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Urlaub in Frankfurt DE

2

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

19/12/1,7 cm

Gewicht

258 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7481-1739-1

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

19/12/1,7 cm

Gewicht

258 g

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1. Auflage

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Deutsch

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978-3-7481-1739-1

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Email: info@bod.de

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Reise zu sich selbst

rewareni aus wien am 26.05.2023

Bewertungsnummer: 1949242

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Henry ist fast 40 Jahre und fühlt sich in seinem Leben mehr als unglücklich. Er ist alleine und seine immer wieder kehrenden Panik Attacken hat er selbst nach vielen Therapien noch immer nicht in den Griff bekommen. Eine Reise nach Frankfurt, wo er alte Freunde und Bekannte besuchen möchte ist überschattet von vielen negativen Erinnerungen an früher. Seine Angststörungen haben hier den Anfang genommen und seine Freundin Bea, die er verlassen hat, möchte er nach vielen Jahren wieder finden. Und so begleitet ihn der Satz ,, Streben führt zur Erlösung“ , den er gehört hat und seitdem nicht mehr in Ruhe lässt , durch die nächsten Tage, wo er beginnt sein Leben neu zu überdenken. In dem Roman ,, Urlaub in Frankfurt“ lässt der Autor Matthias Amberger seinen ICH Erzähler Henry bei seiner Reise in eine Berg- und Talfahrt der Gefühle und Emotionen eintauchen. Man begleitet den frustrierten und vom Leben enttäuschten Mann bei seiner Suche nach dem Streben, das zur Erlösung führen soll , ohne dass ihm zu Beginn bewusst ist, was dieser Satz für ihn bedeutet. Der Autor lässt Henry dabei viele Freunde von früher treffen, wo er merkt, dass diese Personen kaum noch so sind, wie er sie gekannt hat. Während der eine Drogen braucht um glücklich sein, hilft sich ein anderer mit Medikamenten um seine Unruhe in den Griff zu bekommen. Aber auch sein Besuch bei einem ehemaligen Priester zeigt ihm, dass das Leben nicht immer gerade verläuft, sondern sehr wohl auch seine Kurven hat, wo man nur selbst seinen eigenen Weg gehen kann. Es ist ein stiller, aber intensiver Roman, wo man nicht nur einmal Mitleid mit Henry hat, wenn der ,,alte, haarige Affe“ auf seiner Schulter sitzt und seine Panik Attacke ihn wieder einmal übermannt. Es wird in der Geschichte sehr viel geraucht und Alkohol getrunken, was vielleicht nicht immer gut bei den Lesern ankommt. Im Laufe der Reise merkt auch Henry, dass jeder Mensch im Grunde sein ganzes Leben lang nach etwas streben kann und dass man nie aufgeben soll sich ein Ziel zu setzen. Denn nur dann hat man die Chance für einen Neuanfang.

