Produktbild: Manon Lescaut (Großdruck)

Manon Lescaut (Großdruck)

14,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2023

Herausgeber

Theodor Borken

Verlag

Henricus - Edition Deutsche Klassik

Seitenzahl

212

Maße (L/B/H)

29,7/21/1,5 cm

Gewicht

630 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Wilhelm Cremer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8478-5555-2

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2023

Herausgeber

Theodor Borken

Verlag

Henricus - Edition Deutsche Klassik

Seitenzahl

212

Maße (L/B/H)

29,7/21/1,5 cm

Gewicht

630 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

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Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8478-5555-2

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    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

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    5/5

    01.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Impertinent! Skandal! Der Aufreger, der heute niemanden mehr erregt!

    1731 in Amsterdam erschienen, war dieser Roman ein echter Aufreger. 1753 entschärfte Antoine-Francois Prévost d'Exiles (kurz Abbé Prévost genannt) sein Werk und machte es damit etwas gesellschaftsfähiger. Die Geschichte beschreibt ein umfassendes Drama, in dem Manon Lescaut, vom Stand her der einfacheren Bevölkerungsschicht angehörig, sich in den schneidigen Edelmann Des Grieux verliebt. Manon befindet sich auf dem Weg in ein Kloster, in das sie vom Vater verbracht werden soll, um ihr ein gesichertes, geschütztes Leben zu ermöglichen, als sie dem jungen Mann begegnet. Der - von ihrer übernatürlichen Schönheit wie vom Blitz getroffen - überredet sie, mit ihm zu fliehen. Des Grieux setzt sich über alle Konventionen hinweg, lebt fortan mit seiner Geliebten von Luft und Liebe, bis sie ihn verlässt. Trotz der Zurückweisung, aller Anstrengungen die er für sie aufgebracht hat und der Enttäuschung nicht genügt zu haben, nimmt er sie zurück, als sie beteuert, dass ihre Liebe, beim bloßen Gedanken an ihn, erneut entfacht wurde. Man ahnt es, es kann nicht gut enden und so wird beider Leben vom Schicksal in die dunkelsten Winkel geführt, mündet in der Kriminalität und endet schließlich in einer Tragödie, die Puccini 1893 dazu inspirierte, Manon Lescaut eine Oper zu widmen. Ihr findet in diesem Buch nicht nur eine wunderbare Sprache, sondern auch Elemente, deren sich Schriftsteller und Filmemacher oft und gerne bedienen. Denkt an Bonnie and Clyde, an die Dornenvögel oder an den Englischen Patienten. Manon Lescaut ist zweifelsohne ein opportonistisches Früchtchen, das einem anständigen jungen Mann den Kopf verdreht, ihn auf die schiefe Bahn lenkt und dennoch auch unbestreitbar selbst ein Opfer der Umstände. Sie beklagt ihre Schönheit, die ihr nichts anderes als Verdruss eingebracht hat. Ein Klassiker, den ich sehr mag und in dem ich immer wieder Passagen entdecke, die bis heute Gültigkeit haben, woran auch die aufgeklärte Zeit nichts zu ändern vermag. Denn Menschen bleiben Menschen und sind nun mal leicht manipulierbar, wenn sie lieben!

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