Die Sklaverei im römischen Reich ab dem 3. Jahrhundert vor Christus und ihre Lebenssituationen im Vergleich. Am Beispiel der Situation in der Landwirt
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
549 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346836045
Was bedeutet Sklaverei? Diese Frage wird je nach Wissenschaft unterschiedlich beantwortet. So stellt Sklaverei etwa im juristischen Sinne "ein Gewaltverhältnis [...] dar, dass eine Person einer anderen uneingeschränkt physisch und psychisch, auf Leben und Tod, zeitlich unbegrenzt unterworfen ist", während Sklaverei in der Soziologie durch eine "Entwurzelung aus der Herkunftsgesellschaft, Randständigkeit und Ausgeschlossenheit aus allen grundlegenden Bezügen der [...] Gesellschaft" gekennzeichnet ist. Allen Definitionen gleich ist aber, dass Menschen nicht mehr frei in ihren eigenen Rechten und Entscheidungen sind, sondern in einem aufgezwungenen Abhängigkeitsverhältnis leben, aus dem sie sich nicht selbst befreien können.
Eine solche Definition trifft auch in weiten Teilen auf die Sklaverei im antiken Rom zu. Dabei ist bis heute nicht eindeutig, wann Römer angefangen haben, mit Sklaven zu handeln und sie zu besitzen. Livius etwa geht davon aus, dass schon der Stadtgründer Romulus erste Sklaven gehalten hat. Bekannt ist aber vor allem, dass schon im 6. und 5. Jahrhundert vor Christus das vorherrschende Kriegsrecht, wonach Sieger die Besiegten töten oder versklavten konnten, von den Römern praktiziert wurde und es dort auch schon Sklaven in Form von Schuldsklaven im Privatbesitz gab. Somit könnte der Beginn der Sklaverei im antiken Rom auf zwischen 510 und 450 v. Chr. datiert werden.
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