Produktbild: Das Leben wartet nicht, Irma

Das Leben wartet nicht, Irma DE

5

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.04.2023

Verlag

Epubli

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,5 cm

Gewicht

313 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7575-3445-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.04.2023

Verlag

Epubli

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,5 cm

Gewicht

313 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7575-3445-5

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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Waisenhaus-Erlebnisse zur Nazi-Zeit

Bewertung am 03.06.2023

Bewertungsnummer: 1954112

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin erzählt in ihrem historischen Roman die Erlebnisse ihrer Mutter nach, die, genau wie die Protagonistin Irma, nach dem Tod der Eltern im Waisenhaus Berlin-Rummelsburg gelandet ist. Irma wird, nachdem die Eltern verstorben sind und die kleinen Brüder in eine Anstalt verfrachtet wurden, von Onkel und Tante in ein Waisenhaus abgeschoben. Dort findet sie Anschluss und in Inge und Willi gute Freunde, die ihr das Leben ohne Familie erleichtern. Aus der Sicht Irmas, Willis und auch Erich Jelonicks, des netten jungen Lehrers, werden die vier Rummelsburg-Jahre bis zu Irmas und Inges Konfirmation detailreich und lebendig erzählt. Als Leser*in nimmt man Anteil an Irmas Schicksal und wünscht ihr nur das Beste. Im zweiten, kürzeren Teil des Romans, der in den 1990er Jahren angesiedelt ist, ist Irma beinahe 70 Jahre alt und hat ihre Waisenhaus-Erlebnisse aus ihrer Erinnerung verbannt. Durch Zufall stößt sie auf ihren ehemaligen Lehrer Jelonick, der den Kontakt zu anderen Waisenhauskindern von damals herstellt. Stück für Stück erarbeitet sich Irma, unterstützt von ihrer Tochter und einer Freundin, die Erinnerungen an ihre Kinderzeit zurück. Dabei ist das Wiedersehen mit Willi ein ganz besonderes, das sich auch auf Irmas Zukunft auswirkt und von dem Leser/der Leserin mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen wird. Die Autorin hat sich mit ihrem wertvollen Roman einem Stück deutscher Zeitgeschichte gewidmet, welches nicht in Vergessenheit geraten sollte und auch nach dem Lesen in einem nachwirkt.

Waisenhaus-Erlebnisse zur Nazi-Zeit

Bewertung am 03.06.2023
Bewertungsnummer: 1954112
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin erzählt in ihrem historischen Roman die Erlebnisse ihrer Mutter nach, die, genau wie die Protagonistin Irma, nach dem Tod der Eltern im Waisenhaus Berlin-Rummelsburg gelandet ist. Irma wird, nachdem die Eltern verstorben sind und die kleinen Brüder in eine Anstalt verfrachtet wurden, von Onkel und Tante in ein Waisenhaus abgeschoben. Dort findet sie Anschluss und in Inge und Willi gute Freunde, die ihr das Leben ohne Familie erleichtern. Aus der Sicht Irmas, Willis und auch Erich Jelonicks, des netten jungen Lehrers, werden die vier Rummelsburg-Jahre bis zu Irmas und Inges Konfirmation detailreich und lebendig erzählt. Als Leser*in nimmt man Anteil an Irmas Schicksal und wünscht ihr nur das Beste. Im zweiten, kürzeren Teil des Romans, der in den 1990er Jahren angesiedelt ist, ist Irma beinahe 70 Jahre alt und hat ihre Waisenhaus-Erlebnisse aus ihrer Erinnerung verbannt. Durch Zufall stößt sie auf ihren ehemaligen Lehrer Jelonick, der den Kontakt zu anderen Waisenhauskindern von damals herstellt. Stück für Stück erarbeitet sich Irma, unterstützt von ihrer Tochter und einer Freundin, die Erinnerungen an ihre Kinderzeit zurück. Dabei ist das Wiedersehen mit Willi ein ganz besonderes, das sich auch auf Irmas Zukunft auswirkt und von dem Leser/der Leserin mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen wird. Die Autorin hat sich mit ihrem wertvollen Roman einem Stück deutscher Zeitgeschichte gewidmet, welches nicht in Vergessenheit geraten sollte und auch nach dem Lesen in einem nachwirkt.

