Produktbild: Glückstöchter - Einfach lieben
Band 2

Glückstöchter - Einfach lieben Von der Autorin der "Wunderfrauen"

Aus der Reihe Glückstöchter-Dilogie
48

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.01.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

21,7/13,5/4,3 cm

Gewicht

590 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70747-8

Beschreibung

Rezension

Sprachlich trifft Schuster [...] stets den Ton. ("Penzberger Merkur")
[...] ein wunderbar leicht geschriebener Roman, der vor allem durch die beiden Hauptprotagonistinnen besticht [...]. ("Stadtradio Göttingen")
Stephanie Schuster hat genügend Fantasie, um selbst in der Einsamkeit der Bergwelt ausreichend Stoff für Spannung zu finden. ("Starnberger Merkur")

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.01.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

21,7/13,5/4,3 cm

Gewicht

590 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70747-8

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    02.09.2024

    Buch (Paperback)

    Hervorragend geschrieben und toller Abschluss

    Nach den Wunderfrauen ging es weiter mit den Glückstöchtern - einfach leben - Anfang dieses Jahres kam dann die Fortsetzung mit dem Untertitel "Einfach Lieben" raus - ich habe sie neulich gelesen. Schon die Wunderfrauen habe ich mit Begeisterung gelesen, und nun auch diese Weiterführung zwei Frauen in Vergangenheit und Zukunft. Wir reisen durch sechs Jahrzehnte und lesen wieder von Anna und Eva, die ein schicksalhaftes Geheimnis verbindet, aber auch trennt. Wir befinden uns im Jahr 1911 in den bayerischen Alpen. Eine abgeschiedene Alm ist Handlungsort. Anna ist allein dort oben. Der Vater war verstorben. Sie möchte sich ein neues Leben aufbauen. Sie töpfert und hat mit ihrem enormen botanischen Wissen eine gute Grundlage. Die Natur macht es ihr aber nicht immer einfach. Dann ist da auch noch im München der 1970er Jahre Eva, die in einer WG ein unkonventionelles Leben führt. Sie möchte mit ihren Freunden einen Bio-Laden eröffnen. Sie möchte außerdem ihrer wahren Herkunft auf den Grund gehen. Ihre Großmutter hilft ihr dabei. Spannend geht es zu in diesem Roman in verschiedenen Zeitebenen, die zusammengeführt werden. Inhaltlich geht um Natur und das Finden des eigenen Glücks. Das Leben der Anna wird über mehrere Jahre beleuchtet, das von Eva nur 2 Jahre. Die Zeiten und deren Umstände werden sehr gut beschrieben. Die gesamte Geschichte liest sich glaubwürdig und kurzweilig. Die Wissensvermittlung zur Natur, zu Heilmitteln und deren Anwendungsmöglichkeiten sind gut in die fiktive Handlung eingebunden. Das passte perfekt wie ich fand. Im Gegensatz zum ersten Band wird in diesem Abschlussband nun alles um die beiden Hauptcharaktere aufgeklärt. Anna und Eva kommen wieder abwechselnd zu Wort in den aufeinander folgenden Kapiteln. Ich fand es genial gemacht, dass auch einige Charaktere aus den Wunderfrauen-Büchern in dieser Reihe auftauchen, super Idee - in den Büchern fühlt man sich einfach wohl. Freue mich auf weitere Lektüre der Autorin. Ach, um es nicht zu vergessen abschließend gibt es auch noch einige Rezepte.

  • Bewertung

    5/5

    03.05.2024

    Buch (Paperback)

    Zwei Frauen,zwei unterschiedliche Zeitzonen und eine große Liebe:Pflanzen und Naturheilkunde

    Die Glückstöchter Dilogie hat mir so gut gefallen und dieser zweite Teil war für mich ein absolutes Lesehighlight. Zwei interessante Protagonistinnen,zwei verschiedene Zeitebenen und zwei Leben,wie sie unterschiedlicher nicht sein können und die Liebe zur Natur und Pflanzen. In abwechselnden Kapiteln werden ihre Geschichten erzählt und wie auch schon im ersten Teil fand ich Annas Geschichte noch spannender und berührender.Ich habe mich gefreut wenn sie wieder einen Erfolg erzielen konnte auf ihrer Alm oder wenn sie Besuch von Franz Marc bekam,auch einer meiner Lieblingsmaler.Und ich habe mit ihr gelitten,wenn sie wieder einmal etwas schreckliches erlebt hat,was immer wieder passierte.Sie hat immer wieder Stärke bewiesen.Eva und ihre WG sind schon eine chaotische Truppe und ich habe erst gezweifelt,ob die Idee von einem gemeinsamen Bioladen wirklich umgesetzt werden kann.Aber ich habe ja die "bunten " 70er als junge Frau miterlebt und kann nur bestätigen,wie es dort zugegangen ist.Stephanie Schuster ist es sehr gut gelungen mit ihrem gefühlvollen Schreibstil Spannung aufzubauen,so das ich immer weiterlesen wollte.Das Ende hat mich dann noch einmal völlig überrascht und berührt. Auch geschichtliche und kulturelle Momente und die Hintergründe über Pflanzen und ihre Heilkräfte waren spannend und für mich hervorragend beschrieben.

