»Schmerz ist die falsche Währung für eine mutige Idee.« Sam gehört nicht hierher. Nicht auf die schwebenden Inseln und nicht in die Reihen der Divisionen Elysiums. Doch welche anderen Optionen hat schon ein Mädchen ohne Erinnerungen? Mit den damasischen Wilden auf der Erde zu leben, die sie töten würden, ohne mit der Wimper zu zucken? Wenn ihnen die schwarze Seuche nicht zuvorkommt. Dennoch quälen sie Träume aus Feuer und Rauch. Von einem Jungen, dessen Todesschreie sie schweißgebadet aufschrecken lassen. Eine Begegnung wird nicht nur ihre Fragen beantworten, sondern auch ganze Nationen zu Fall bringen.
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(Rezension)
Cover:
Das Cover mag ich super super gerne. Es gibt mir irgendwie mysteriöse Vibes und mich hat es eindeutig neugierig gemacht. Es gibt viel zu entdecken, umso genauer man hinschaut, umso mehr wird man sehen.
Ich mag es definitiv sehr sehr gerne.
Schreibstil:
Dies ist mein erstes Buch von der Autorin und ich bin echt begeistert.
Sie hat es mit ihrem Stil geschafft mich total in ihren Bann zu ziehen.
Meike schreibt spannend, gefühlvoll und schafft es eine sehr schöne Atmosphäre zum Dystopien Thema zu schaffen.
Was ich ebenfalls sehr geliebt habe ist, die Bilder sie sie mir in den Kopf gezaubert hat. Ich konnte mir alles unglaublich gut vorstellen und war einfach mitten drin. Sowas liebe ich ja tatsächlich sehr.
Story:
Die Autorin schmeißt einen von Anfang an in die Story rein und hat es so geschafft mich direkt mitzureißen und total in ihren Bann zu ziehen.
Manchmal habe ich echt mit einem offenen Mund dagesessen eil mir die Welt so gut gefallen hat die hier erschaffen wurde.
Das System. Die Magie. Die Technologie. Zwei Nationen.
Unglaublich tolle Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Mit ihrem Schicksal und ihren Problemen.
Es ist eine harte Welt und so ist auch deren Geschichte, vor allem mit Sam habe ich sehr mitgelitten. Umso schöner war es zu sehren was aus ihr wird.
Sachen und Themen die einen reflektieren lassen und auch nachdenklich machen!
Natürlich darf hier auch eine Lovestory nicht fehlen die für mich einen Sonnenschein in diese düstere Welt gebracht hat und ich mochte es wirklich sehr sehr gerne.
Für mich ein sehr gelungenes Buch, dass mich mitgerissen, geschockt und echt für sich einnehmen konnte!
Dieses Buch ist ein Grund mehr warum ich Dystopien so sehr mag.
Zimtstern's Bücherregenbogen
aus Mönchengladbach
5/5
24.01.2024
Buch (Taschenbuch)
So spannend
Der Film Elysium gehört für mich zu meinen Lieblingsfilmen. Daher war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Denn auch hier geht es um eine Welt zwischen Himmel & Erde. Es geht um Sam, einer jungen Frau, die in einem Krankenhaus auf Elysium ohne Gedächtnis aufwacht. Direkt wird sie vom Militär aufgenommen & muss ab da ein hartes Training durchlaufen. Bis sie auf etwas stößt, das sie konfrontiert & das sie vergessen hat. Als sie bei einer Mission Damasia ist. & eine Jagd beginnt. Wie das ausgeht? Selber lesen & zwar ganz schnell!
