Produktbild: Wir fangen das Glück
Band 2

Wir fangen das Glück Roman

Aus der Reihe Die Palmengarten-Saga
4

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,7 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Lichtgrau / Aubergine

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42586-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,7 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Lichtgrau / Aubergine

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42586-6

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    29.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend, emotional und unvergesslich

    Der Roman „Wir fangen das Glück“ von Juliane Michel ist der zweite Band der „Palmengarten-Saga“, spielt vorwiegend in der Nachkriegszeit in Frankfurt am Main und zeigt die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die die Menschen in dieser Zeit erlebt haben. Frankfurt am Main 1946: Der jungen Helga wird ein Jura-Studium verwehrt. Sie bekommt eine Arbeit als Polizeifotografin und wird in eine Mordermittlung verwickelt. Dabei trifft sie auf Peter, einen jungen Mann, den sie aus dem Odeon-Club kennt. Peter ist in Schwierigkeiten und Helga hilft ihm, seine Unschuld zu beweisen. Währenddessen muss Helga auch ihre eigenen Beziehungen zu Walther, ihrem Freund, der aus der russischen Gefangenschaft zurückkehrt, und Peter, den sie immer näher kommt, neu überdenken. Doch sie alle tragen die offenen Wunden der Vergangenheit. Vor Kurzem habe ich mit großer Begeisterung den Reihenauftakt „Wir tanzen in die Freiheit“ gelesen. Diese packende und emotionale Geschichte mit authentischen Charakteren hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und ich war schon sehr gespannt auf den zweiten Band der Reihe. Die aussagekräftigen Cover der beiden Bände passen wunderbar zusammen und sie sind damit perfekt als Buchreihe zu erkennen. Da die Handlungen des ersten Bandes weiter erzählt werden, empfehle ich es sehr, dass ihr den ersten Band bereits vor der Lektüre des zweiten Bandes gelesen haben solltet – nur so kann man das Verhalten der Figuren richtig verstehen und deren Entwicklung gut folgen. Ich war ab der ersten Seite wieder völlig in der Geschichte angekommen und wurde von dem bildhaften und wunderschönen Sprachstil der Autorin mitgenommen. Stellenweise mochte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen – die fast 500 Seiten flogen nur so dahin. Helga ist eine sympathische und authentische Figur, die sich lebensecht entwickelt und mit Rückschlägen und auch ihren eigenen Fehlern zu kämpfen hat. Sie ist eine junge Frau, die sich in einer schwierigen Zeit zurechtfinden muss und ihre eigenen Ziele und Träume verfolgt. Ihre Beziehung zu Peter und Walther ist komplex und vielschichtig und Juliane Michel zeigt die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die Helga in ihren Beziehungen erlebt. Auch die Geschichten und Hintergründe von Peter und Walther selbst sind sehr ergreifend dargestellt. Die Autorin hat die historische Kulisse hervorragend eingefangen und zeigt die Schwierigkeiten und Herausforderungen der Nachkriegszeit. Ruinen prägen das Stadtbild, die Bevölkerung ist arm und die Prozesse gegen Nazis rollen an. Die Rückblenden in die Zeit des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkriegs helfen, die Charaktere und ihre Erfahrungen und Geschichten besser zu verstehen. Die Autorin zeigt die Verfolgung und Ausgrenzung der Juden, aber auch die Jugend im Dritten Reich, die durch Verbote und Einschränkungen ihrer Freiheit beraubt wurde. Juliane Michel hat eine großartige Atmosphäre geschaffen, die mich in die Welt der Nachkriegszeit mitgenommen hat: Die Beschreibung der Stadt Frankfurt, der Menschen und der Zeit ist sehr detailliert und authentisch. Die Geschichte hält die Spannung bis zum Ende und ist voller Emotionen. Danke für dieses gelungene und emotionale Leseerlebnis. Da bleibt nur noch ein Wunsch offen: Ein drittes Wiedersehen mit Elfie, Klaus, Helga, Peter und Walther. Fazit: Insgesamt ist das Buch „Wir fangen das Glück“ von Juliane Michel ein großartiger Roman, der mich in die Zeit der Nachkriegszeit in Frankfurt am Main mitgenommen hat und mich nicht mehr losgelassen hat. Es ist unvergessliche Geschichte, die mich emotional berührt hat und mit Sicherheit noch lange nachklingen wird. Sehr lesenswert!

