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Die Brontës gingen zu Woolworths Roman | Amüsant, klug, skurril – die Wiederentdeckung des Bestsellers aus dem Jahr 1931

4

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,4/12,3/2,5 cm

Gewicht

312 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Brontës Went to Woolworths

Übersetzt von

Sabine Reinhardus

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01305-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,4/12,3/2,5 cm

Gewicht

312 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Brontës Went to Woolworths

Übersetzt von

Sabine Reinhardus

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01305-0

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Bewertung

    aus Ahrensburg

    4/5

    27.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswertes turbulentes Lesevergnügen

    Eine herrlich unterhaltsame Lektüre bietet dieses Buch hier. Die verwitwete Mrs Carne lebt zusammen mit ihren drei Töchtern Katrine, Deirdre und Sheil in London. Gemeinsam haben die vier ihre eigenen Spiele und Marotten entwickelt. So leben sie in ihren Fantasiewelten regelrecht auf, wenn sie in Rollenspielen ihre fiktive Freundschaften zu Persönlichkeiten aller Art vertiefen. Als eine der Töchter auf eine ihrer fiktiven Freunde in der Realität trifft, gerät ihr Fantasiegebilde ins Wanken. Und dann kommt es bei einer Séance zu einem ganz unerwarteten Treffen mit den Brontë Schwestern. Und somit ist das Chaos perfekt. Dieses Buch, das aus dem 30er Jahren stammt, wurde erst vor kurzem übersetzt und bietet ein überraschendes Lesevergnügen. Chaotisch, wirr, lustig und verrückt - hier bietet sich eine Geschichte wie es keine zweite gibt. Dank der großartigen Dialoge, hat man sofort das Gefühl mehr einem alten Film zu folgen, denn das Kopfkino das sich einem hier bietet ist perfekt. Wahrscheinlich würde man es selbst nicht lange mit der Familie Carne aushalten, doch diese herrlich abgedrehten Charaktere bei ihren Unternehmungen zu begleiten hat richtig viel Spaß gemacht. Hier wurde das volle Potenzial der Charaktere ausgeschöpft und wer gerne etwas erfrischend anderes lesen möchte ist hier genau richtig. Mich hat dieses Buch völlig überrascht und komplett begeistert. Hier hat man einfach seinen Spaß. Vor allem die Charaktere bieten großen Unterhaltungswert und sind so einmalig, exzentrisch und unterhaltsam das sie Seiten nur so dahin fliegen. Einfach herrlich und bei einer etwaigen Leseflaute nur zu empfehlen.

  • madamebiscuit15

    4/5

    15.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herrlich skurrile Komödie

    Von Rachel Ferguson hatte ich bisher noch nichts gehört oder gelesen. Der Verlag legte mit den Brontes hier ihren zweiten Roman neu auf. Erstmals erschienen ist er bereits 1931 und in dieser Zeit spielt auch die Handlung der Geschichte. Die drei Carne Schwestern und ihre Mutter leben in London und gehören der Mittelschicht an. Sie sind eine lebenslustige Truppe, die die Hauslehrerin an den Rand der Verzweiflung bringt. Denn die Frauen pflegen fiktive Freundschaften mit Personen aus der Oberschicht, unter anderem auch zu Richter Toddington. Als sie ihn und seine Frau eines Tages tatsächlich kennenlernen, kennt die Verwirrung keine Grenzen mehr. Tatsächlich war ich mir zu Beginn auch nicht immer sicher, welche Menschen und Geschichten jetzt in der Realität spielen und welche nur fiktiv sind. Zum Glück klärt sich das dann aber auf und dem Lesevergnügen hat es nicht geschadet. Das liegt vor allem an der herrlich sarkastischen Sprache, die Rachel Ferguson an den Tag legt und auch ihren Figuren gönnt. „Jetzt wollen wir uns Cocktails genehmigen, denn es kommt nicht oft vor, dass ich so klug bin und es dauert im Allgemeinen auch nicht lange, nicht wahr, Herbert?“ S.214 Die Damen sind herrlich exzentrisch und wunderbar modern in ihrem Denken und Handeln. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Roman fast 100 Jahre alt ist. Die beiden großen Töchter verdienen als Theaterschauspielerin und Journalistin ihr eigenes Geld und nehmen ihr Leben in die Hand. Natürlich spiegelt der Roman auch in vielen Situationen die damalige Zeit wieder, aber auf so eine skurrile und witzige Art, dass ich meist mit einem großen Schmunzeln gelesen habe. Es ist ein kluger, feinsinniger Roman, der mich immer wieder an klassische Romane dieser Zeit denken ließ und doch ganz anders ist. Ich empfehle ihn gerne allen, die Lust auf eine pointierte und intelligente Gesellschaftskomödie aus dem vorherigen Jahrhundert haben.