Sam muss man irgendwie mögen, auch wenn sie es einem nicht immer leicht macht. Sie ist stark, auch wenn sie es so nicht einfach hat, gerade wenn man sich nicht zugehörig fühlt, ist es nicht so einfach. Aber auch die anderen Charaktere haben ihre Zeit, von sich zu erzählen, man lernt sie nach & nach etwas kennen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht, angenehm, fesselnd & absolut kurzweilig. Mein erstes Buch der Autorin & ganz sicher nicht mein letztes! Gerne mehr davon! Es hat so Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen! Ich kann das Buch zu 100% empfehlen!
kiryl
5/5
01.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Tolle Fantasygeschichte mit Science-Fiction-Elementen
Handlung:
Damasia und Elysium. Zwei Nationen, die einmal eins waren. Und doch unterschiedlicher nicht sein könnten. Unüberwindbar scheint die Distanz zwischen den beiden Welten, hat Elysium sich doch am Tage des RISE in himmlische Sphären erhoben. Sphären, die die Schwarze Seuche in weite Entfernung rücken lassen, während immer mehr Damasier leidvoll dahinraffen. Einzig ein schmales Band verbindet Elysium mit dem Erdboden, ein letzter Anker einer Welt, die sich ihrer selbst schon lange entfremdet hat. Auf eben jenen schwebenden Inseln erwacht ein vierzehnjähriges Mädchen. Verunsichert. Allein. Jeglicher Erinnerungen beraubt. Ihre schweren Blessuren, die im elysischen Hospital behandelt werden, zeugen von schweren Kämpfen und einem knappen Überleben. Weder unter dem Personal noch im elysischen Militär bestehen Zweifel: Dieses Mädchen stammt aus den Katakomben. Das berüchtigte Gefängnis liegt im Untergrund verborgen, lässt seine Insassen unter höchsten Temperaturen vegetieren. Doch das Mädchen hat, allen Widrigkeiten zum Trotz, die Oberfläche erreicht. Und das macht sie zu einer Person von höchstem Interesse.
Das Mädchen zweifelt nicht an der Darstellung ihrer vermeintlichen Herkunft. In Elysium auf der Oberfläche ist ihr nichts vertraut. Selbst ihr Name, Samantha, haftet an ihr wie ein Fremdkörper, bildet Wucherungen, bis er Jahre später für eine erwachsene Frau mit neuer Identität stehen soll. Eine Frau, die zu den besten Kämpferinnen der Division Omega zählt, die Position eines Leutnants mit etlichen Stunden in Schweiß und Blut errungen hat. Ein Erfolg, der auch in Sams besonderer Gabe begründet liegt. Denn in Situationen von Training und Kampf überkommt sie eine Form der Trance, die ihre Leistungsfähigkeit und ihre Sinne ins höchste Ausmaß steigert. Geboren um zu töten, so hatte ihr Ausbilder Bruce ihr außergewöhnliches Talent kommentiert. Und Sam beschleicht immer mehr die Ahnung, dass er damit Recht haben könnte. Bis sie eines Tages für eine heikle Mission auf den Erdboden, nach Damasia, beordert wird. Und eine einzige Begegnung alles verändert.
Meinung:
Ein Stück Erde. Herausgerissen, in die Lüfte aufgestiegen. Bis aus einer Welt zwei Welten wurden, ihre Trennung sich auch in der Raumebene manifestierte. Schon nach den ersten Zeilen des Klappentexts vereinnahmte diese Vorstellung meine Fantasie, ließ mich zusammen mit den Inseln Elysiums in meinen Lesesessel schweben. Die Distanz zwischen Elysium und Damasia ist schon auf dem Buchcover präsent. Vor dem Hintergrund einer schemenhaften Stadt schrauben sich die vier Buchstaben RISE in die Höhe, visualisieren den Prozess des Aufstiegs der Inseln. Gleichzeitig erzeugt das dunkle Blau eine düstere Atmosphäre, welche das Buch von der ersten Seite an aufgreift.
Denn „RISE: Zwei Schicksale - Zwei Nationen“ zeichnet von Beginn an schonungslos die Konturen einer dystopischen Szenerie: Da ist die Schwarze Seuche als qualvolle und tödliche Krankheit. Da ist die Verfeindung zweier Nationen, verflochten in unerbittlicher Konfrontation. Und da ist ein System in Elysium, basierend auf Militarismus, Machtgier und Unterdrückung. Während den Gründerfamilien als privilegierte Oberschicht Entscheidungsgewalt und ein Leben in Überfluss vergönnt ist, muss sich die einfache Bevölkerung nach ihren Bedürfnissen verbiegen, um jeden Preis das erklärte Ziel des „Fortschritts“ fördern. Auch wenn sich Piechota somit den klassischen Elementen einer Machtverteilung im dystopischen Setting bedient, zog mich das Setting Kapitel um Kapitel in seinen Bann.