Reise zu sich selbst

rewareni aus wien am 26.05.2023
Bewertungsnummer: 1949242
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Henry ist fast 40 Jahre und fühlt sich in seinem Leben mehr als unglücklich. Er ist alleine und seine immer wieder kehrenden Panik Attacken hat er selbst nach vielen Therapien noch immer nicht in den Griff bekommen. Eine Reise nach Frankfurt, wo er alte Freunde und Bekannte besuchen möchte ist überschattet von vielen negativen Erinnerungen an früher. Seine Angststörungen haben hier den Anfang genommen und seine Freundin Bea, die er verlassen hat, möchte er nach vielen Jahren wieder finden. Und so begleitet ihn der Satz ,, Streben führt zur Erlösung“ , den er gehört hat und seitdem nicht mehr in Ruhe lässt , durch die nächsten Tage, wo er beginnt sein Leben neu zu überdenken. In dem Roman ,, Urlaub in Frankfurt“ lässt der Autor Matthias Amberger seinen ICH Erzähler Henry bei seiner Reise in eine Berg- und Talfahrt der Gefühle und Emotionen eintauchen. Man begleitet den frustrierten und vom Leben enttäuschten Mann bei seiner Suche nach dem Streben, das zur Erlösung führen soll , ohne dass ihm zu Beginn bewusst ist, was dieser Satz für ihn bedeutet. Der Autor lässt Henry dabei viele Freunde von früher treffen, wo er merkt, dass diese Personen kaum noch so sind, wie er sie gekannt hat. Während der eine Drogen braucht um glücklich sein, hilft sich ein anderer mit Medikamenten um seine Unruhe in den Griff zu bekommen. Aber auch sein Besuch bei einem ehemaligen Priester zeigt ihm, dass das Leben nicht immer gerade verläuft, sondern sehr wohl auch seine Kurven hat, wo man nur selbst seinen eigenen Weg gehen kann. Es ist ein stiller, aber intensiver Roman, wo man nicht nur einmal Mitleid mit Henry hat, wenn der ,,alte, haarige Affe“ auf seiner Schulter sitzt und seine Panik Attacke ihn wieder einmal übermannt. Es wird in der Geschichte sehr viel geraucht und Alkohol getrunken, was vielleicht nicht immer gut bei den Lesern ankommt. Im Laufe der Reise merkt auch Henry, dass jeder Mensch im Grunde sein ganzes Leben lang nach etwas streben kann und dass man nie aufgeben soll sich ein Ziel zu setzen. Denn nur dann hat man die Chance für einen Neuanfang.

Führt die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in eine bessere Zukunft?

Tobias Krieg am 14.05.2023

Bewertungsnummer: 1941482

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Henry ist 38 Jahre alt und psychisch angeschlagen. Er reist nach Frankfurt, wo er in seinen Zwanzigern an der Uni Philosophie studiert hat, aber aufgrund seiner Gesundheit keinen Abschluss machen konnte. Dies hat ein Trauma hinterlassen, dem er sich nun stellen möchte. Wieder zurück an seinem ehemaligen Studienort, trifft er sich auch mit einigen Kommilitonen, mit denen er früher befreundet war und zu welchen er im Laufe der Zeit mehr oder weniger Kontakt gehalten hat. Diese Treffen führen ihn quer durch Frankfurt und Umgebung und bringen auch Bewegung in sein Innenleben. "Urlaub in Frankfurt" ist ein Entwicklungsroman, in der die Frage nach dem Sinn der eigenen Existenz immer im Hintergrund mitschwingt. Henry befindet sich in einer depressiven Krise und leidet zusätzlich an Angst- und Panikattacken. Er hat einen festen Job (Altenpfleger), hadert aber dennoch mit seinem Lebenslauf und schaut wehmütig auf die Freiheit und Möglichkeitsvielfalt der jungen Studenten. Durch die Auseinandersetzung mit seiner Studienzeit und die Treffen mit seinen früheren Freunden kann er nach und nach wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Der Roman ist in der Ich-Perspektive verfasst, was den Leser optimal an Henrys Gefühl- und Gedankenwelt teilhaben lässt. Der Autor schreibt in kurzen Sätzen, der Text ist flüssig lesbar und gut verständlich. Als jemand, der selbst einige Zeit in Frankfurt verbracht hat, finde ich die Beschreibung der Stadt und deren Beziehung zu Henrys Innenleben gut gelungen. Man erfährt wenig über Henrys Hintergrund, wodurch die Handlung für mich einige Zeit etwas in der Luft schwebt. Dennoch empfinde ich ihn als Charakter insgesamt rund und kann mich in vielen Aspekten gut mit ihm identifizieren. Generell erscheinen mir die auftretenden Personen realitätsnah - wenn teilweise auch zugespitzt - gezeichnet. Wenn es um die eigene Existenz geht, sind Philosophie und Psychologie immer untrennbar miteinander verwoben. Dies wird im Roman explizit verdeutlicht durch die Sätze "Der Mensch muss streben, das war schon immer so. Nur das Streben führt zur Erlösung.", die Henry auf der Hinfahrt im Zug aufschnappt und über die er in der Folge - auch im Zusammenhang mit den Lebensentwicklungen seiner Freunde - immer wieder nachdenkt. Ich fand das sehr interessant und aus meiner Sicht hätte es gerne mehr philosophische Überlegungen im Text geben können. Besonders berührt haben mich einige emotional schwierige Passagen im Text wie z.B. die folgende direkt auf der ersten Seite: "Ich bin 38 Jahre alt. Es geht mir nicht gut. Es mag Menschen geben, denen das Leben leichtfällt. Bei mir ist das nicht so. Das lässt sich nicht mehr ändern. Daran zu glauben, dass es einfacher wird - dafür bin ich zu alt.".

