• Produktbild: Unter dem Schnee
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Unter dem Schnee Roman

43

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/3 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42849-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/3 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42849-2

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Lese gerne

    5/5

    21.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Unter dem Schnee - ein sehr spannender Familienroman

    Das Leben verläuft nie auf einem geraden Weg. Es nimmt Umwege, verästelt sich und gerät in Sackgassen. Und trotzdem geht es weiter. Irgendwie. ************************************************ Schloss Schwanenholz in Schleswig-Holstein, Ende Dezember 1978: Luise, Gräfin von Schwan, hat fünfzig Jahre die Baumschule auf Gut Schwanenholz geführt. Heute, am 28. Dezember 1978, soll sie beerdigt werden. Doch als die Trauerfeier beginnt, zieht ein heftiger Schneesturm über das Land. Die Beerdigung muss abgebrochen werden und die Trauergäste ziehen sich auf dem Gut zurück. Am Abend kündigt sich ein Gast aus Frankreich an, der behauptet Luises Tochter zu sein. Während des zweiten Weltkrieges wurden auf dem Gut tatsächlich französische Zwangsarbeiter beschäftigt. Die Familie wird in den folgenden Tagen mit Familiengeheimnissen konfrontiert. **************************************************** Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen. Besonders schön fand ich, dass das Buch im Jahr 1978 erzählt wird. Das Ende des zweiten Weltkrieges liegt erst 33 Jahre zurück und ist in den Köpfen vieler noch sehr präsent. Man erfährt Dinge, die einem 40 Jahre später gar nicht mehr bewusst sind. Die Zwangsarbeit während des zweiten Weltkrieges wurde so gut wie totgeschwiegen und viele deutsche Firmen wollen sich nicht damit bekennen, dass sie damit Profit erwirtschaftet haben. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven, wie von Johann und Carl, die Neffen von Luise, ihrer Schwester Klementine oder zum Beispiel der Haushälterin Isa erzählt. Jeder hat aus Kriegszeiten ein Päckchen zu tragen und man nimmt gar nicht wahr, dass nur die Zeit von fünf Tagen erzählt wird. Bemerkenswert ist, dass wichtige Informationen zur Geschichte erst am Ende des Buches zu finden sind. So wird nicht zu viel verraten. Auch die Anmerkungen der Autorin (wie die Idee zum Buch entstand, dass es diesen Schneesturm wirklich gab, die Zwangsarbeit in Deutschland während des zweiten Weltkrieges) sind sehr interessant. Maikäfer flieg, der Vater ist im Krieg, die Mutter ist in Pommerland, Pommerland ist abgebrannt, Maikäfer flieg!

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    27.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kalt und geheimnisvoll

    Meine Meinung: Ende Dezember 1978 Eisige Stille. Nur das Knirschen von Schritten im Schnee. Alles ist weiß. Eine Familie kommt zu einer Beerdigung zusammen. Diese kann wegen einer Schneekatastrophe nicht stattfinden. Von Schloss Schwanenholz an der Ostsee ist hier die Rede. Gräfin Luise führte 50 Jahre lang die Baumschule auf dem Gut an der Ostsee. Nun muss sie beerdigt werden. Menschen leben für kurze Zeit in einem Herrenhaus zusammen, die eigentlich nicht miteinander können. Ein Herrenhaus, welches eigentlich ein Frauenhaus ist. Wurde es doch viele Jahre von einer Frau bewohnt. Ich habe zu lesen begonnen und mich auf Anhieb wohl gefühlt. Was gibt es Schöneres, als in eine Decke eingekuschelt einen Roman zu lesen, der voll Schnee und Geheimnisse nur so strotzt. Was gibt es Schöneres, als in die Gedanken sämtlicher Menschen einzutauchen. Sie hinterher zu verstehen, oder auch nicht! Luise scheint mit einem großen Geheimnis diese Welt verlassen zu haben. Nur ihre treue Haushälterin weiß Bescheid. Ferner soll Luise auch nicht unbedingt eine faire Arbeitgeberin gewesen sein. Als ein Gast aus Frankreich eintrifft, scheint die geheimnisvolle Atmosphäre im Haus fast greifbar. Jeder stellt sich die Frage, woher die fremde Frau so viel von den Familienmitgliedern weiß. Neben all den Familiengeheimnissen schneit und schneit es immer weiter. Der Strom fällt aus. Man fragt sich wie lange die Vorräte noch reichen. Die Gäste laufen mit Kerzen durch das Haus. Einige schlafen vorm offenen Kamin, um der Kälte zu entfliehen. Ausgeschlossen von der Außenwelt, offenbaren sich der Leserschaft menschliche Abgründe. Jedoch auch Herzenswärme und das Erkennen eigener Fehler. Wieder einmal muss man schon genauer nachforschen, um die Wahrheit zu erfahren. Fazit: Die Geschichte spielt 1978. Wir erfahren auch ein paar Dinge, die sich im zweiten Weltkrieg abgespielt haben. Der Schreibstil ist magisch. Die Protagonisten sehr speziell. Ich empfehle Euch ein schönes heißes Bad zu nehmen, während ihr dieses Buch lest. Es ist kalt. Wirklich sehr, sehr kalt. Auch den Schwänen auf Schloss Schwanenholz ist es zu kalt …… Herzlichen Dank Katrin Burseg. Ich habe jedes einzelne Wort genossen.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    15.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fünf Tage - ein Jahrhundert.

