Produktbild: Vinz Solo
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Sebastian Beck

1. Vinz Solo

Vinz Solo

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Michael A. Grimm

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.03.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

148

Verlag

USM Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783803287137

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Michael A. Grimm

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.03.2023

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

148

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USM Audio

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Deutsch

EAN

9783803287137

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  • beagline

    4/5

    22.04.2023

    Hörbuch-Download

    Vinz, 18 Jahre, männlich sucht seinen Platz im Leben

    Denn so richtig weiß er nicht, wo er in den 80er Jahren in Niederbayern hingehört. Er ist Ministrant im erzkatholischen Artlhofen, möchte mit seiner Band, The Holy Shit, mehr als nur “Herr deine Liebe “ spielen und endlich auch mal eine Freundin haben.Die Gitarre spielt er leidlich, steht mit den Frauen auf Kriegsfuß, wird später sogar ins Gefängnis gesteckt.Durch Vinz lerne ich das Dasein eines Jungen in Bayern auf dem Land kennen, manchmal so irre komisch, dass ich laut auflache, dann wieder so traurig, dass ich weinen möchte. Dem Autor gelingt es hervorragend, dass man Vinz einfach nur noch bedauern kann, denn die Art und Weise, wie er sich durch die Jahre haut, ist beschämend, witzig, aber auch irgendwie traurig, weil er nirgendwo richtig dazugehört. Herr Grimm als Sprecher ist hervorragend gewählt, da er mit seinem Sprachwitz und -talent den bayrischen Dorfdialekt genauso gut rüberbringt wie das Gesäusel von Ricarda oder den osteuropäischen Sprachslang von Kowalczyk. Einfach klasse. Eine hörenswerte Geschichte eines typischen Antihelden.

  • rallewu

    aus Niedersachsen

    5/5

    10.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Witzige und tiefgründige Suche nach dem eigenen Weg

    Vinzenz Bachmaier lebt in den 1980ern in der niederbayerischen Provinz nahe Landshut. Gerade 18 Jahre ist er alt, Ministrant und im Herzen Revoluzzer - aber ohne die bewußte Intention ein Revoluzzer zu sein. Er rutscht einfach von einer merkwürdigen Situation in die nächste, kommt dabei dem zu dieser Zeit in der Provinz noch nahezu allmächtigen und unfehlbaren Pfarrer, und damit auch den anderen Gemeindemitgliedern in seinem Heimatort in die Querre. Dabei möchte er doch eigentlich nur cool sein und bei seiner großen Liebe Ricarda landen (die aber dummerweise mit dem viel cooleren Rainer zusammen ist). Außerdem möchte Vinzenz ein tolles Auto fahren und mit seinem latent vorhandenen Talent an der Gitarre ein Musikstar werden. Vinz läßt sich nicht verbiegen und nimmt sich vor, seinen Weg zu gehen. Aber der ist alles andere als geradlinig - und ist das überhaupt sein Weg...? Der Autor Sebastian Beck erzählt in "Vinz Solo" die witzige und aufwühlende Geschichte eines Jungen in den 1980er Jahren, der zwischen kreuz-konservativem Alltag, durch die Kirche und die CSU geprägtem Umfeld, den links-politischen Atomprotesten unter anderem durch die aufkommenden Grünen rund um die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf, Drogenexperimenten und den vielen, vielen eigenen Problemen seinen persönlichen Weg sucht. Dabei wandelt Vinzenz Bachmaier oft auf merkwürdigen Pfaden, wechselt die Richtung mehr als einmal und gerät in ernste Schwierigkeiten. Dabei will er doch eigentlich nur glücklich sein und seine Träume erfüllen. Ein wirklich sehr unterhaltsames, teils witziges, teils auch aufrüttelndes Buch, das Spaß macht und auch ein wenig die Provinzwelt vor 30/40 Jahren beschreibt. Absolute Leseempfehlung.

