Produktbild: Die Frauen vom Reichstag: Schritte in eine neue Welt
Band 3
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Micaela A. Gabriel

1. Die Frauen vom Reichstag: Schritte in eine neue Welt

Die Frauen vom Reichstag: Schritte in eine neue Welt

Gesprochen von
3
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Gabriele Blum

Spieldauer

9 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

144

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732457656

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Gabriele Blum

Spieldauer

9 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

144

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732457656

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Lesegenuss

    aus Freiburg

    5/5

    15.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben lehrt uns … schau…

    Das Leben lehrt uns … schau nach vorn und gib nicht auf! Es ist Ende Mai 1941. Marlene von Runstedt erreicht nach einer langen Schiffsreise endlich New York. Hier wird sie von ihrer Freundin Paula Hagedorn und Lena erwartet. Paula Hagedorn war schon gleich 1933 in die Emigration gegangen. Hier kümmerte sich sie um politisch Verfolgte. Es war ein langer Weg für Marlene, um nach New York zu kommen. Wo sich ihr Mann Max befand, entzog sich ihrer Kenntnis. Endlich in Freiheit. In den ersten beiden Teilen der Reihe "Die Frauen vom Reichstag" wird der Weg der Frauen beschrieben, wie sie für die SPD endlich nach Einführung des Wahlrechts, ins Parlament des Reichstags einziehen. Während Paula in den USA arbeitete, war Marlene weiterhin in Berlin als Anwältin tätig. Sophie leitete das Jugendheim Finkenberg. Wer den Geschichtsverlauf kennt, weiß wie immens der Druck auf die jüdische Bevölkerung zunahm. In der Innenklappe ist der Verlauf von 1933 bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs aufgelistet. In "Schritte in eine neue Welt" wird erzählt, wie es für die Frauen nach 1933 weiterging. Für alle wird es eine starke Lebensveränderung. Marlene geht auf Drängen ihres Mannes nach Frankreich, doch er bleibt erst einmal in Berlin. Dort ist er den Repressalien des Regimes ausgesetzt und er flieht. Im Jugendheim Fnkenberg versteckt Sophie jüdische Kinder, so auch Lena. Dies geschieht in Verbindung mit dem Pfarrer Leonard. Es ist aber auch Liebe, die beide verbindet. Eine Liebe die nicht sein darf. Aber immer wieder taucht Leonard als rettender Engel auf. Die aufgeführten Jahreszahlen und Orte der einzelnen Kapitel zeigen den Wechsel zwischen den jeweiligen Handlungsorten. Sei es in Europa als auch New York. Jede der einzelnen Charaktere sind authentisch und gut vorstellbar geschrieben. Desweiteren die politische Zeit, die einem erneut vor Augen führt, welch Schreckensherrschaft das Volk beherrschte. Dies schreibt die Autorin in deutlichen Worten. Man spürt förmlich, wie die braune Suppe sich über das Volk ergießt. Aber da sind dann auch die schönen Momente - Hoffnung, Zuversicht und die Liebe. Der dritte Band der Saga um die ersten Parlamentarierinnen war und ist für mich der krönende Abschluss. Es war aber auch eine sehr emotionale Lesereise. "Der Krieg ist aus!" Welch erlösende Worte für die Menschen, die so viel erleiden mussten. Die Parlamentarierinnen-Reihe zeichnet sich durch die sorgfältige Recherche aus. Einen Satz aus dem Nachwort der Autorin möchte ich hieraus zitieren, den der damalige SPD-Vorsitzende Otto Wels in seiner Rede 1933 sagte: "Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht." Zitat S. 393 Meinerseits wünsche ich mir noch mehr Leser für "Die Frauen vom Reichstag". Es war/ist ein langer Weg gewesen für die Frau in der Gesellschaft, ebenso heutzutage in der Politik "ihre Frau" zu stehen. Manche scheitern, während andere mit starkem Willen und Energie ihren Platz behaupten.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    24.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berührender Abschuss

