Inwiefern bricht Steinmars "Herbstlied" mit den traditionellen Gattungskonventionen des 13. Jahrhunderts und parodiert den klassischen Minnesang?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
1837 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346832276
Im Vergleich zu den restlichen Werken, die die Minnetradition fortführen, hebt sich das "Herbstlied" hervor durch Parodierung und Revolutionierung des Minnesangs. Es lassen sich mehrere Fremdeinflüsse erkennen. Bereits die erste Strophe des Liedes entpuppt sich als Parodie der konventionellen Minne, denn das lyrische Ich wendet sich von der Liebe und der umworbenen Dame ab und widmet sich der Völlerei in all ihren Fassetten zu. Es folgt eine Personifizierung des Herbstes, mit dem der Sänger einen Pakt eingeht, der ihm eine regelrechte Fress- und Sauforgie, als Linderung seiner Sorgen verspricht, im Gegenzug zu seiner Unterstützung in dem Kampf gegen den Mai.
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