Dies ist insbesondere in der Art und Weise begründet, wie Piechota mit Damasia eine Kontrastwelt erschafft. Bewusst spielt sie dabei mit den Vorurteilen, welche die Bevölkerung Elysiums gegenüber den vermeintlichen „Barbaren“ Damasias hegt. Diese treten nicht nur, jedoch insbesondere in den Reihen des elysischen Militärs hervor, welchem Piechota eine zentrale Rolle in der Handlung einräumt. Denn dies ist das Umfeld, in dem Sam ihre Jugend verlebt, zu einer Frau heranwächst, gezeichnet von harten Jahren der Ausbildung. Insbesondere die brutalen Trainingsmethoden, welchen Sam als Rekrutin ausgesetzt ist, haben mich immer wieder geschockt. Meike Piechota gelingt es dabei, jeder Facette der Welt von RISE eine Bedeutung zu verleihen, Authentizität zu generieren, die auch über die Buchdeckel hinaus für den Lesenden erfahrbar wird. Gerade dieser Aspekt des Buches hat mich aufrichtig begeistert!
Mit Samantha, genannt Sam, setzt Meike Piechota eine mutige Protagonistin mit starker Charakterentwicklung in das Zentrum der Handlung. Ich war beeindruckt, wie tough sie bereits im Alter von vierzehn Jahren auftritt, sich selbst dann nicht unterkriegen lässt, als sie in das Ausbildungsprogramm der Division Omega aufgenommen wird. Zwar präsentiert sie ihrem Umfeld stets eine harte, leicht unterkühlte Fassade. Doch hinter dieser steht eine Gefühlswelt, die eine andere Sprache spricht, einen Charakter offenbart, der durchaus von Emotionalität gezeichnet ist. Gerade gegenüber ihrer Einheit, welche sie als Leutnant befehligt, zeigt sie Verantwortungsbewusstsein und Loyalität. Selbst in schwierigen Situationen behält sie die Nerven, trifft sorgfältig abgewogene, jedoch nicht immer ganz risikolose Entscheidungen. Sam kann ich daher als starken Frauencharakter positiv hervorheben, wenngleich die Figurenzeichnung der toughen Heldin nicht ohne Stereotype auskommt.
Auch den anderen Figuren von „RISE: Zwei Schicksale - Zwei Nationen“ schenkt Meike Piechota eine individuelle Ausgestaltung. Insbesondere Maggie und ihr Bruder sind mir im Laufe der Handlung immer mehr ans Herz gewachsen. Beide zeigen auf ganz unterschiedliche Art und Weise ihre Freundschaft und Loyalität und das, obwohl Sam es ihnen zu Beginn nicht leicht macht. Doch insbesondere Maggie kann Sams abweisendes Verhalten nicht abschrecken. Und so schleicht sich die junge Frau mit den roten Locken nicht nur in das Herz des Lesenden Stück für Stück ein.
Zwar lässt sich Sam als Hauptcharakter des Buches „RISE: Zwei Schicksale - Zwei Nationen“ ausmachen. Jedoch lässt Meike Piechota in ihrem Werk auch Nebencharaktere immer wieder zu Wort kommen. Auf diese Weise kann der Lesende vielfältige Perspektivwechsel vollziehen und Schlüsselereignisse erneut von einem anderen Standpunkt aus erfahren.
Mit Meike Piechotas Schreibstil musste ich zu Beginn erst einmal ein bisschen warm werden. Doch sobald ich mich in das Geschehen eingefunden hatte, entfaltete er eine Sogwirkung, die mich Kapitel um Kapitel verschlingen ließ. Hochspannend webt Piechota einen Handlungsstrang, welcher kontinuierlich auf den Höhepunkt der Handlung zusteuert – und so einige unvorhersehbare Wendungen bereithält.
