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Pepe und der Oktopus auf der Flucht vor der Müllmafia

18

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.06.2023

Abbildungen

durchgehend illustriert

Illustriert von

Claudia Weikert

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

19/14,9/4,4 cm

Gewicht

634 g

Farbe

Dunkellila / Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-6119-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.06.2023

Abbildungen

durchgehend illustriert

Illustriert von

Claudia Weikert

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

19/14,9/4,4 cm

Gewicht

634 g

Farbe

Dunkellila / Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-6119-6

Herstelleradresse

Gerstenberg
Rathausstr. 18-20
31134 Hildesheim
DE
verlag@gerstenberg-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    25.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Actionreiches Umweltabenteuer

    Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine sehr spannende und actionreiche Reise durch mehrere Länder und bietet abenteuerliche Verfolgungsjagden aber auch jede Menge Witz und Spaß! Ausserdem kommt das wichtige Thema Umweltschutz nicht zu kurz und fügt sich toll in die Story ein! Inhaltlich geht es darum, dass mitten in der Nacht etwas Unglaubliches passiert: Ein zitternder, bibbernder Oktopus flüchtet sich zu Pepe ins Zimmer! Der Oktopus kann zwar nicht sprechen, aber über Farben und Formen kommunizieren. Und Pepe findet schnell heraus, dass es sich bei seinem neuen Freund um den ranghöchsten Diplomaten der Welt-meere handelt: Er soll in Europa ein generelles Plastikverbot bewirken. Doch die Müllmafia ist ihm dicht auf den Tentakeln und will genau das um jeden Preis verhindern. Der Oktopus braucht Hilfe – Pepes Hilfe! Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Dass ihre Flucht sie durch die halbe Welt bis ans Südchinesische Meer führen wird, kann Pepe noch nicht ahnen Der Schreibstil ist einfach und leicht verständlich und deshalb kommt man trotz der hohen Seitenzahl im Buch gut vorran, da man immer wissen möchte was als nächtstes passiert und ob Pepe dem Oktopus helfen kann! Die Seiten fliegen deshalb während des Lesens nur so dahin und man genießt das mitreißende Abenteuer in jeder Minute. Die Handlung versprüht einerseits sehr viel Spannung und Action und so ist man hautnah bei den Verfolgungsjagden dabei und fiebert mit, das Buch bringt einen aber auch immer wieder zum lachen und schmunzeln, wenn die Anzügler mal wieder nicht zum Ziel gekommen sind und sich mit dem Chef rumärgern dürfen. Außerdem wird im Buch auf das wichtige Thema Umweltschutz aufmerksam gemacht und die Kinder lernen spielerisch die Bedeutung kennen. Fazit: Für Klein und Groß ein echter Spaß! Für alle die sich in ein actionreiches Umweltabenteuer, das durch mehrere Länder geht, stürzen wollen empfehlen wir das Buch unbedingt weiter!

  • Nicole

    aus Nürnberg

    5/5

    01.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Monatshighlight im Oktober

