Patente und die volkswirtschaftliche Wohlfahrt. Patente als zeitlich begrenzte Monopole
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.02.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
1128 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346816726
Ein zentrales Argument der Befürworter einer solchen Maßnahme war, dass nur mittels der Aussetzung des Patentrechtes eine ausreichende Versorgung der Allgemeinheit mit Impfdosen zu gewährleisten sei. Gegner dieser Idee widersprachen unter anderem mit dem Argument, dass das Aussetzen des Patentrechts wichtige Grundprinzipien der freien Marktwirtschaft aufheben würde und sahen dabei insbesondere einen zu starken Einfluss auf die Investitionen in zukünftige Innovationen.
Für die Verfasserin dieser Arbeit war diese Diskussion Anreiz, sich mit dem allgemeinen Einfluss von Patenten auf die volkswirtschaftliche Wohlfahrt zu beschäftigen. Dem folgend wird in Kapitel 2 zunächst erläutert, wie sich die volkswirtschaftliche Wohlfahrt definiert und welche grundsätzlichen Zusammenhänge zwischen dem Nutzen der Allgemeinheit und den zugrundeliegenden Marktbedingungen bestehen. Im Vordergrund der Untersuchungen stehen dabei die allgemeinen Mechanismen des Marktes sowie die wechselseitig wirkenden Einflussgrößen verschiedener Marktformen. Von besonderem Interesse ist dabei ein Vergleich der Marktformen "Polypol" und "Monopol". Ziel der Betrachtungen soll dabei sein, aufzuzeigen, welche Marktform zu einer möglichst großen volkswirtschaftlichen Wohlfahrt führt. Das Kapitel 2 endet mit einer kurzen Erörterung über die zusätzliche Rolle der Weiterentwicklung von Produkten im Kontext des technischen Fortschritts.
In Kapitel 3 wird anschließend aufgezeigt, inwieweit sich das Patentwesen in die gewonnene Erkenntnisse einordnen lässt und ob Patente sich tendenziell wohlfahrtsfördernd oder eher wohlfahrtsschädlich auswirken. Die Untersuchung wird dabei sowohl hinsichtlich der Einordnung in die Marktformen, als auch in der Auswirkung auf die Förderung des technischen Fortschritts vorgenommen. Abgeschlossen wird das Kapitel mit einer Betrachtung, inwieweit das Patentwesen möglichst nutzenmaximierend ausgestaltet werden kann. Die zentrale Frage diesbezüglich ist, welchen Einfluss die Zeitdauer des Patentschutzes ausübt. Hierbei wird in einem ersten Schritt zunächst untersucht, wie diese ausgestaltet sein muss, damit Unternehmen überhaupt Investitionen vornehmen. In einem zweiten Schritt wird sich damit beschäftigt, ob diese darüber hinaus auch wohlfahrtsmaximierend ausgestaltet werden kann.
Im Kapitel 4 erfolgt die zusammenfassende Diskussion sowie das abschließende Fazit.
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