    New York, Mai 1941: „Endlich. Nach so vielen Jahren auf der Flucht war sie angekommen. Und doch konnte sie nicht restlos glücklich sein, war die Freiheit ohne Max an ihrer Seite, nicht vollständig.“ (S. 212) Die ehemalige Abgeordnete Marlene Emden (geborene von Runstedt) kommt in Amerika an. Wo ihr Mann Max ist, weiß sie nicht, denn seit Jahren haben sie nur noch losen Kontakt. „Ich habe ihn irgendwo in Frankreich verloren.“ (S. 104) „Schritte in eine neue Welt“ ist der Abschluss der Trilogie über „Die Frauen vom Reichstag“ von Micaela A. Gabriel und das Buch der Reihe, dass mich am meisten berührt hat. Sie erzählt, wie es mit den ehemaligen Reichstagsabgeordneten Marlene Emden, Sophie Maytrott und Paula von Hagedorn nach 1933 weitergeht, wie sehr sich ihr Leben unter den Nazis verändert und welche Repressalien und Einschränkungen sie hinnehmen müssen. Es ist aber auch die Geschichte zweier großer Lieben. Marlene ist als Sozialdemokratin nach dem Brand des Reichstags im Februar 1933, den die Nazis einem Kommunisten zur Last legen, besonders gefährdet. Max überredet sie, sich in Frankreich in Sicherheit zu bringen. Er will nachkommen, sobald sich die Situation beruhigt hat. Keiner von ihnen ahnt, wie sehr sich die Lage in Deutschland zuspitzen wird und was Max als Jude in den nächsten Jahren noch bevorsteht. Während sich Marlene in Paris notgedrungen ein neues Leben aufbaut, hält er in Deutschland durch. Irgendwann muss auch er fliehen, doch ohne gültige Papiere scheint ein Wiedersehen unmöglich. Trotzdem findet Max immer wieder Mittel und Wege, dass sie sich wenigstens kurz irgendwo in Europa treffen. Sophie und den Pfarrer Leonard Harnack verbindet eine heimliche, platonische und vor allem verbotene Liebe, schließlich ist sie auf dem Papier immer noch verheiratet, auch wenn sie seit Jahren von ihrem Mann getrennt lebt, und er hat sich als Pfarrer dem Zölibat verpflichtet. Aber warum führt Gott sie dann immer wieder zusammen, damit sie sich in ihren schwersten Stunden beistehen können? Sophie betreibt seit Jahren ein Landjugendheim, in dem sie auf Leonards Bitte jüdische und aus politischen Gründen gefährdete Kinder versteckt. Unter ihnen ist auch Lena, die uneheliche Tochter von Sonja Grawitz und Justus von Ostwald. Als Sophie Lena aus dem Land bringen will, tarnt sie die Reise als Besuch bei ihren Eltern – ein fataler Fehler, der sie in große Gefahr bringt … Paula hat Berlin schon 1933 verlassen und arbeitet seitdem in New York für eine jüdische Organisation, die politisch Verfolgte und Juden nach Amerika holt. Eines Tages findet sie Marlenes und Max` Namen auf den Listen von Inhaftierten und setzte sie auf die Liste derer, die die nächsten Visa erhalten sollen. Aber Marlene lehnt ab … Micaela A. Gabriel schreibt sehr lebendig und mitreißend und gewährt einen umfassenden Einblick in die von der Verfolgung Andersdenkender bzw. -glaubender und vom Krieg geprägten Zeit. Die Politik ist hier zu Gunsten der Liebe etwas in den Hintergrund gerückt, was mir persönlich gut gefallen hat. Ich fand die Schicksale der drei Frauen und ihrer Partner extrem bewegend.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    24.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berührender Abschuss New…

    Berührender Abschuss New York, Mai 1941: „Endlich. Nach so vielen Jahren auf der Flucht war sie angekommen. Und doch konnte sie nicht restlos glücklich sein, war die Freiheit ohne Max an ihrer Seite, nicht vollständig.“ (S. 212) Die ehemalige Abgeordnete Marlene Emden (geborene von Runstedt) kommt in Amerika an. Wo ihr Mann Max ist, weiß sie nicht, denn seit Jahren haben sie nur noch losen Kontakt. „Ich habe ihn irgendwo in Frankreich verloren.“ (S. 104) „Schritte in eine neue Welt“ ist der Abschluss der Trilogie über „Die Frauen vom Reichstag“ von Micaela A. Gabriel und das Buch der Reihe, dass mich am meisten berührt hat. Sie erzählt, wie es mit den ehemaligen Reichstagsabgeordneten Marlene Emden, Sophie Maytrott und Paula von Hagedorn nach 1933 weitergeht, wie sehr sich ihr Leben unter den Nazis verändert und welche Repressalien und Einschränkungen sie hinnehmen müssen. Es ist aber auch die Geschichte zweier großer Lieben. Marlene ist als Sozialdemokratin nach dem Brand des Reichstags im Februar 1933, den die Nazis einem Kommunisten zur Last legen, besonders gefährdet. Max überredet sie, sich in Frankreich in Sicherheit zu bringen. Er will nachkommen, sobald sich die Situation beruhigt hat. Keiner von ihnen ahnt, wie sehr sich die Lage in Deutschland zuspitzen wird und was Max als Jude in den nächsten Jahren noch bevorsteht. Während sich Marlene in Paris notgedrungen ein neues Leben aufbaut, hält er in Deutschland durch. Irgendwann muss auch er fliehen, doch ohne gültige Papiere scheint ein Wiedersehen unmöglich. Trotzdem findet Max immer wieder Mittel und Wege, dass sie sich wenigstens kurz irgendwo in Europa treffen. Sophie und den Pfarrer Leonard Harnack verbindet eine heimliche, platonische und vor allem verbotene Liebe, schließlich ist sie auf dem Papier immer noch verheiratet, auch wenn sie seit Jahren von ihrem Mann getrennt lebt, und er hat sich als Pfarrer dem Zölibat verpflichtet. Aber warum führt Gott sie dann immer wieder zusammen, damit sie sich in ihren schwersten Stunden beistehen können? Sophie betreibt seit Jahren ein Landjugendheim, in dem sie auf Leonards Bitte jüdische und aus politischen Gründen gefährdete Kinder versteckt. Unter ihnen ist auch Lena, die uneheliche Tochter von Sonja Grawitz und Justus von Ostwald. Als Sophie Lena aus dem Land bringen will, tarnt sie die Reise als Besuch bei ihren Eltern – ein fataler Fehler, der sie in große Gefahr bringt … Paula hat Berlin schon 1933 verlassen und arbeitet seitdem in New York für eine jüdische Organisation, die politisch Verfolgte und Juden nach Amerika holt. Eines Tages findet sie Marlenes und Max` Namen auf den Listen von Inhaftierten und setzte sie auf die Liste derer, die die nächsten Visa erhalten sollen. Aber Marlene lehnt ab … Micaela A. Gabriel schreibt sehr lebendig und mitreißend und gewährt einen umfassenden Einblick in die von der Verfolgung Andersdenkender bzw. -glaubender und vom Krieg geprägten Zeit. Die Politik ist hier zu Gunsten der Liebe etwas in den Hintergrund gerückt, was mir persönlich gut gefallen hat. Ich fand die Schicksale der drei Frauen und ihrer Partner extrem bewegend.

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