    Meine Meinung zum Kinderbuch: Pepe und der Oktopus auf der Flucht vor der Müllmafia Inhalt in meinen Worten: In Pepes Zimmer taucht ein Oktopus auf, der aber einen ganz besonderen Auftrag an ihn hat, leider ist er zuerst einmal stinkesauer, denn in Pepes Zimmer steckt so viel Plastik und Plastik genau das ist der Auftrag den Pepe erhält. Er soll Rebo zurück ins Meer bringen und dort sich gegen die Müllmafia stellen doch es ist nicht jedes Meer wo der Oktopus hin kann, es muss das Salzmeer und vor allem China sein. Denn dort treffen sich in wenigen Tagen Menschen um sich der Müllmafia entgegen zu stellen. Dabei passieren unfassbare und unglaubliche Dinge, zudem lernt Pepe und ih als Leserin direkt so einiges über Müll und besonderen Weltkulturerbenstädte. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit und gegen die Müllmafia und wie oft war Pepe schon in Gefahr geschnappt zu werden und doch waren beide zusammen klüger als die Müllmafia. Begibst du dich mit ihnen auf die Reise? Dann schnall dich an und hab Mut über dein eigenes Plastikverhalten nachzudenken. Wie ich das Gelesene empfinde: Selten ziehe ich ein Buch bewusst in die Länge um länger etwas von einer Geschichte zu haben, hier war es aber der Fall, denn ich wollte unbedingt in der Stimmung des Buches bleiben und mich immer wieder neu in den Oktopus zu verlieben, der so viele tolle Fertigkeiten an den Tag legte. Eigentlich können Oktopusse ja nicht sprechen, aber dank seinen Ideen verstehen sich der Hauptcharakter und das possierliche Meerestier auch ohne Worte sondern durch Deutungen und Farbveränderungen des Meeresbewohners, das können diese Tiere übrigens wirklich, wenn sie verliebt sind, werden sie Rosa. Einfach niedlich. Doch der Inhalt der Geschichte ist nicht wirklich niedlich, denn es geht um das Thema Müll und wie andere Länder an dem Müll, den wir alle täglich mehr oder weniger produzieren überschwemmt werden. So finden sich zum Beispiel am anderen Ende der Welt Plastikflaschen unseres Waschmittels wieder. Denn wohin mit dem ganzen Müll? Dies zeigt euch das Buch in sehr bewussten Schritten, die wirklich wichtig sind, das man sie umsetzt. Sicherlich ist das Problem damit nicht sofort behoben, aber wenn jede*r von uns umdenkt und anfängt weniger Plastikmüll zu produzieren ist uns allen geholfen. Die Charaktere: Pepo ist ein wahnsinniger mutiger Junge. Der eines Nachts Rebo in seinem Zimmer zitternd und ängstlich und zeitgleich wütend vorfindet, denn er ist ein Botschafter gegen die Müllmafia. Denn es muss etwas passieren. Zusammen begeben die Beiden sich auf die Flucht und Reise gegen die Müllmafia, dabei bestehen sie zusammen Abenteuer, die einfach fantastisch sind. Obwohl das Buch nicht viele magische Dinge vorweist, so gibt es einen ganz besonderen Rucksack und Uhr die etwas besonderes können. Pepo findet auch recht schnell überall wo er ankommt Freunde und kann dadurch ohne Geld bis nach China reisen. Doch werden die Beiden rechtzeitig zur Konferenz ankommen? Das solltet ihr selbst lesen. Ich schloss diese Beiden auf jeden Fall richtig schnell in mein Herz und war ein bisschen traurig als die Reise nun zu Ende ging. Es ist eine Geschichte mit ganz viel Herzschmerz, aber auch mit ganz viel Freude und Hoffnung, ein Buch das ich euch auch allein wegen den Charakteren sehr an das Herz legen möchte. Die Spannung: Über 500 Seiten Spannung aufzubauen und hoch zu halten ist ein Kunststück das nicht jedem Buch gelingt, doch hier ist es der Fall. Einmal angefangen können schon gut mal einige Seiten gelesen werden und ich wollte eigentlich auch immer weiter lesen und zeitgleich gerne nicht, da ich das Gefühl das mir im Buch vermittelt wird, nicht verloren gehen sollte, sondern ich ganz lang etwas davon haben wollte. Und das spricht deutlich für das Buch. Jetzt zum Schluss verschlang ich die letzten 200 Seiten aber deutlich und als ich am Ende war, tja da wünschte ich mir, es würde noch ein Buch zu Pepe und Rebo erscheinen. Empfehlung: Falls ihr gern ein Klimathrillerkinderbuch lesen möchtet, das zum Teil erfunden ist, aber zum anderen so real an unserer Zeit ist, wie nichts anderes, sollte, egal ob 10 oder 100 zum Buch greifen und sich selbst hinterfragen, wo kann er oder sie etwas änderen, damit sich im Punkt Umweltschutz wirklich etwas ändern kann. Es ist ein Buch das viel Herz, Spannung, lächelnde Lippen und friedliche Momente trotz der Gefahr die Pepe und sein Oktopus erleben müssen. Einfach schön. Bewertung: Ich glaub dieses Buch ist unter anderem mein Oktober-Highlight, da es schön geschrieben ist, die Reise nachvollziehbar ist und auch die gesamte Atmosphäre im Buch besonders ist. Deswegen klare fünf Sterne und ich hoffe das viele diese tolle Geschichte lesen können und sich umarmen lassen dürfen.