  • MeineKleineBuecherecke

    5/5

    19.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ganz toller Roman!

    Nachdem mir Band 1 so gut gefallen hat, habe ich voller Vorfreude auf den 2. Band der „Palmengarten-Saga“ von Juliane Michel gewartet! Diesmal steht die 20-jährige Helga im Mittelpunkt des Geschehens. Diese möchte gerne Rechtswissenschaften studieren, wird aber aufgrund der Tatsache, dass sie eine Frau ist, abgelehnt. Gerade noch zutiefst enttäuscht von der Absage der Universität, überredet Elfie – ihre beste Freundin – sie zu einem Spaziergang durch die Stadt, um sie auf andere Gedanken zu bringen. Noch ist die Stadt von Trümmern übersehen – Nachwehen des Krieges – doch gleichzeitig hört man inzwischen auch wieder das fröhliche Lachen spielender Kinder. Ein Moment, den Helga mit ihrer Kamera festhalten möchte. Und auch der Moment, wo ein Kommissar sie dabei beobachtet und ihr daraufhin einen Job als Polizeifotografin anbietet. Eine Chance, die die junge Frau sofort ergreift! Doch bereits ihr erster Fall bringt Helga an ihre Grenzen und wird zu einer großen emotionalen Herausforderung, denn es geht um einen Mord und ihr Freund Peter – ein Junge aus dem Odeon-Club – ist der Hauptverdächtige! Als wäre das nicht schon genug, kommt plötzlich auch Walther- ihr Freund – aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Doch er ist nicht mehr der, der er vor dem Krieg war und Helgas Leben gerät immer mehr aus den Fugen… Wie wird die junge Frau mit all diesen Herausforderungen umgehen? Kann sie die Unschuld von Peter beweisen? Was bedeutet das für ihren gerade neu gewonnenen Job, indem sie es sowieso schon schwer genug hat, als Frau in einer absoluten Männer Domäne? Und dann ist da ja noch die große Frage, ob die Liebe zu Walther überhaupt noch eine Chance hat? Fragen über Fragen, doch um die Antworten zu bekommen, müsst ihr das Buch schon selber lesen! Mich hat die Geschichte jedenfalls wieder gefesselt und ich bin nur so durch die Seiten geflogen! Spannend, mitreißend und einfach toll geschrieben!

  • Belis

    5/5

    18.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    ..das ist viel zu riskant