„Schmerz ist die falsche Währung für eine mutige Idee“
Fazit:
„RISE: Zwei Schicksale - Zwei Nationen“ ist eine düster-dystopische Fantasy-Lektüre mit erstklassigem World-Building. Umso mehr bedauere ich es, dass diese Welt einzig zwischen zwei und nicht zwischen mehreren Buchdeckeln Einzug erhalten durfte. Eine Leseempfehlung für jeden, der gern auf dem schmalen Grat zwischen Fantasy und Science-Fiction wandert und sich von brutalen Kampfszenen nicht abschrecken lässt.
Christina
5/5
04.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannende Welt
Da ich bereits das Debüt der Autorin gelesen hatte und es mir sehr gefallen hat, war ich mega gespannt auf Rise und wurde nicht enttäuscht.
Rise entführt uns in eine gespaltene Welt. Elysium: Schwebende Inseln, die sich vom Rest der Welt losgelöst haben. Ein Land des Fortschritts, wo die Gründungsfamilien herrschen. Militär und Politik haben hohe Gewalt über die Bürger.
Und Damasien, der Erdboden auf den die restlichen Menschen leben und gegen den schwarzen Tod ankämpfen. Eine Seuche, die dort immer wieder ausbricht.
Als die junge Sam schwer verwundet im Krankenhaus aufwacht, kann sie sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern. Unter den Fittichen des Generals lernt sie zu kämpfen und steigt im Militär auf. Doch wiederkehrende Albträume plagen sie. Ein Außeneinsatz auf dem Erdboden läuft nicht wie geplant und schon bald muss Sam ihr Leben auf den schwebenden Inseln hinterfragen.
Man ist gleich ab Seite 1 im Geschehen. Anfangs gibt es ein paar Zeitsprünge. Sam als Protagonistin ist eine starke, unabhängige Frau, die einiges wegstecken muss, jedoch nie aufgibt. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu folgen. Alles wird sehr detailliert beschrieben. Vor allem die Kampfszenen wurden super ausgearbeitet. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben. So sehen wir nicht nur Sams Ansichten, sondern auch die ihrer Freunde und ihrer Gegenspieler. Ein sehr interessantes Fantasy/Dystopie Buch mit einem Hauch Lovestory. Das Buch hätte definitiv potential für einen Mehrteiler gehabt. Allein die Katakomben sind ein sehr spannender Schauplatz, der mir leider zu kurz kam. Leseempfehlung für alle Fantasy und Dystopie Liebhaber.
Bewertung
aus Bamberg
5/5
18.04.2023
Buch (Taschenbuch)
wow
Sam gehört nicht hierher, das weiß sie, sobald sie die Augen aufschlägt. Der Name passt nicht zu ihr und die Welt ist ihr so unbekannt. Ein kurzer Einblick in die Welt bekommen wir mit dem ersten Kapitel und dann tauchen wir in die tiefen zusammen mit Sam ein. Wir haben die schwebenden Inseln, die eher eine untergeordnete Rolle spielen. Hier geht es mehr um Sam und ihre Geschichte. Die einen fesselt und nicht so schnell wieder loslässt. Eigentlich erst, wenn man auf der letzten Seite angekommen ist. Sie hat keine Erinnerung und versucht nur zu überleben. Doch das macht sie zu gut und als sie bei einer Mission auf der Erde zu begegnen, der Wilden kommt, ändert sich alles. Die ersten Seiten haben wir nur Sam als Mittelpunkt. Wir lernen auch ein paar andere Charaktere kennen. Doch die Seiten gehören ihr. Dann ändert sich etwas und auch die anderen Figuren bekommen ein paar Seiten. Immer so viel, dass wir wissen, was los ist. Was auf der "anderen" Seite passiert. Somit wissen wir einiges. Beim Lesen fühle ich mich beim Entdecken einer neuen Welt, der Anfang etwas Großem. Ohne dass es zu viel wird und auch Sam nicht als strahlende Heldin dargestellt wird. Eher wie eine Frau, die sich entscheidet, das richtig zu tun. Nach dem Beenden des Buches wollte ich unbedingt mehr von dieser Welt. Es fühlt sich nicht so an, als wäre es zu Ende. Eher als hätte es gerade den Auftakt zu etwas ganz großen gegeben. Mal schauen, ob Meike noch mehr von dieser Welt schreibt. Denn gewissen Herren muss man noch auf die Finger klopfen.
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