  • LeLiPä

    5/5

    07.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine tierische Freundschaft für das Wohl aller - toll!

    „Pepes Herz klopfte wie wild. Was war dort unten los? Er lag mit weit aufgerissenen Augen auf dem Rücken in seinem Bett, als könnte er mit aufgerissenen Augen besser hören, was unten vor sich ging. Autotüren wurden geöffnet.“ Auf der Suche nach einem international gesuchten Verbrecher stürmt ein polizeiliches Sondereinsatzkommando in der Nacht das Haus von Pepe und seiner Familie inmitten Hamburgs. In der Annahme der Gesuchte würde sich hier verstecken oder sogar eine Geiselnahme planen. Dank der mutigen Beherztheit von Pepes Mutter, die dem Kommando die Tür weist, geht die Polizei leer aus. Aber der „Verbrecher“ bleibt. Es ist ein Oktopus, der bei Pepe Unterschlupf sucht und ihn um Hilfe bittet. Pepe nennt das Weichtier, das nur über Gestik und Mimik mit ihm kommunizieren kann, Rebo, nimmt ihn bei sich auf. Rebo heißt eigentlich Wuimeygeyrenbaohuscheija und gilt als Vertreter aller Meeresbewohner. Er ist Diplomat und will auf die weltweiten Meeresverschmutzungen durch Plastikmüll aufmerksam machen. Die Müllmafia, die sich insbesondere in der südostasiatischen Region aufhält und dort wütet muss gestoppt werden. Rebo will aufklären und enttarnen. Damit zieht er so manchen Hass auf sich und die Verfolger werden mehr. Neben den „Anzüglern“ ist ihm nun auch noch die „Algenallianz“ auf den Fersen, die als einzige Meeresbewohner von der Verschmutzung profitieren. Pepe gerät immer tiefer in das Umweltabenteuer, springt sogar von fahrenden Zügen oder versteckt sich in abgelegenen Hafengegenden, bevor er in Begleitung von Rebo durch die halbe Welt tingelt. Ein ständiges Katz-und-Maus-Spiel mit seinen Verfolgern, die nichts Gutes im Schilde führen. Ein unterhaltsamer Roadtrip zu einem wichtigen Thema. Eine gelungene Verknüpfung von ernsten und realistischen Themen mit Daten und Fakten, verpackt in einem sehr kurzweilig geschriebenen Kinderkrimiroman. Zwischen Tarnung, Flucht und Diplomatie: eine tierische Freundschaft für das Wohl aller.

  • chuckipop

    aus Bünde

    5/5

    04.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zusammen kann man (fast) alles schaffen! Eine abenteuerliche Reise, um die Weltmeere zu retten!