    Frankfurt 1946. Tief enttäuscht von der Absage der Universität lässt sich die zwanzigjährige Helga von ihrer Freundin Elfie zu einem Spaziergang durch die Stadt überreden. Während sie zwischen den Trümmern und Kratern noch die Schrecken des Krieges spürt sieht Helga fröhlich spielende Kinder. Inspiriert von diesem Gegensatz holt sie ihre Leica Kamera hervor und hält dieses Bild fest. Ein zufällig dazukommender Kommissar gibt Helga die Chance als Polizeifotografin zu arbeiten. Bereits der erste Einsatz bringt Helga an ihre Grenzen. Während sie unverhofft ihrem Jugendfreund Peter aus dem Odeon-Club gegenübersteht, muss sie gleichzeitig um die Anerkennung der männlichen Kollegen kämpfen. Freud und Schmach, Lachen und Tränen, wie nah das doch beieinander liegt. Zusammen mit ihren Freunden versuchen die Freundinnen dem Nachkriegsalltag, bestehend aus Sorge ums eigene Überleben, der Hoffnung auf heimkehrende Familienangehörige und Freunde sowie dem sich nur langsam wandelnden gesellschaftlichen Denken, zu entkommen. Helga glaubt an Peters Unschuld. Während ihrer gemeinsamen Suche nach der Wahrheit beschleichen die junge Frau nicht nur Zweifel, was ihre Gefühle anbelangt. Die erhoffte Rückkehr ihres Freundes Walter, dessen verändertes Wesen und die Zwistigkeiten mit ihrer Freundin Elfie stürzen Helga in ein emotionales Chaos. Doch plötzlich entdeckt Helga ein gut gehütetes Geheimnis. Geschickt verwobene Erzählstränge lassen mich in die Erzählung abtauchen. Gefesselt von bildstarken Schilderungen und bewegenden Ereignissen fliege ich durch die Seiten. Mir bereits bekannte Charaktere aus der Palmengarten-Saga, Wir tanzen in die Freiheit, kämpfen für ihre Überzeugungen, zeigen Stärken und Schwächen. Authentisch und realitätsnah erlebe ich mit den Figuren ihre Rückblicke auf vergangene Tage. Inmitten der Hoffnung auf bessere Tage blitzen verdrängte Erinnerungen auf, verstörend und beängstigend. Bis die Erkenntnis durchdringt, nun unter amerikanischer Besatzung einem Neubeginn entgegenzusteuern. Eingearbeitete Swing-Titel sind im Vorwort erwähnt und verleihen der Geschichte den passenden Rhythmus. Neue Wendungen lassen mich gespannt weiterlesen, manche Ereignisse bestätigen Vorahnungen und bestimmte Charaktere zeigen von Beginn an ihre Wesenszüge. Und doch überrascht mich die Autorin immer wieder. Lächel. Die aufwändige Recherche und der fesselnde Schreibstil verschmelzen zu einem Leseerlebnis. Gänsehautgefühl, emotional bewegend und authentisch eingefangener Zeitgeist. Hoffnungen und Träume. Ein Buch, das noch lange im Gedächtnis bleibt.

  • Katjuschka

    4/5

    09.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Teil 2 der Dilogie

    Frankfurt 1946. Beim Fotografieren der Frankfurter Trümmer wird Helga von einem Kommissar gefragt, ob sie Polizeifotografin werden will. Unversehens gerät die junge Frau in eine abenteuerliche Mordermittlung, in der sie den verschwundenen Peter aus dem Odeon-Club wiedersieht - und seine jüdische Mutter, die den Holocaust überlebt hat. Aus dem Frauenheld ist ein ernster junger Mann geworden. Sie hilft Peter, seine Unschuld zu beweisen, und kommt ihm dabei immer näher. Als Helgas Freund Walther endlich aus der russischen Gefangenschaft zurückkehrt und einen neuen Jazzclub gründet, ist Helga hin- und her gerissen. Doch dann deckt sie ein Geheimnis auf, das alles verändert. Nach "Wir tanzen in die Freiheit", bei der Elfie und Klaus im Fokus der Geschichte standen, geht es nun in der Fortsetzung verstärkt um Helga, Peter und Elfies Bruder Walther. Die Freunde aus dem Odeon-Club müssen, wie alle anderen in der Nachkriegszeit auch, sehen wie sie im Alltag klar kommen, denn vieles läuft noch recht unrund in der "neuen Zeit". Auch der von den Nazis geschürte Judenhass ist stellenweise noch immer mehr oder weniger offen vorhanden. Die Swing-Freunde aber hoffen auf eine bessere, positive Zukunft. Helga, die (als Frau?) nicht zum Anwaltsstudium zugelassen wurde, lebt ihren Gerechtigkeitssinn erstmal bei der Polizei aus. Und so kann sie Peter vielleicht nicht nur helfen dessen Unschuld zu beweisen, sondern auch den wahren Täter zu finden. Dazu muss Peter den Mut finden zu erzählen woher er den Toten kannte, was die beiden verband und was sie gemeinsam im Lager erlebt haben. Und auch Walther muss sich der Wahrheit stellen. "Wir fangen das Glück" ist eine gelungene Fortsetzung der Palmengarten-Saga.

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