Der politische Diskurs in Predigten und Betstunden während der Schleswig-Holsteinischen Erhebung 1848/1851 Aufruhrpredigten um Gottes und des Gewissens willen?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
57 (Printausgabe)
Dateigröße
1205 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346839107
Sowohl auf deutschnationaler als auch auf dänischnationaler Seite wurde durch das Zurückgreifen auf vermeintlich historisches Recht versucht, die eigene Position zu legitimieren. Inmitten dieser Auseinandersetzung und in einem Umfeld, das sich in offener Auflehnung gegenüber dem dänischen König bewegte, fand sich die schleswigsche Geistlichkeit wieder. Diese hatte mit ihrem Amtseid den dänischen König als ihre rechtmäßige Obrigkeit anerkannt und war ihm somit zu Gehorsam verpflichtet. Trotz dessen stellte sich die Mehrheit der schleswigschen Geistlichkeit auf Seiten der Schleswig-Holsteinischen Erhebung, was ihr, wie Pastor Simonsen erwähnt, als ein Verrat, ein Bruch ihres Amtseides und eine Rebellion gegenüber ihrer Obrigkeit ausgelegt wurde, und das nicht nur von dänischen, sondern auch von preußischen Geistlichen.
Diese Arbeit setzt hier an und klärt, wie der politische Diskurs der Erhebung die schleswigsche Geistlichkeit und die Predigten beeinflusste, und wie sie erstens die politischen und militärischen Geschehnisse ihrer Zeit in ihren Predigten rezipierten und sie zweitens theologisch bewerteten und damit wiederum Einfluss auf die politische und gesellschaftliche Diskursebene nahmen.
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