Plötzlich allein

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 01.06.2023

Bewertungsnummer: 1952627

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Das Leben wartet nicht, Irma“ von Monika Wiedemann-Kaiser ist ein biografischer Roman, basierend auf der Lebensgeschichte ihrer Mutter. Der Roman besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil umfasst die Jahre von 1937 bis 1941. Irma ist mit neun Jahren ein Waisenkind geworden, und obwohl ihre Tante und ihr Onkel Irmas Mutter auf dem Sterbebett versprochen haben, sich um Irma und ihre beiden jüngeren Brüder zu kümmern, kommt es anders. Die beiden Brüder werden (vermutlich wegen einer Behinderung, so wie Irma später erfahren muss) in eine Anstalt gebracht und Irma wird kurz nach ihrem 10. Geburtstag ins Waisenhaus gegeben. Sie sieht ihre Familie nie wieder. Die ersten Wochen dort im Heim sind schwer für Irma, aber sie findet dort Freunde. Allen voran die gleichaltrige Inge, mit der sie durch dick und dünn geht. Auch finden sie Freunde unter den Jungen, die in einem anderen Bereich des Heims leben. Besonders kümmert sich Irma um den drei Jahre jüngeren Willi, denn er erinnert sie an ihre Brüder. Vier Jahre verbringt Irma in diesem Waisenhaus. Nicht alle Lehrer und Erzieherinnen waren freundlich zu den Kindern und es gab auch fragwürdige Erziehungsmethoden und Strafen, doch zum Glück gab auch Lehrkräfte, die es gut mit den Kindern meinten. Mit 14 Jahren – nach der Konfirmation-, müssen die Kinder das Heim verlassen und auf eigenen Füssen stehen. Da Irma ohne jegliche Familie dasteht, flüchtet sie früh in eine Ehe und gründet eine Familie, sie vergisst ihre eigene Kindheit. Der zweite Teil des Romans umfasst die Zeitspanne von 1995 bis 1997. Irma ist Ende sechzig und verwitwet. Durch einen Zufall trifft sie auf einen Lehrer aus ihrer Zeit im Waisenhaus. Er stellt einen Kontakt zu ehemaligen Waisenkindern her, die zeitgleich mit Irma in dem Heim waren. Irma ist unentschlossen, hat sie doch all die Jahre der Kindheit verdrängt. Ihre Tochter redet ihr gut zu, die Vergangenheit in ihr Leben zu lassen. Irma braucht einige Anläufe, bis sie auf ihre Weggefährten von früher trifft und die Erinnerung wiederkommt. Doch dann ist plötzlich der Knoten geplatzt und die Freundschaft wieder da. Es ist ein bemerkenswerter Roman, den Monika Wiedemann-Kaiser zu Ehren ihrer Mutter geschrieben hat. Schon das Cover macht neugierig auf diese Geschichte, bildet dieses Foto doch gut den ersten Teil des Romans ab. Der Beginn hat mich sehr berührt, plötzlich ist für die kleine Irma nichts mehr wie es war. Die Eltern verstorben, die Brüder einfach weg und Irma muss ins Waisenhaus. Was für Zeiten es damals waren, und was diese Kinder durchmachen mussten, lässt sich heutzutage kaum ermessen. Doch trotz der Erziehungsmaßnahmen und Lebenseinschränkungen, vermittelt der Roman den Eindruck, dass Irmas Leben nicht durch Gewalt und Strafen bestimmt war. Das zu lesen ist schön, denn aufgeschreckt durch die Berichte der vergangenen Jahre, über die Zustände in kirchlichen Einrichtungen, war ich auf das Schlimmste gefasst und somit wirklich erfreut, dass es Irma nicht ganz so schlecht getroffen hat. Viele Jahre hat sie ihre Kindheit verdrängt und erwartet mehr Wertschätzung von Heim- und Pflegekindern, die heute ohne ihre leiblichen Eltern aufwachsen müssen. Hier zeigt sich die Verbitterung der eigenen Jugend, was menschlich nachvollziehbar ist. Toll, das Irma die Gelegenheit hatte, auf ihre Freunde von früher zu treffen. Es tat ihr sichtlich gut, so auch die Vergangenheit, die sie jahrelang aus ihrem Kopf verbannt hat, zuzulassen. Der moderne und flüssige Schreibstil gefällt mir gut und macht Lust dieses Buch zu lesen. Die Kapitel sind in einzelne, kleine Geschichten verfasst und sehr bildhaft und verständlich. Es wäre schön gewesen, wenn noch einige Fotos beigefügt worden werden. Dann wären die Personen noch greifbarer gewesen und hätten den Roman noch ein bisschen persönlicher gemacht. Dennoch waren die 260 Seiten viel zu schnell ausgelesen und es war mir eine große Freude an Irmas Leben teilhaben zu können. Solche Bücher braucht es unbedingt, damit die Vergangenheit lebendig bleibt. Vielen Dank an Monika Wiedemann-Kaiser. Von mir 5 Sterne Leseempfehlung.