    Vor dem Hintergrund des großen Schneesturms 1978/79, der Deutschland im eisigen Griff hatte, spielt dieser großartige Roman. Eine sehr extreme Situation, der auch die Trauergäste , ausgesetzt sind. Eingeschneit im Schloss Schwanenholz der verstorbenen Luise von Schwan, haben sie keine Möglichkeit zur Abreise und müssen sich der Vergangenheit stellen.- Ein unerwarteter Gast aus Frankreich, eine junge Frau die behauptet Luises Tochter zu sein, konfrontiert die Familie in diesen fünf Tagen mit einer Wahrheit, vor der alle die Augen verschlissen möchten. Aber so einfach ist es nicht. Liebe und Schuld, Heimat, Flucht und Vertreibung betreffen alle. Diese Geschichte spiegelt ein Jahhundert (nord)deutscher Geschichte wider. Die Autorin hat das wunderbar in Worte gefasst und ihren Protagonisten Leben eingehaucht. Es ist spannend, traurig und mitreissend, mitzuerleben, wie jeder seinen Teil im Buch dazu beiträgt und selber erzählt. Ein Thema aus vielen Perspektiven gesehen, wirft viele Facetten auf. Ein grandioser Roman!

  • Tanjas Bücherstübchen

    aus Velbert

    5/5

    08.12.2021

    Hörbuch-Download

    Das Geheimnis von Schwanenholz

    Cover und Inhaltsangabe machten mich aufmerksam auf dieses Hörbuch einer mir bisher unbekannten Autorin. Ich kann nur sagen, ich bin begeistert und konnte gar nicht genug von der Geschichte bekommen. Ein heftiger Schneesturm verhindert die geplante Beerdigung von Gräfin Luise von Schwan Ende Dezember 1978. Ohne Strom und abgeschlossen von der Außenwelt sitzt die Familie mitsamt einer Journalistin sowie einer unbekannten Frau auf Gut Schwanenholz fest. Ist Aimée tatsächlich Luises Tochter, das Resultat einer Liebschaft mit einem französischen Kriegsgefangenen? Die ganze Familie sieht sich konfrontiert mit ungeahnten Geheimnissen, die 30 Jahre zurückliegen. Einzig Isa – Köchin und gute Freundin von Luise – kann Licht ins Dunkel bringen. Ich war begeistert von dem wunderbaren Schreibstil, der auch durch die Sprecherin gut vermittelt wurde. Jedes Kapitel ist aus der Sicht einer anderen Person geschrieben und lässt so tief in die einzelnen Charaktere eintauchen. Jede noch so kleinste Gefühlsregung war spürbar und hat mir Gänsehaut bereitet. Immer wieder kamen neue Dinge zu Tage, die teilweise aufwühlend und teilweise berührend waren. Die Familie von Schwan setzt sich aus den unterschiedlichsten Charakteren zusammen, nicht alle habe ich positiv empfunden. Isa, sozusagen der gute Geist des Hauses, hält trotz aller Widrigkeiten alles am Laufen und hat mich tief berührt. So viel Schicksal und Leid hat sie mitbekommen, so viele Geheimnisse musste sie bewahren. Kurzum ein spannungsgeladener Familienroman der ganz großen Klasse. Mein Fazit: Der Schreibstil ist absolut besonders. Jede Tatsache und jede Handlung werden aus mehreren Perspektiven betrachtet. Nichts bleibt unbegründet, so dass man gar nicht den Gedanken hat etwas zu hinterfragen. Präzise Argumente vermitteln einem die Tatsachen als gegeben und schlüssig. Ein absolut einzigartiges Wort-Building. Vielen Dank Katrin Burseg für die gute Unterhaltung.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    14.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was die Kälte so mit sich bringt…