  • Bewertung

    aus Stadthagen

    5/5

    25.03.2024

    Buch (Paperback)

    Das Vertrauen in sich selbst

    "Einfach lieben" ist der zweite Band der Glückstöchter Dilogie. Nach dem Ende des ersten Bandes werden hier offene Fäden zusammengeführt und beendet. Wir erfahren, wie Ann sich ihr Leben auf der Tonka-Alm erkämpft und wie sich Ende der 1970er Jahre Eva und ihre WG entwickeln. Beide Frauen verbindet neben ihrer Stärke die Naturverbundenheit und das Vertrauen in sich selbst. Das ist wieder wunderbar zu lesen, der Stil ist unglaublich authentisch und wird durch die Illustrationen der Autorin unterstützt. Das Ende bildet einen runden Abschluss. Evas biologische Mutter hätte meiner Meinung nach ruhig mehr Raum einnehmen dürfen (das Potenzial war gegeben), aber das ist auch mein einziges Manko. Einfach nur ein großartiges Lesevergnügen.

  • NiniSte

    aus Kiel

    5/5

    28.02.2024

    Buch (Paperback)

    Im Einklang mit der Natur

    ,, Glückstöchter - Einfach lieben "  von Stephanie Schuster ist der zweite Teil der Dilogie über zwei junge  naturverbundenen Frauen . Zwei Frauen im Einklang mit der Natur und auf der Suche nach dem Glück.  Obwohl ich den ersten Teil nicht kenne, habe  ich nach wenigen Seiten gut in die Geschichte hineingefunden.  Manche vorangegangenen Ereignisse werden erwähnt, so daß mir nichts zum Verständnis fehlte.   Auf zwei Zeitebebenen wird abwechselnd das Leben von  Anna von Quast ( Jahre 1911 bis 1918 )  und Eva Klein  ( 1977 / 1978 )  erzählt.   Nach dem  Tod ihres Vaters, zieht die 22 jährige Anna im Sommer 1911 , anders als zunächst geplant, alleine auf die Staffelalm der Familie.  Für Anna ist es die Tonkaalm, weil dort trotz der eigentlich nicht geeigneten Witterungs-und Bodenverhältnisse ein Tonkabaum, ein Reisemitbringsel ihres Vaters, wächst und gedeiht.  Seit dem Tod der Mutter vor 12 Jahren war keiner der Familie mehr dort.  Dementsprechend sieht es dort bei ihrer Ankunft aus.  Auf der Alm möchte sie sich  nach einem längeren Aufenthalt zur Genesung auf dem Schweizer  Monte Verità ein selbstbestimmtes  Leben aufbauen.  Einen Nutzgarten anlegen , von den Erträgen der  Ernte  und  dem Verkauf von selbst angefertigter Keramik  ihren Lebensunterhalt zu  bestreiten, ist ihr Plan. Kenntnisse über die Pflanzen hat sie von ihrem Vater, der mit  seinem  Gut Dreisonnenquell als der Blumenbaron bekannt war. Ein harter und arbeitsreicher Sommer  erwartet sie. Und doch fühlt sie sich dort oben,  abgeschieden von der Gesellschaft wohl. Die Baroness bekommt  Unterstützung von den Fiedlers , die etwas unterhalb ebenfalls auf einer Alm leben, aber im Winter hinunter in den Ort gehen . Besonders der Sohn Severin geht ihr handwerklich zur Hand, Mühsam muß sie erfahren,  daß es nicht immer einfach ist, ihre Ideen umzusetzen, wie sie es sich vorstellt, sondern lernen muß,  mit den Naturgewalten umzugehen und aus Rückschlägen zu  lernen .  Als ihr Tessiner Freund Benni unverhofft der Alm auftaucht, scheint ihr Glück vollkommen.  Wird ihr Traum vom gemeinsamen Leben auf der Alm Wirklichkeit werden? Genauso wie sie es sich gewünscht haben?  Die zweite Zeitebebene widmet sich Eva, 23 Jahre,  Pharmaziestudentin ,  die 1977 in einer Münchner WG lebt. Eine von Außenstehenden kritsch beäugten  Gemeinschaft  aus unterschiedlichen jungen Leuten, die  unter anderem auf ökologisch angebaute Nahrungsmittel Wert legt und auf dem Wochenmarkt  erfolgreich selbst hergestellten Bio-Müslis  verkauft. Durch so manche Aktion und Erlebtes der Mitbewohner  wird es nie langweilig im Zusamenleben. Auch wenn es manchmal  zu viel und anstelle wird, sind sie füreinander da.  Mit großem Eifer  wollen sie als Gemeinschaft mit einem Projekt, ihre Liebe zur Natur und ökologischen Produkten näher bringen und zugänglich machen.   In Eva, die erst seit kurzem weiß,  daß sie als Kleinkind adoptiert wurde , wächst immer stärker der Wunsch,  etwas über ihre Herkunft zu erfahren, ihre Wurzeln zu finden.  Wer ist ihre Mutter und d warum ist sie nicht bei ihr aufgewachsen?  Abwechselnd werden diese beiden so unterschiedlichen Leben und Zeiten beschrieben . So lebendig und bildhaft,  mit vielen Gedanken und Gefühlen versehen,  so daß ich mich sehr gut in die beiden Frauen und auch andere Personen hineinversetzen konnte.  Anfangs fiel es mir leichter,  mich in Annas Leben ziehen zu lassen,  doch mit jedem weiteren Kapitel kam ich auch Eva näher.  Der Spannungsbogen war durchgehend zu spüren, wobei die  Geschichte im letzten Drittel nochmal ordentlich an Fahrt zunahm  und mich dermaßen in den Bann zog, daß ich das Buch nicht mehr weglegen konnte, bevor die letzte Seite gelesen war.  Stephanie Schuster erzählt  in ihrem leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil , wunderbar locker und  angenehm.  Besonders die Beschreibungen der Handlungsorte ließen Bilder in meinem Kopf entstehen.  Gekonnt lässt sie historische , politische und gesellschaftliche Aspekte in die Geschichte einfließen,  ohne sie überhand nehmen zu lassen.  Ihre großartige Recherche und Darstellung über die Natur und Pflanzen,  ihre Bedeutung und Anwendung,  sowohl als Heilmittel als auch in Pflegeprodukten , hat mir sehr gut gefallen.   Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet,  ihre Lebensgeschichten authentisch, auch wenn ich noch die ein oder andere Frage beantwortet bekommen hätte.   Wunderschön sind die Zeichnungen am Anfang und Ende der Kapitel, die immer einem Bezug zum Gelesenen haben.  Anna beeindruckt mit ihrem Mut , allein auf der Alm zu leben und ihrem Wissen in der Pflanzenwelt, während Eva ihrer Umgebung und Mitmenschen Gerüchen zuordnet.  Sie nimmt mit ihrer feinen Nase alles genauestens wahr. Beide machen im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch.  Das Erlebte lässt sie reifen und bestärkt sie in ihren Entscheidungen . Auch wenn so  manches anders in ihrem Leben verläuft,  als sie es geplant , gehofft und gewünscht haben.   Stephanie Schuster hat mich mit ihrem Roman begeistert. Es ist  eine Geschichte,  wie im Nachwort beschrieben,  die erzählt,  wie aus Selbstvertrauen Mut entsteht  und umgekehrt.  Die Anfänge der Ökobewegung  und Naturschutz  kommen wunderbar zur Geltung. Von  mir eine klare Leseempfehlung. 