    "Pepe und der Oktopus auf der Flucht vor der Müllmafia" von Stepha Quitterer ist als Hardcover mit 528 Seiten bei Gerstenberg erschienen, empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren. Das tolle Cover zieht direkt sämtliche Blicke auf sich, die detaillierten, liebevollen Illustrationen von Claudia Weikert im Inneren des Buches sind ebenso klasse! Eines Nachts huscht ein verängstigter Oktopus in Pepes Zimmer, der auf der Flucht vor merkwürdigen Männern in Anzügen ist - und diese scheinen ziemlich gefährlich zu sein...!Natürlich will der Junge dem zitternden Meerestier helfen. Pepe findet heraus, dass der Oktopus Wuimeygeyrenbaohuscheija (den er der Einfachheit halber von da an ReBo für Regenbogen nennt, da dieser seine Farben je nach Stimmungslage beliebig ändern kann) Vertreter aller Meeresbewohner ist. ReBo muss zurück ins Südchinesische Meer zur Großen Meereskonferenz, und das wollen seine Gegenspieler, die Müllmafia, ihrer Kleidung wegen nachfolgend meist Anzügler genannt, mit aller Kraft verhindern. Unversehens befindet sich Pepe auf der wohl abenteurlichsten und zugleich wichtigsten Mission seit Menschengedenken! Auch wenn der Oktopus nicht sprechen kann, kommuniziert er mit seinen Tentakeln und mittels seiner Farbe, die er je nach Stimmngslage verändern kann. Die Anzügler von der Müllmafia sind allgegenwärtig und hängen Pepe dicht auf den Fersen und ReBo noch dichter auf den Tentakeln. Die Beiden fliehen von Hamburg nach Berlin, zu Hannah. Pepe soll ReBo dann an Cedric übergeben, aber der kommt nicht zum vereinbarten Treffpunkt. Also steigt Pepe kurzerhand selbst mit in den Bus nach Krakau. Und so geht es immer weiter, eine wilde Reise mit sehr ungewissem Ausgang... Stepha Quitterer macht ihr Jugendbuch zum einem, wie sie selbst im Nachwort schreibt, "fast nicht erfundenen" Umweltkrimi mit ganz viel Spannung und ebensoviel Humor. Zudem ist es geographisch absolut interessant und die Reisenden treffen auf die unterschiedlichsten Menschen, Kulturen und Problemstellungen. Aber nicht nur ihre Verfolger sind ihnen stets nah, denn überall werden ReBo und Pepe bereits von Leuten erwartet, die ihnen helfen und sie unterstützen wollen. Am Besten gefallen hat mir in dieser Hinsicht die Krakauer Connection, die Mädels sind absolut fabelhaft und die Gadgets, mit denen sie Pepe ausrüsten, phantastisch und magisch. So wird Pepe, der ganz allein mit dem Oktopus quer durch Europa flieht und dann Asien bereist, zum gefeierten Helden Die Anzügler hingegen stellt die Autorin sehr klischeehaft überspitzt unbeholfen und fast schon dumm dar, sie bekommen einfach nichts auf die Reihe und die beiden Gejagten können ihnen immer wieder entwischen - werden sie am Ende trotzdem die Oberhand gewinnen? Die Spannung ist permanent hoch, der Spaß- und Abenteuerfaktor riesig und so fibert man als Leswer permanent mit. Die Geschichte enthält immer wieder Hinweise auf Umweltverschmutzung, Ausbeutung usw., so dass auch schon die kleinsten Leser für die wichtigen Themen sensibilisiert werden und auch angeleitet werden, wie sie selbst im kleinen Rahmen ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Dabei wird aber keineswegs subtil die moralische Keule geschwungen, sondern die Probleme werden zwischendrin einfach mal nüchtern aufgezeigt und anhand der Geschichte werden Anhaltspunkte gegeben, wie man damit umgehen kann. Außerdem wird hier wundervoll deutlich, wie wichtig Freundschaft ist und was man durch Zusammenhalt und Hartnäckigkeit alles erreichen kann. Aber vorrangig ist die Handlung eher ein buntes, aufregendes Abenteuer, bei dem die Leser fast nebenbei unglaublich viel lernen. Ein rasantes, witziges Abenteuer mit wichtiger Botschaft - nicht nur für Kinder und Jugendliche sehr sehr lesenswert :o)

  • holdesschaf

    5/5

    06.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleiner Held und genialer Oktopus auf einem spannenden Roadtrip