Plötzlich allein

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 01.06.2023
Bewertungsnummer: 1952627
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Das Leben wartet nicht, Irma“ von Monika Wiedemann-Kaiser ist ein biografischer Roman, basierend auf der Lebensgeschichte ihrer Mutter. Der Roman besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil umfasst die Jahre von 1937 bis 1941. Irma ist mit neun Jahren ein Waisenkind geworden, und obwohl ihre Tante und ihr Onkel Irmas Mutter auf dem Sterbebett versprochen haben, sich um Irma und ihre beiden jüngeren Brüder zu kümmern, kommt es anders. Die beiden Brüder werden (vermutlich wegen einer Behinderung, so wie Irma später erfahren muss) in eine Anstalt gebracht und Irma wird kurz nach ihrem 10. Geburtstag ins Waisenhaus gegeben. Sie sieht ihre Familie nie wieder. Die ersten Wochen dort im Heim sind schwer für Irma, aber sie findet dort Freunde. Allen voran die gleichaltrige Inge, mit der sie durch dick und dünn geht. Auch finden sie Freunde unter den Jungen, die in einem anderen Bereich des Heims leben. Besonders kümmert sich Irma um den drei Jahre jüngeren Willi, denn er erinnert sie an ihre Brüder. Vier Jahre verbringt Irma in diesem Waisenhaus. Nicht alle Lehrer und Erzieherinnen waren freundlich zu den Kindern und es gab auch fragwürdige Erziehungsmethoden und Strafen, doch zum Glück gab auch Lehrkräfte, die es gut mit den Kindern meinten. Mit 14 Jahren – nach der Konfirmation-, müssen die Kinder das Heim verlassen und auf eigenen Füssen stehen. Da Irma ohne jegliche Familie dasteht, flüchtet sie früh in eine Ehe und gründet eine Familie, sie vergisst ihre eigene Kindheit. Der zweite Teil des Romans umfasst die Zeitspanne von 1995 bis 1997. Irma ist Ende sechzig und verwitwet. Durch einen Zufall trifft sie auf einen Lehrer aus ihrer Zeit im Waisenhaus. Er stellt einen Kontakt zu ehemaligen Waisenkindern her, die zeitgleich mit Irma in dem Heim waren. Irma ist unentschlossen, hat sie doch all die Jahre der Kindheit verdrängt. Ihre Tochter redet ihr gut zu, die Vergangenheit in ihr Leben zu lassen. Irma braucht einige Anläufe, bis sie auf ihre Weggefährten von früher trifft und die Erinnerung wiederkommt. Doch dann ist plötzlich der Knoten geplatzt und die Freundschaft wieder da. Es ist ein bemerkenswerter Roman, den Monika Wiedemann-Kaiser zu Ehren ihrer Mutter geschrieben hat. Schon das Cover macht neugierig auf diese Geschichte, bildet dieses Foto doch gut den ersten Teil des Romans ab. Der Beginn hat mich sehr berührt, plötzlich ist für die kleine Irma nichts mehr wie es war. Die Eltern verstorben, die Brüder einfach weg und Irma muss ins Waisenhaus. Was für Zeiten es damals waren, und was diese Kinder durchmachen mussten, lässt sich heutzutage kaum ermessen. Doch trotz der Erziehungsmaßnahmen und Lebenseinschränkungen, vermittelt der Roman den Eindruck, dass Irmas Leben nicht durch Gewalt und Strafen bestimmt war. Das zu lesen ist schön, denn aufgeschreckt durch die Berichte der vergangenen Jahre, über die Zustände in kirchlichen Einrichtungen, war ich auf das Schlimmste gefasst und somit wirklich erfreut, dass es Irma nicht ganz so schlecht getroffen hat. Viele Jahre hat sie ihre Kindheit verdrängt und erwartet mehr Wertschätzung von Heim- und Pflegekindern, die heute ohne ihre leiblichen Eltern aufwachsen müssen. Hier zeigt sich die Verbitterung der eigenen Jugend, was menschlich nachvollziehbar ist. Toll, das Irma die Gelegenheit hatte, auf ihre Freunde von früher zu treffen. Es tat ihr sichtlich gut, so auch die Vergangenheit, die sie jahrelang aus ihrem Kopf verbannt hat, zuzulassen. Der moderne und flüssige Schreibstil gefällt mir gut und macht Lust dieses Buch zu lesen. Die Kapitel sind in einzelne, kleine Geschichten verfasst und sehr bildhaft und verständlich. Es wäre schön gewesen, wenn noch einige Fotos beigefügt worden werden. Dann wären die Personen noch greifbarer gewesen und hätten den Roman noch ein bisschen persönlicher gemacht. Dennoch waren die 260 Seiten viel zu schnell ausgelesen und es war mir eine große Freude an Irmas Leben teilhaben zu können. Solche Bücher braucht es unbedingt, damit die Vergangenheit lebendig bleibt. Vielen Dank an Monika Wiedemann-Kaiser. Von mir 5 Sterne Leseempfehlung.

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