider. Jeder kennt Jeden und weiß alles über ihn oder ist überrascht, nicht alles zu wissen. Rosmaries Familie mag ich sehr. Da sie selbst ein Findelkind ist, wurde sie von Tante Zenzi als Baby aufgenommen und wird von allen geliebt. Schwiegermutter Hermi war mir dabei besonders sympathisch. Sie ist eine gewitzte alte Dame.
Ich habe mich mit diesem Buch etwas schwergetan, es ist wohl nicht so ganz mein Humor. Außerdem gab es sehr viele Abschweifungen vom aktuellen Geschehen hin zur Vergangenheit, zu früheren Fällen oder Personen. Aber die Aufklärung des Falles war dann doch eine Überraschung.
Das Cover finde ich sehr schön und passend zur Handlung.
Ele
aus xxx
3/5
16.06.2023
eBook (ePUB)
Musik-Mord in Grödig
Salzburger Saitenstich, Cosy-Crime von Katharina Eigner, Ebook, Gmeiner-Verlag.
Die Arzthelferin Rosemarie ermittelt erneut, ihr dritter Fall.
Im Almkanal treibt tot, der Lieblingshypochonder aus Rosemaries Praxis. Da sich Parallelen zu ihrer Herkunft ergeben, denn sie wurde dereinst als Findelkind entdeckt, bleibt Rosemarie quasi nichts anderes übrig, als dies nicht als schrecklichen Unfall abzutun. Sie beginnt wieder zu ermitteln.
Das Buch teilt sich in 15 überschaubare Kapitel. Am Kapitelanfang befindet sich jeweils eine Zusammenfassung des Inhalts somit kann sich der Leser schon auf die Geschehnisse im bevorstehenden Kapitel einstellen, dies fand ich besonders angenehm. Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus der Sicht der Protagonistin, jederzeit ist der Leser nah dran am Geschehen. Die Lösung des Krimis ist somit bis zum Schluss spannend. Die Figuren werden gut eingeführt, es handelt sich hier um den 3. Band der Arzthelferin-Reihe, kann jedoch als Einzelband sehr gut gelesen werden. Vorkenntnisse sind keine nötig. Fremdsprachliche Phrasen ganz besonders Anglizismen (wie latest news, fullhouse oder same procedure as…) werden gehäuft verwendet und machen das Buch lebendig. Dazu kommen die schlagfertigen Dialoge, die den Plot auflockern. Am Ende des Buches werden im Glossar noch salzburgische Ausdrücke erklärt.
Es ist ein fröhliches und trotz der überraschenden Todesfälle ein heiteres Buch, welches das Genre bestätigt. Flott zu lesen und unterhaltsam. Nichts desto trotz hätte ich mir die Ermittlungen weniger an den Haaren herbeigezogen und ernsthafter gewünscht. Was die Protagonistin tut, um an ihre Informationen zu kommen, ist zum Teil hanebüchen und überzogen. Ihre Schlussfolgerungen die zur Lösung des Falles führen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Auch fehlt mir der Durchblick zum Grund für die Verbrechen und die Zusammenhänge. Dass die Herkunft der Protagonistin geklärt wird, ist in diesem ganzen Stück eigentlich nur ein Randbefund. Mich hätte an ihrer Stelle auch die Identität des Vaters interessiert.
Alle Charaktere wirken auf mich überspannt und zu schrill um echt zu sein. Am liebsten mochte ich noch die Schwiegermutter Hermi, die einzige gefühlt authentische Figur im Krimi.
Für mich insgesamt zu wenig ernsthaft, unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar, eine lustige Unterhaltung mit Cosy Crime Faktor allemal, deshalb eine Leseempfehlung für die Fans dieses Genres. Von mir 3 Sterne.
Mattisbuecherecke
aus Detmold
5/5
14.01.2024
Buch (Taschenbuch)
toller 3.Band!
Der 3.Fall der ermittelnden Arzthelferin ist bisher mein Favorit in der Reihe. Spannende Fälle, Lokalkolorit und eine liebenswerte Protagonistin runden den Lesegenuss perfekt ab. Gerne mehr davon!
Bewertung
aus Niederstetten
5/5
02.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Genialer dritter Teil der Reihe!
Salzburger Saitenstich - Katharina Eigner
Kurzbeschreibung:
Der dienstälteste Hypochonder aus Rosmarie Dorns Praxis treibt tot im Almkanal. Dessen Ableben aufzuklären ist eine harte Nuss für die Arzthelferin - besonders, als sich herausstellt, dass der Tote offenbar etwas über ihre Vergangenheit als Findelkind wusste. Als eine weitere Leiche auftaucht, nimmt der Fall Fahrt auf. Welchen Part spielt die Geigerin Kalliope in diesem Drama? Warum musste eine Chorsängerin sterben? Und wie überholt man einen ehrgeizigen Polizisten beim Ermitteln?
Die Spuren führen Rosmarie zur Philharmonie Salzburg.
Mein Leseeindruck:
Als Fan von Arzthelferin und Privatermittlerin Rosmarie Dorn habe ich mich auf Teil dieser tollen Krimi-Reihe schon sehr gefreut.
Und auch dieses Mal ist Rosmarie wieder voll in ihrem Element, denn es geht nicht nur um die Klärung von Todesfällen, sondern dieses Mal ist Rosmarie privat auch involviert. Könnte der Tote doch auch ihr lieblicher Vater sein. Und das würde Rosmarie wirklich gern erfahren. Dann stellt sich jedoch heraus, das der Tote gar nicht der Patient der Praxis ist, bei der sie arbeitet, sondern dessen Zwillingsbruder. Als dann noch ein geheimnisvoller Todesfall sich ereignet, kann es Rosmarie nicht lassen selbst wieder auf Ermittlungstour zu gehen.
Wieder genial spannend und aufregend und daher absolut empfehlenswert!
Fazit:
Auch wenn das bereits Band drei dieser Reihe ist, kann man diesen Krimi auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Als Reihenfan jedoch empfehle ich euch, mit Band 1 zu beginnen und alle drei Teile zu lesen. So lernt ihr Rosmarie besser kennen und habt noch mehr Lesespaß.
Von mir gibt es begeisterte 5 Sterne .... und eine ganz klare Leseempfehlung! *****
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.