    Klappentext: „Schloss Schwanenholz, Ende Dezember 1978: Fünfzig Jahre führte Luise von Schwan die Baumschule auf dem Gut an der Ostsee mit strenger Hand. Nun wird die Gräfin beerdigt. Doch als die Trauerfeier beginnt, fegt ein heftiger Schneesturm über das Land. Bevor das Familienanwesen von der Außenwelt abgeschnitten wird, trifft ein ungebetener Gast aus Frankreich ein. Wer ist die geheimnisvolle Frau, die behauptet, Luises Tochter zu sein? Und hat Luise tatsächlich während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter auf dem Gut ausgebeutet? Fünf Tage, in denen die Familie mit verborgenen Wahrheiten konfrontiert wird. Fünf Tage, die das Schweigen beenden, das sich jahrzehntelang über alles senkte wie Schnee.“ Welch eisige Geschichte! Der Leser bekommt hier von Autorin Katrin Burseg einen sehr atmosphärischen und faszinierenden Roman vorgesetzt. Burseg erzählt uns hier, in einer Geschichte verpackt, die Schneekatastrophe aus dem Jahr 1978/79. Die alte Gräfin stirbt und mit ihr zieht die Kälte und der Schnee über‘s Land. Man könnte meinen, dies sei ihr Erbe. Dass das Schloss inklusive Bewohner dann von der Außenwelt abgeschnitten wird, scheint ebenso von der Gräfin geplant, denn nun werden Geheimnisse benannt und wollen gelüftet werden. Dieses gezwungene Zusammensein wird dem Leser sehr gut verdeutlicht und wir könnten meinen fast die berühmte Stecknadel fallen zu hören. Ein Spannungsbogen baut sich gekonnt auf und man rätselt als Leser mit. Burseg schafft es auch das Schloss vor dem inneren Augen lebendig werden zu lassen. Diese Zwangsmaßnahme durch Petrus wird ein wenig zum Spießrutenlauf aber dennoch wird sich so manches klären… Nicht nur der Inhalt ist lobenswert, nein, auch die Aufmachung des Covers bzw. des gesamten Buches ist ein kleines Highlight. Der funkelnde Schimmer lässt dieses Buch aufstrahlen und macht neugierig auf den Inhalt. Fazit: 5 von 5 Sterne!

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Bewertungen (43)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der Jahrhundertwinter 1978 führt...

    Der Jahrhundertwinter 1978 führt dazu, dass eingeschneit auf Gut Schwanholz ein Mikrokosmos entsteht. Endlich kommt Verschwiegenes auf den Tisch. Sehr lesenswert, wie die Bücher von Dörte Hansen. Familien- und Zeitgeschichte sind verwoben. Lesefutter mit Hintergrund.
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Für mich war der Roman ein Lesevergnügen...

    Für mich war der Roman ein Lesevergnügen der Extraklasse, welchen ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft zu lesen. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was der Schnee verbirgt

    Allein schon das atmosphärische Cover sowie der verheißungsvolle Titel dieses Frauenromans lassen vermuten, dass sich 'unter dem Schnee' einiges verbirgt. Vielleicht sogar Familiengeheimnisse, die bisher wohl gehütet waren. Lassen Sie sich überraschen. Ausgerechnet zum Begräbnis von Luise von Schwan, der einstigen Patriarchin der Baumschule auf Schloss Schwanenholz an der Ostsee, erscheint eine junge Französin, die behauptet Luises Tochter zu sein. Als wäre das nicht schon Wirbel genug, kommt es draußen zum heftigen Schneesturm im Dezember 1978. Zeit genug also für die Familie sich mit ihren Wurzeln auseinanderzusetzen. Katrin Burseg verknüpft Zeitgeschichte mit einem Familiendrama in ihrem Roman ganz gekonnt. Auf zwei Zeitebenen blicken wir hinter die Kulisse derer von Schwan. Ein sehr schönes, bewegendes Lesevergnügen.
  • Zum Bewerterprofil von Gudrun Dettmer

    Gudrun Dettmer

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

    4/5

    30.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tolle und spannende Familengeschichte....

    Eine tolle und spannende Familengeschichte. Jahrelang gut gehütete Geheimnisse treten zu Tage, als alle über Weihnachten und den Jahreswechsel auf dem Landgut der Familie eingeschneit sind.

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