  • sonnenseiten_des_lesens

    3/5

    21.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman entpuppt sich, nach einem schwierigen Start, zu einer amüsanten Geschichte.

    Titel: Die Brontës gingen zu Woolworth Autorin: Rachel Ferguson Verlag: Nagel und Kimche / Harper Collins Übersetzerin: Sabine Reinhardus Seitenanzahl: 256 Seiten Inhalt: Die Ich-Erzählerin Deidre, ihre Schwestern Katherine und Sheil, sowie deren Mutter leben in einer Art Scheinwelt. Sie haben sich ein eigenes Umfeld gestaltet, welches so direkt nicht vorhanden ist. Demnach pflegen sie Umgang mit realen existierenden Personen, die wiederum nie auf der Bildfläche erscheinen… zumindest vorerst. Doch was passiert, wenn einer der “bekannten” Personen plötzlich stirbt oder man gar einem dieser Menschen auf einmal persönlich begegnet?! So “gehört” zum Bekanntenkreis der Frauen unter anderem der Richter Toddington. Sie spinnen sich dessen Charakter zurecht, erfinden Vorlieben und Dialoge. Doch so richtig kompliziert wird es, als sie ihn und seine Frau tatsächlich kennen lernen. Wie schafft die Familie Carne es nun, beide Welten miteinander zu kombinieren und entspricht der Richter - von ihnen liebevoll “Toddy” genannt - tatsächlich ihren Erwartungen? Irgendwo bei Bookstagram bin ich über dieses Buch gestolpert. Der Titel hat mich angesprochen, weil ich die Brontës gerne mag. Auch der Klappentext sagte mir zu und das Cover gefiel mir ausgesprochen gut. Zitat: [...] Wie hätten wir ihr erklären sollen, dass Bücher lesen so ähnlich ist wie ein Bad nehmen, oder schlafen oder Brot essen - eine absolute Notwendigkeit, bei der man nicht darüber nachdenkt, ob man sie schätzt oder nicht. [...] S. 7 Meinung: Das Zitat zu Beginn des Buches klang bereits sehr vielversprechend. Schnell war ich jedoch äußerst verwirrt und ich brauchte eine Zeit lang, um den Gesprächen der Ich-Erzählerin Deidre, ihren Schwestern Katherine und Sheil, sowie ihrer Mutter folgen zu können. Hier hat es mir durchaus weitergeholfen, dass auch das Kindermädchen so seine Mühe damit hatte, die Verhältnisse in der Familie zu durchblicken. Hat man diese Irrungen und Wirrungen erst einmal durchschaut, ist der Roman äußerst amüsant. Mit viel Witz hat die 1892 geborene Autorin es geschafft, eine skurrile Familie mit einer eigenen Welt zu erschaffen. Fazit: Letztlich kann ich sagen, dass die Geschichte mir oft ein Schmunzeln entlockt und mich gut unterhalten hat. Lediglich die anfängliche Verwirrtheit und die Zeit, die ich gebraucht habe, um in das Buch zu finden, haben meinen Lesefluss ein wenig beeinträchtigt. Ansonsten: eine schöne Geschichte.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    3/5

    16.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wiederentdeckung aus den 30er Jahren

    „Die Brontes gingen zu Woolworths“ erschien im Original zum ersten Mal 1931 und ist eine liebenswerte Wiederentdeckung. Damals war der Roman extrem populär und hat die Autorin Rachel Ferguson in England und darüber hinaus bekannt gemacht. Daher ist dieser Roman als Zeitzeugnis der Leserschaft zur damaligen Zeit zu lesen, als ein Roman, der in den 1930er Jahren amüsiert und unterhalten hat und dabei auch viel über die Rolle von Frauen in der Gesellschaft widergespiegelt. Denn es geht um drei Schwestern, Deirdre, Katrine und Shiel. Sie leben mit ihrer Mutter und einer Hauslehrerin in London, gehören der Mittelschicht an und sind aber eine illustre Truppe. Und da kommen wir zum Kern des Buches. Die Schwestern erspinnen sich durch zu viel freie geistige Kapazität so einiges an Geschichten über Personen zusammen, die sie nie trafen und das verwirbelt sich dann mit der Realität. Denn auf so mache treffen sie dann doch. Ein vergnügliches Lesen, dass aber durch diese surrealen Passagen genügend Aufmerksamkeit abverlangt. Trotz der Irrungen und Wirrungen sind die drei schlagfertigen und spannenden Damen eine gute Unterhaltung! Das Ganze wurde gut von Sabine Reinhardus übersetzt.

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