Darstellung der Figur "Nicolo" in der Erzählung "Der Findling" von Heinrich von Kleist. Verkörperung des absolut Bösen?
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.02.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
495 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346807243
Nach der Lektüre der Erzählung "Der Findling" von Heinrich von Kleist verbleibt beim Leser Wut gemischt mit Entsetzen, ja Fassungslosigkeit, über die Geschehnisse, die sich hier ereignen. Da wird ein pestkranker Junge (Nicolo) von einem wohlhabenden Immobilienhändler (Antonio Piachi) gerettet, sein eigener Sohn Paolo stirbt jedoch daraufhin an der Pest. Piachi und seine Frau Elvire adoptieren Nicolo. Er genießt eine Ausbildung als Immobilienhändler und bekommt nach und nach das gesamte Geschäft und Vermögen der Piachis übereignet. Am Ende jedoch stirbt Elvire nach einem Vergewaltigungsversuch durch Nicolo, und Piachi wird von diesem des Hauses verwiesen. Daraufhin wird Piachi von Rachsucht gepackt: Er ermordet Nicolo, verweigert anschließend nach seinem Todesurteil die Absolution durch die Kirche und wird schließlich ohne diese erhängt. Wie kann der Adoptivsohn nur so undankbar und niederträchtig sein? Nicolo erscheint wie die Verkörperung des absolut Bösen.
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