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Einfach selbst bestimmt

Texte zur Lebensrealität jenseits der Geschlechternormen

Buch (Taschenbuch)

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Einfach selbst bestimmt

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Taschenbuch

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ab 15,00 €
eBook

eBook

ab 12,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Herausgeber

Julia Monro + weitere

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Beschreibung

Portrait

Julia Monro, geboren 1981 und aufgewachsen in einer konservativen evangelikalen Glaubensgemeinschaft in Rheinland-Pfalz. Seit ihrem Zwangsouting im Zuge eines Gerichtsverfahrens 2016 ist sie in der trans* Community aktiv, macht Filme und Aufkläungsarbeit, berät Politik und Verbände in den verschiedensten Bereichen und ist Ansprechsperson für zahlreiche Medien..
Janka Kluge, geboren 1959 in Stuttgart als vermeintlicher Junge. 1981 rettete ihr die Einführung des Transsexuellengesetzes das Leben, bald darauf gründete sie eine der ersten Selbsthilfegruppen des Landes. Sie arbeitet als Journalistin und Redakteurin für verschiedene Medien, hält Vorträge zum Thema trans* und ist im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti e.V.).

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Herausgeber

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/2,5 cm

Gewicht

302 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00585-1

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Vielfältige und interessante Perspektiven

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 10.04.2024

Bewertungsnummer: 2174396

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Identität ist nicht verhandelbar, wer es dennoch tut, macht freie Subjekte zu fremdbestimmten Objekten.“ – Nora Eckert Dass es nicht nur zwei Geschlechter gibt, sollte sich ja inzwischen überall angekommen sein. Dass gerade die Politik und gesellschaftliche Strukturen da noch weit hinterherhinken, zeigt das von Janka Kluge und Julia Monro herausgegebene Buch „Einfach selbst bestimmt - Texte zur Lebensrealität jenseits der Geschlechternormen“, das 18 Texte verschiedener Autor*innen beinhaltet. Die Texte reichen von trans*-Menschen, die über ihre Erfahrungen mit der Selbstfindung, dem Outing, den rechtlichen Hürden, (De-) Transition und Alltagsproblemen handeln. Aber auch von Eltern, die oft plötzlich mit der neuen Identität ihres Kindes konfrontiert werden, die Wege finden müssen, ihr Kind bestmöglich zu unterstützen, allen gesellschaftlichen und gesetzlichen Widrigkeiten zum Trotz. Es gibt zudem auch Erfahrungsberichte von Mitarbeitenden von Beratungsstellen und sogar eine religiöse Auseinandersetzung mit dem Thema. Ich bin selbst nicht betroffen, fühle mich in meinem mir bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht sehr wohl, dennoch sehe ich es wie Felicia Ewert in ihrem Essay schreibt: „Und dennoch weiß ich, dass es meine verdammte Verantwortung ist, mich selbst über Diskriminierungsmechanismen zu informieren, von denen ich nicht betroffen bin. Mich zu bilden, um andere Menschen schützen und unterstützen zu können.“ Genau dazu trägt dieses großartige, vielschichtige und abwechslungsreiche Buch sicher bei. Man lernt verschiedenste Perspektiven kennen und kann sich besser in andere hineinversetzen. Ich hoffe, dass ich durch mein gesammeltes Wissen in der nächsten Diskussion um trans*-Sein als angebliche „Modeerscheinung“ oder dem Festhalten an der Zweigeschlechtlichkeit mit meinen Gegenargumenten zum Umdenken beitragen kann. Um noch einmal Felicia Ewert zu zitieren: „Smash the Cistem!“
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Vielfältige und interessante Perspektiven

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 10.04.2024
Bewertungsnummer: 2174396
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Identität ist nicht verhandelbar, wer es dennoch tut, macht freie Subjekte zu fremdbestimmten Objekten.“ – Nora Eckert Dass es nicht nur zwei Geschlechter gibt, sollte sich ja inzwischen überall angekommen sein. Dass gerade die Politik und gesellschaftliche Strukturen da noch weit hinterherhinken, zeigt das von Janka Kluge und Julia Monro herausgegebene Buch „Einfach selbst bestimmt - Texte zur Lebensrealität jenseits der Geschlechternormen“, das 18 Texte verschiedener Autor*innen beinhaltet. Die Texte reichen von trans*-Menschen, die über ihre Erfahrungen mit der Selbstfindung, dem Outing, den rechtlichen Hürden, (De-) Transition und Alltagsproblemen handeln. Aber auch von Eltern, die oft plötzlich mit der neuen Identität ihres Kindes konfrontiert werden, die Wege finden müssen, ihr Kind bestmöglich zu unterstützen, allen gesellschaftlichen und gesetzlichen Widrigkeiten zum Trotz. Es gibt zudem auch Erfahrungsberichte von Mitarbeitenden von Beratungsstellen und sogar eine religiöse Auseinandersetzung mit dem Thema. Ich bin selbst nicht betroffen, fühle mich in meinem mir bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht sehr wohl, dennoch sehe ich es wie Felicia Ewert in ihrem Essay schreibt: „Und dennoch weiß ich, dass es meine verdammte Verantwortung ist, mich selbst über Diskriminierungsmechanismen zu informieren, von denen ich nicht betroffen bin. Mich zu bilden, um andere Menschen schützen und unterstützen zu können.“ Genau dazu trägt dieses großartige, vielschichtige und abwechslungsreiche Buch sicher bei. Man lernt verschiedenste Perspektiven kennen und kann sich besser in andere hineinversetzen. Ich hoffe, dass ich durch mein gesammeltes Wissen in der nächsten Diskussion um trans*-Sein als angebliche „Modeerscheinung“ oder dem Festhalten an der Zweigeschlechtlichkeit mit meinen Gegenargumenten zum Umdenken beitragen kann. Um noch einmal Felicia Ewert zu zitieren: „Smash the Cistem!“

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Eindeutig lesenswert

Bewertung am 18.03.2024

Bewertungsnummer: 2157800

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr informativ und interessant, eine gute Auswahl verschiedener Texte. Teilweise berührende Geschichten, ergänzt um Hintergrundinformationen mit sehr aktuellem Bezug. Hier mutmachend, dort geradezu deprimierend; mal schauen, wo die Reise in Zukunft hingeht. Hoffentlich gehört das furchtbare TSG bald der Vergangenheit an und hoffentlich wird das SBGG bis zum Inkrafttreten noch um den an allen Ecken zu findenden menschenfeindlichen Mist bereinigt. Ein Glossar hätte dem Buch gut getan, schätzungsweise werden viele Leser*innen die eine oder andere Abkürzung recherchieren müssen.
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Eindeutig lesenswert

Bewertung am 18.03.2024
Bewertungsnummer: 2157800
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr informativ und interessant, eine gute Auswahl verschiedener Texte. Teilweise berührende Geschichten, ergänzt um Hintergrundinformationen mit sehr aktuellem Bezug. Hier mutmachend, dort geradezu deprimierend; mal schauen, wo die Reise in Zukunft hingeht. Hoffentlich gehört das furchtbare TSG bald der Vergangenheit an und hoffentlich wird das SBGG bis zum Inkrafttreten noch um den an allen Ecken zu findenden menschenfeindlichen Mist bereinigt. Ein Glossar hätte dem Buch gut getan, schätzungsweise werden viele Leser*innen die eine oder andere Abkürzung recherchieren müssen.

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