  • Bewertung

    5/5

    27.02.2024

    Buch (Paperback)

    Ein wundervoller Roman

    Was für eine schöne Reise durch sechs Jahrzehnte die ich mit zwei wundervollen Frauen erleben durfte. Es war sehr interessant wie sich Anna auf der Tonkaalm ein Leben aufbaut, und welchen Mut sie aufbringt. Das Leben auf einer Alm vor allem zu dieser Zeit kann sehr entbehrungsreich sein, aber davon hat sie sich nie abhalten lassen. Sie baut ihr eigenes Gemüse an, und muss oft feststellen, dass die Natur auf dieser Höhe ihre eigenen Regeln hat. Nichtsdestotrotz macht Anna immer weiter und bekommt Hilfe von liebevollen Menschen. Eva hingegen führt ein Leben in einer Kommune. Die Bewohner sind alle liebevoll und im Einklang mit der Natur. Biokost wird auch hier großgeschrieben, und bald hat Eva eine geniale Idee. Für sie hält das Leben einige Überraschungen bereit, mit denen sie sich auseinandersetzen muss. Auch über ihre Herkunft gibt es einiges herauszufinden. Es machte sehr Spaß mit den beiden Frauen mitzufiebern und ihr Leben zu verfolgen. Die Autorin erzählt die Geschichte sehr authentisch und mit viel Gefühl. Auch der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Was die Bedeutung der einzelnen Pflanzen angeht, wurde besonders gut recherchiert. Ich fand es spannend so viel über die Pflanzenkunde und der Düfte zu erfahren. Ein toller Roman über zwei starke Frauen, und viel Gefühl. Absolute Leseempfehlung!

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