    Pepe fällt aus allen Wolken, als eines Nachts ein flüchtiger Oktopus Unterschlupf in seinem Zimmer sucht. Gleich darauf stürmt ein Sondereinsatzkommando die Wohnung auf der Suche nach dem Tier, das den Anzugträgern anscheinend gefährlich werden könnte. Durch einen Trick entkommen Pepe und Oktopus Rebo, der eine MIssion zu erledigen hat, den komischen Männern und eine Reise um die halbe Welt beginnt, denn nur, wenn der Junge und das Weichtier es schaffen, rechtzeitig das Südchinesische Meer zu erreichen, gibt es Hoffnung für die mit Plastikmüll überschwemmten, verseuchten und überfischten Meere und damit für den gesamten Planeten. Doch die Anzugträger der Müllmafia versuchen alles, um sie zu stoppen. Vor allem der Inhalt um das Problem des Plastikmülls und die Verschmutzung der Meere hat uns gereizt, das Buch zu lesen, denn es handelt sich bei diesem Thema um eines, das von Seiten der Verantwortlichen und der Allgemeinheit immer noch zu zögerlich gelöst wird. Dass hier ein kleiner Junge und ein Oktopus die ganz große Katastrophe verhindern sollen, finde ich sehr gut gelungen, da es in gewisser Weise zeigt, dass selbst Kinder hier schon ihren Beitrag leisten können, wenn sie denn auf die Probleme aufmerksam gemacht werden. Und dafür sorgt der Roadtrip um die halbe Welt auf jeden Fall, denn immer wieder begegnen die jungen Leser*innen Situationen, die einem die Kehle zuschnüren und das eigene Verhalten überdenken lassen. Meist ist das gut gelungen, einfach dadurch, dass die Wahrheit in den Text einfließt, manchmal ist es aber auch der Oktopus, der Pepe kritisiert an Stellen, an denen er kaum anders handeln kann. Das war dann für mich etwas zu viel des Zeigefingers. Die subtileren Hinweise wirkten für mich besser. Das eigentlich sehr ernste Thema wird durch den actionreichen, stellenweise witzigen Schreibstil und die fast slapstick-artigen Szenen mit den halbseidenen Anzugträgern der Müllmafia, denen einfach nichts zu gelingen scheint, aufgelockert, so dass der Lesespaß nicht zu kurz kommt. Es ist wirklich herrlich, wie die mangelnde Teamarbeit unter den Halbseidenen immer wieder einen Fahndungserfolg verhindert. Zudem erfährt man viel über das System, das hinter dem Handel mit Müll steckt und welche Summen sich hier einige wenige in die Taschen stecken auf Kosten der Natur und damit auf Kosten von uns allen. Wirklich toll sind die beiden Protagonisten, die zu einem tollen Team zusammenwachsen, ja manchmal über sich hinauswachsen, vor allem Pepe, der sich ohne Geographie- und Sprachkenntnisse über Grenzen und sprachliche Barrieren hinwegzusetzen weiß. Zudem sind die Infos über die faszinierenden Oktopoden wirklich genial in die Geschichte eingebaut. Es ist nahezu unglaublich wie wandlungsfähig und schlau diese Tiere sind. Durch Rebo baut man als Leser*in eine echte Beziehung zum Meer und zur Natur auf und denkt darüber nach, was man selbst ändern könnte. Nicht zuletzt sind es die tollen Eindrücke aus den verschiedensten, uns noch wenig bekannten Ländern und die tollen Agenten-Gadgets, die das Buch zu einem Highlight machen, das man nur empfehlen kann. Leider ist das Buch für Leser*innen im Alter der Zielgruppe meiner Meinung nach ein ziemlicher Wälzer mit über 500 Seiten und nur einigen Bildern, was manche demotivieren könnte. Da lohnt es sich auf jeden Fall, auch mal den älteren Kindern vorzulesen. 4,5 Sterne

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    Flynn Dresely

    Thalia Coburg

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    5/5

    26.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Pepe kann es nicht fassen, als eines nachts plötzlich ein Oktopus bei ihm im Zimmer auftaucht. Als er dann auch noch herausfindet, dass es sich um einen waschechten Diplomaten, aus der Wasserwalt handelt, ist er erstaunt und freudig zugleich. Doch der Oktopus hat eine ernste Botschaft, die Meere sind immer voller mit Plastik und so möchte er zusammen mit Pepe ein generelles Plastikverbot, in Europa erzielen. So begeben sich die zwei auf einen spannenden Roadtrip queer durch Europa, um die Länder davon zu überzeugen. Umwelt und Klimaschutz werden hier großgeschrieben und lassen uns veranschaulichen, wie viel wir noch zu tun haben, um unsere Meere und unsere einzigartige Natur zu beschützen. Das Buch ist für den Jugendliteraturpreis 2024, in der Spate Kinderbuch nominiert und meine Daumen sind gedrückt, das dieses großartige Buch den Preis gewinnt.

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