Geschlechtersensible Depressionsprävention. Gezielte Förderung der psychischen Gesundheit von Männern im Setting Betrieb bei der gesetzlichen Krankenv
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.02.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
1279 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346811073
Männern nutzen weniger als Frauen die klassischen präventiven Angebote zur Förderung der psychischen Gesundheit. Das Projekt MENtal Health - proSALUS verfolgt deshalb das Ziel, angestellten Männern bei der Krankenversicherung proSALUS im Setting Betrieb ein niedrigschwelliges Präventionsangebot zu machen, um die psychische Gesundheit der männlichen Belegschaft zu verbessern. Hierfür wird neben einer Art Männerstammtisch, dem MEN-Talk, auch auf eine digitale App-Anwendung gesetzt, um die Männer zu motivieren, sich mehr mit ihrer psychischen Gesundheit auseinanderzusetzen und soziale Kontakte weiter aufzubauen.
Der MENTalk soll die psychische Gesundheit durch einen regelmäßigen sozialen Kontakt mit Gleichgesinnten in einer ungezwungenen Umgebung verbessern. Die App-Anwendung Digital-MEN soll eine Wissensvermittlung zu relevanten Themen im Rahmen der Psychoedukation und eine gezielte Motivation der Teilnehmenden zu gesundheitsförderlichem Verhalten sicherstellen.
Zur Messung der psychischen Verfassung vor, während und nach dem Projekt wird die "Gotland-Skala zur Einschätzung von Depressionen bei Männern" verwendet, welche anders als andere Fragebögen bekannte mögliche Symptome einer männlichen Depression abfragt. So kann gezielt gemessen werden, ob die Maßnahmen eine Wirkung erzielen und kurz-, mittel- und langfristig die psychische Gesundheit der am Projekt teilnehmenden Männer verbessern. Zusätzlich werden zur Evaluation noch die Arbeitsunfähigkeitstage (Fehltage) vor und nach dem Projekt gemessen.
Da die Forschungserkenntnisse im Bereich der geschlechtersensiblen betrieblichen Depressionsprävention bislang noch unzureichend sind, benötigt es weitere Projekte dieser Art, um valide Ergebnisse erzielen zu können. Hierfür sind auch eine Aufklärung und Sensibilisierung der Gesellschaft in Bezug auf die männliche Depression notwendig, um Stigmatisierungen abzubauen und den Männern den Zugang zu Präventionsangeboten zu erleichtern.
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