Produktbild: Die Töchter des Bärenjägers

Die Töchter des Bärenjägers Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Found Family

Verkaufsrang

59674

Erscheinungsdatum

05.10.2023

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

859 KB

Übersetzt von

Nina Hoyer

Sprache

Deutsch

EAN

9783455016413

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Book Tropes

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Verkaufsrang

59674

Erscheinungsdatum

05.10.2023

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

859 KB

Übersetzt von

Nina Hoyer

Sprache

Deutsch

EAN

9783455016413

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Über gelebtes Querdenkertum

Sursulapitschi am 12.10.2023

Bewertungsnummer: 2042008

Bewertet: eBook (ePUB 3)

An dieses Buch bin ich mit falschen Erwartungen herangegangen. Ich habe mit einer Geschichte über Aussteigerinnen gerechnet, das karge Leben in der Wildnis, Zusammenhalt unter Schwestern, ein bisschen entbehrungsreiches Survival mit Lagerfeuerromantik und von dieser Erwartung sollte man sich direkt verabschieden. Hier geht es um sieben wilde, wenn nicht gar verwilderte, Mädchen, die sich nach dem Tod ihrer Eltern zurechtfinden müssen. Die Jüngste ist 12 und die Älteste 20. Von ihrem Vater haben sie gelernt, wie man jagt, dass man selbstständig sein muss, Behörden nicht trauen kann, Schule überflüssig ist, Ärzte nur Geld wollen, eine ganze schräge Querdenkeragenda. Ihre Mutter hat das mit religiösem Fanatismus angereichert und mit Prügeln untermauert. Die Mädchen sind ungehobelt, rauchen, saufen, prügeln sich brutal. Die Älteste will die Führung übernehmen und den vermeintlichen Willen des Vaters gnadenlos durchsetzen. Wer nicht spurt, verliert ein paar Zähne. Das ist sehr befremdlich und man fragt sich beim Lesen schon, wie eine Autorin auf solch eine Idee kommt. Ist es ein wertvoller Beitrag zur Emanzipation, wenn man Mädchen handeln lässt wie brutale, rüpelhafte Männer? Mit ein klein wenig Recherche findet sich dafür tatsächlich eine Erklärung. Die Autorin hat sich von einem finnischen Klassiker inspirieren lassen. Sie hat Aleksis Kivis »Sieben Brüder« aus dem Jahr 1870 in die Gegenwart verlegt und Schwestern agieren lassen. Ich kenne dieses Buch nicht, aber sie scheint sich sehr nah an der Vorlage zu bewegen. Es gibt sogar Parallelen bei den Namen der Brüder und Schwestern. Also, dieses Buch ist originell, aber auch befremdlich, fesselnd, brutal und blutig, berührend aber auch bisweilen obszön. Für mich ist es weniger ein Buch über „das ungezähmte Leben in der Wildnis“, als eins über gelebtes Querdenkertum, die Abkehr von zivilisatorischen Normen und Gesetzen. Wahrscheinlich hat man noch sehr viel mehr davon, wenn man »Sieben Brüder« kennt, aber auch so ist es eine aufregende Geschichte und eine eindringliche Lektüre.

Über gelebtes Querdenkertum

Sursulapitschi am 12.10.2023
Bewertungsnummer: 2042008
Bewertet: eBook (ePUB 3)

An dieses Buch bin ich mit falschen Erwartungen herangegangen. Ich habe mit einer Geschichte über Aussteigerinnen gerechnet, das karge Leben in der Wildnis, Zusammenhalt unter Schwestern, ein bisschen entbehrungsreiches Survival mit Lagerfeuerromantik und von dieser Erwartung sollte man sich direkt verabschieden. Hier geht es um sieben wilde, wenn nicht gar verwilderte, Mädchen, die sich nach dem Tod ihrer Eltern zurechtfinden müssen. Die Jüngste ist 12 und die Älteste 20. Von ihrem Vater haben sie gelernt, wie man jagt, dass man selbstständig sein muss, Behörden nicht trauen kann, Schule überflüssig ist, Ärzte nur Geld wollen, eine ganze schräge Querdenkeragenda. Ihre Mutter hat das mit religiösem Fanatismus angereichert und mit Prügeln untermauert. Die Mädchen sind ungehobelt, rauchen, saufen, prügeln sich brutal. Die Älteste will die Führung übernehmen und den vermeintlichen Willen des Vaters gnadenlos durchsetzen. Wer nicht spurt, verliert ein paar Zähne. Das ist sehr befremdlich und man fragt sich beim Lesen schon, wie eine Autorin auf solch eine Idee kommt. Ist es ein wertvoller Beitrag zur Emanzipation, wenn man Mädchen handeln lässt wie brutale, rüpelhafte Männer? Mit ein klein wenig Recherche findet sich dafür tatsächlich eine Erklärung. Die Autorin hat sich von einem finnischen Klassiker inspirieren lassen. Sie hat Aleksis Kivis »Sieben Brüder« aus dem Jahr 1870 in die Gegenwart verlegt und Schwestern agieren lassen. Ich kenne dieses Buch nicht, aber sie scheint sich sehr nah an der Vorlage zu bewegen. Es gibt sogar Parallelen bei den Namen der Brüder und Schwestern. Also, dieses Buch ist originell, aber auch befremdlich, fesselnd, brutal und blutig, berührend aber auch bisweilen obszön. Für mich ist es weniger ein Buch über „das ungezähmte Leben in der Wildnis“, als eins über gelebtes Querdenkertum, die Abkehr von zivilisatorischen Normen und Gesetzen. Wahrscheinlich hat man noch sehr viel mehr davon, wenn man »Sieben Brüder« kennt, aber auch so ist es eine aufregende Geschichte und eine eindringliche Lektüre.