Führt die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in eine bessere Zukunft?

Tobias Krieg am 14.05.2023
Bewertungsnummer: 1941482
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Henry ist 38 Jahre alt und psychisch angeschlagen. Er reist nach Frankfurt, wo er in seinen Zwanzigern an der Uni Philosophie studiert hat, aber aufgrund seiner Gesundheit keinen Abschluss machen konnte. Dies hat ein Trauma hinterlassen, dem er sich nun stellen möchte. Wieder zurück an seinem ehemaligen Studienort, trifft er sich auch mit einigen Kommilitonen, mit denen er früher befreundet war und zu welchen er im Laufe der Zeit mehr oder weniger Kontakt gehalten hat. Diese Treffen führen ihn quer durch Frankfurt und Umgebung und bringen auch Bewegung in sein Innenleben. "Urlaub in Frankfurt" ist ein Entwicklungsroman, in der die Frage nach dem Sinn der eigenen Existenz immer im Hintergrund mitschwingt. Henry befindet sich in einer depressiven Krise und leidet zusätzlich an Angst- und Panikattacken. Er hat einen festen Job (Altenpfleger), hadert aber dennoch mit seinem Lebenslauf und schaut wehmütig auf die Freiheit und Möglichkeitsvielfalt der jungen Studenten. Durch die Auseinandersetzung mit seiner Studienzeit und die Treffen mit seinen früheren Freunden kann er nach und nach wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Der Roman ist in der Ich-Perspektive verfasst, was den Leser optimal an Henrys Gefühl- und Gedankenwelt teilhaben lässt. Der Autor schreibt in kurzen Sätzen, der Text ist flüssig lesbar und gut verständlich. Als jemand, der selbst einige Zeit in Frankfurt verbracht hat, finde ich die Beschreibung der Stadt und deren Beziehung zu Henrys Innenleben gut gelungen. Man erfährt wenig über Henrys Hintergrund, wodurch die Handlung für mich einige Zeit etwas in der Luft schwebt. Dennoch empfinde ich ihn als Charakter insgesamt rund und kann mich in vielen Aspekten gut mit ihm identifizieren. Generell erscheinen mir die auftretenden Personen realitätsnah - wenn teilweise auch zugespitzt - gezeichnet. Wenn es um die eigene Existenz geht, sind Philosophie und Psychologie immer untrennbar miteinander verwoben. Dies wird im Roman explizit verdeutlicht durch die Sätze "Der Mensch muss streben, das war schon immer so. Nur das Streben führt zur Erlösung.", die Henry auf der Hinfahrt im Zug aufschnappt und über die er in der Folge - auch im Zusammenhang mit den Lebensentwicklungen seiner Freunde - immer wieder nachdenkt. Ich fand das sehr interessant und aus meiner Sicht hätte es gerne mehr philosophische Überlegungen im Text geben können. Besonders berührt haben mich einige emotional schwierige Passagen im Text wie z.B. die folgende direkt auf der ersten Seite: "Ich bin 38 Jahre alt. Es geht mir nicht gut. Es mag Menschen geben, denen das Leben leichtfällt. Bei mir ist das nicht so. Das lässt sich nicht mehr ändern. Daran zu glauben, dass es einfacher wird - dafür bin ich zu alt.".

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von Matthias Amberger

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