Die Schuldenbremse in Deutschland. Wie konnte es trotz des langjährigen Bestehens der Föderalismuskommission II zu einer schnellen Verabschiedung komm Eine Policy Analyse mithilfe des Multiple Streams Ansatzes
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
09.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
81 (Printausgabe)
Dateigröße
1319 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346828248
Die Verschuldung eines Staates ist seit jeher Debatte zwischen zwei verschiedenen ökonomischen Denkschulen, die für und gegen Verschuldung argumentieren. Auch in Deutschland lassen sich die Einstellungen der Bevölkerung zur Staatsverschuldung mit parteipolitischen Präferenzen verknüpfen. Doch spätestens seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie und des Kriegs auf ukrainischem Boden werden Staatshaushalte weltweit vor große Herausforderungen gestellt. Die Bundesregierungen nahmen in diesem Zusammenhang neue Schulden auf und spülten die finanzpolitische Debatte, die sonst nur unter Ökonomen ausgetragen wird, zurück an die Spitze der politischen Agenda, was sich insbesondere im Bundestagswahlkampf 2021 äußerte.
Dabei gibt es im Grundgesetz bereits seit über zehn Jahren ein Konzept zur Begrenzung von Staatsverschuldung, welches auf einem fein austarierten Kompromiss zwischen Bund und Ländern beruht. Dieser Kompromiss, welcher nach zähen und langen Beratungen in der Föderalismuskommission II in den Jahren 2007 bis 2009 verhandelt wurde, bildet die Grundlage für die Schuldenbremse, die heute in Artikel 115 des Grundgesetzes verankert ist.
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