  • Magnolia

    5/5

    06.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Beste Unterhaltung

    In der niederbayerischen Provinz ticken die Uhren anders – zumindest meint man dies zu wissen. Und wenn man sich mit Vinzenz Bachmeier näher beschäftigt, scheint dies auch zu stimmen. Nun, er ist in Artlhofen, das liegt bei Landshut, aufgewachsen und hier verbringt er auch seine Jugend, hier wird er erwachsen. Das Dorf hat 853 Einwohner. „Hätte man allerdings noch Schweine und Legehühner mitgezählt, Artlhofen wäre eine Großstadt gewesen.“ Schon der Anfang verspricht viel, das Erwachsenwerden eines Pubertierenden kann nur gut und unterhaltsam werden. Und genau das ist es auch. Sebastian Beck kennt sich aus, er ist selbst auf dem Land aufgewachsen, Parallelen zu seinem Protagonisten sind durchaus vorhanden. Gleich mal offenbart Vinz drei Wünsche, die er sich unbedingt erfüllen will. Naja, einem Fast-Kumpel die Freundin ausspannen – ob das klappen wird? Ein eigenes Auto dagegen hat er dann bald, auch wenn dies eher eine Klapperkiste ist. Ein „humorloses Spießerauto für Komödienstadel-Glotzer…“ ist sein Commodore, aber immerhin verspricht sein fahrbarer Untersatz Freiheit ohne Ende. Und mit einem ganz besonderen Modell der ersehnten E-Gitarre könnte er als Musiker ganz groß rauskommen. Auch dieser Wunsch ist nicht nur Träumerei. Vinz spielt in einer Band, sie nennen sich The Holy Shit. Schon der Bandname ist Programm. Nicht immer treffen sie jeden Ton und doch spielen sie auch mal in München, zwar nur als Vorgruppe, aber immerhin! Es sind prägende Jahre. Das Lebensgefühl der 80er wird lebendig. Vinz lässt sich treiben, findet in Kowalczyk einen väterlichen Freund und Arbeitgeber, der ihm Halt gibt. Die Kirche hat viel Einfluss, er wird mit Drogen konfrontiert und gegen die WAA in Wackersdorf muss natürlich demonstriert werden. Er probiert sich aus, er übertreibt nicht nur ein bisschen, er geht an Grenzen und darüber hinaus. Dies alles und noch viel mehr macht „Vinz Solo“ aus. Einen Beziehungstrottel nennt er sich und doch begegnet ihm auch die Liebe, wenngleich nicht alles von Dauer ist. Es ist bei ihm genau so, wie es bei vielen, wie es bei den meisten ist. Da ist er keine Ausnahme. Sebastian Beck erzählt mit Witz und Hintersinn von Vinz, ich bin ihm gerne gefolgt, habe des Öfteren geschmunzelt und zuweilen laut gelacht. Aber nicht nur das, nicht alles ist Spaß, es wird ernst, bitterernst. Auch diese Seite des Lebens bekommt er zu spüren. Ein prägendes Stück seines Weges habe ich Vinz begleitet, er hat mich bestens unterhalten. Der Zeitgeist der 80er Jahre auf dem Lande ist gut eingefangen. Sich finden, seinen Weg suchen ist gar nicht so einfach, die Dörfler und ihr zuweilen eingeschränkter Blickwinkel, ihre kleine Welt, sind aufs Beste dargestellt. Der locker-leichte, humorige Schreibstil hat ein Übriges getan, es waren kurzweilige und vergnügliche Lesestunden. Vinz, machs guad, du wirst es schon packen, das Leben. Mit allen Höhen und Tiefen, eh klar.

  • Fredhel

    5/5

    26.03.2023

    Hörbuch (MP3-CD)

    Grandios vorgetragen

    Dieser Roman handelt von Vinzenz Bachmaier, einem bayrischen Abiturienten aus der Provinz auf dem Sprung zum Mann. Alles in ihm lehnt sich gegen die bigotte Atmosphäre seines Elternhauses auf. Er fühlt sich erdrückt von Kirche und konservativer Politik. Als Leser begleitet man ihn auf seinen schwierigen Pfaden zum Erwachsenwerden, dazu gehören Rockmusik, Drogen und unerfüllte Liebe. Man versteht seine Beweggründe, aber generell ist er kein sympathischer Protagonist, sondern eher ein unbequemer, den man nicht in eine genormte Schublade stecken kann. Inhaltlich ist der Roman gutes Mittelmaß, aber der Sprecher Michael A. Grimm macht das Hörbuch für mich zum absoluten Highlight: Stimme und Betonung sind mehr als perfekt. Man spürt, dass Grimm sich in seine Rolle richtig hineinversetzt hat.

  • Fredhel

    aus Deutschland

    5/5

    26.03.2023

    Hörbuch (MP3-CD)

    Dieser Roman handelt von…

    Dieser Roman handelt von Vinzenz Bachmaier, einem bayrischen Abiturienten aus der Provinz auf dem Sprung zum Mann. Alles in ihm lehnt sich gegen die bigotte Atmosphäre seines Elternhauses auf. Er fühlt sich erdrückt von Kirche und konservativer Politik. Als Leser begleitet man ihn auf seinen schwierigen Pfaden zum Erwachsenwerden, dazu gehören Rockmusik, Drogen und unerfüllte Liebe. Man versteht seine Beweggründe, aber generell ist er kein sympathischer Protagonist, sondern eher ein unbequemer, den man nicht in eine genormte Schublade stecken kann. Inhaltlich ist der Roman gutes Mittelmaß, aber der Sprecher Michael A. Grimm macht das Hörbuch für mich zum absoluten Highlight: Stimme und Betonung sind mehr als perfekt. Man spürt, dass Grimm sich in seine Rolle richtig hineinversetzt hat.

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