Diffusität versus Spezifität. Herausforderungen der Lehrerrolle im modernen Klassenzimmer
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
527 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346837929
Dazu wird in dieser Hausarbeit zunächst die Problemstellung theoretisch diskutiert, wobei besonders auf die Gedanken der Soziologen Talcott Parsons, Johannes Twardella, Helmut Fend und Werner Helsper eingegangen wird. Im zweiten Teil wird eine spezifische Fallsequenz nach der Methode der objektiven Hermeneutik analysiert und interpretiert und in einem letzten Teil auf die Problemstellung rückbezogen. Die Ergebnisse werden dann im anschließenden Fazit abgerundet und zusammengefasst.
Im Leben eines jungen Heranwachsenden gibt es häufig zwei vorherrschende soziale Systeme: die Familie auf der einen, die Gesellschaft auf der anderen Seite. In beiden Systemen gelten gewisse Regeln, sie sind jedoch weitgehend isoliert voneinander. Eine zentrale Instanz steht zwischen diesen beiden Systemen, und das ist das soziale System Schule. Sie ist durch Erziehung und Bildung der Schlüssel in das gesellschaftliche Leben, damit verbunden ergeben sich jedoch auch jede Menge Anforderungen. Leistung und Bildung sind konfrontiert mit Erziehung und Individualität, alle Bereiche müssen in der Schule für jeden Einzelnen zusammenkommen. Lehrer und Lehrerinnen orientieren sich in ihrem Verhalten an allgemein gesellschaftlich anerkannten Regeln - genau wie in anderen Berufen gibt es auch für sie spezifische Verhaltensmuster. Die Trennung von Privatem und Beruf kann nur gewährleistet werden, wenn Lehrkräfte in der Schule rollenförmig auftreten und eben nicht ihre ganze Person in Konflikten gefordert wird.
Diese idealisierte Annahme der Trennung von Körper und Rolle scheint schon in der bloßen Vorstellung an ihre Grenzen zu stoßen. Der zunehmende Wandel der Gesellschaft trägt zudem auch zu einem Umdenken in der Schule bei, immer größere Partizipationsansprüche der jüngeren Generation fordern eine Enthierarchisierung des Lehrer_in-Schüler_in-Verhältnis.
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