Interessant

Shilo aus Ulm am 07.01.2024

Bewertungsnummer: 2103977

Bewertet: eBook (ePUB 3)

In diesem Buch geht es um sieben Schwestern, die als Waisen alleine in den finnischen Wäldern aufwachsen und überleben müssen. Dadurch, dass es ihnen von klein auf an mütterlicher Liebe gefehlt hat, sind sie emotional verkümmert. Wichtig ist ihnen nur in ihrer grenzenlosen Armut ihr eigenes Überleben. Aufgrund des Titels und der Leseprobe habe ich mir unter diesem Roman etwas ganz anderes vorgestellt. Gewaltszenen oder Misshandlungen, blutig und brutal, wie in dieser Geschichte, sind nicht meine Welt. Auch ekelerregende Beschreibungen wie z.B. von ungewaschenen, stinkenden Körpern sind mehr als unappetitlich. Auch war es mir nicht möglich, zu den einzelnen Protagonisten Zugang zu finden. Sie waren äußerst gewöhnungsbedürftig und mir alles andere als sympathisch. Einzig die Beschreibungen der finnischen Natur waren für mich ein Lichtblick. Sicher wird dieses Buch seine Liebhaber finden, doch für mich persönlich war es leider ein Fehlgriff. 3 Sterne.

Interessant

Shilo aus Ulm am 07.01.2024
Bewertungsnummer: 2103977
Bewertet: eBook (ePUB 3)

In diesem Buch geht es um sieben Schwestern, die als Waisen alleine in den finnischen Wäldern aufwachsen und überleben müssen. Dadurch, dass es ihnen von klein auf an mütterlicher Liebe gefehlt hat, sind sie emotional verkümmert. Wichtig ist ihnen nur in ihrer grenzenlosen Armut ihr eigenes Überleben. Aufgrund des Titels und der Leseprobe habe ich mir unter diesem Roman etwas ganz anderes vorgestellt. Gewaltszenen oder Misshandlungen, blutig und brutal, wie in dieser Geschichte, sind nicht meine Welt. Auch ekelerregende Beschreibungen wie z.B. von ungewaschenen, stinkenden Körpern sind mehr als unappetitlich. Auch war es mir nicht möglich, zu den einzelnen Protagonisten Zugang zu finden. Sie waren äußerst gewöhnungsbedürftig und mir alles andere als sympathisch. Einzig die Beschreibungen der finnischen Natur waren für mich ein Lichtblick. Sicher wird dieses Buch seine Liebhaber finden, doch für mich persönlich war es leider ein Fehlgriff. 3 Sterne.

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Die Töchter des Bärenjägers

von Anneli Jordahl

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Brunhilde Pelzer

Thalia Jülich

Zum Portrait

5/5

7 Schwestern wachsen isoliert...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

7 Schwestern wachsen isoliert und ohne Schulbildung auf einem entlegenen Bauernhof auf. Die älteste wird zur Anführerin und ist ihren Schwestern gegenüber unerbittlich. Sie hat die Ideale ihres Vaters übernommen. Ein derber und von Gewalt gespickter Roman mit Überraschungen.
  • Brunhilde Pelzer
  • Buchhändler/-in

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5/5

7 Schwestern wachsen isoliert...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

7 Schwestern wachsen isoliert und ohne Schulbildung auf einem entlegenen Bauernhof auf. Die älteste wird zur Anführerin und ist ihren Schwestern gegenüber unerbittlich. Sie hat die Ideale ihres Vaters übernommen. Ein derber und von Gewalt gespickter Roman mit Überraschungen.

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Tina Lampe

Thalia Bad Zwischenahn

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5/5

Dieses Buch war eine Überraschung!...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch war eine Überraschung! 7 Geschwister leben allein in der Wildnis. Sie sind alle unterschiedlich derb und passen nicht so richtig in die Zivilisation. Faszinierend zu lesen, wie sich die Erziehung auf das Leben der Kinder auswirkt, die nichts anderes kennen.
  • Tina Lampe
  • Buchhändler/-in

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5/5

Dieses Buch war eine Überraschung!...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch war eine Überraschung! 7 Geschwister leben allein in der Wildnis. Sie sind alle unterschiedlich derb und passen nicht so richtig in die Zivilisation. Faszinierend zu lesen, wie sich die Erziehung auf das Leben der Kinder auswirkt, die nichts anderes kennen.

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Die Töchter des Bärenjägers

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