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»Was wollt ihr denn noch alles?!« Zahlen, Fakten und Absurditäten über unsere ach-so-tolle Gleichberechtigung | Geschlechterungerechtigkeit erklärt von Deutschlands unterhaltsamster Wutfluencerin

7

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42399

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

11,8/19,1 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Magenta / Champagner

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06824-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42399

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

11,8/19,1 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Magenta / Champagner

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06824-4

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • BiblioJess

    5/5

    01.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Deckt viel ab, informativ und gut zu lesen

    In ihrem zweiten Buch präsentiert Alexandra Zykunov wieder viele Ungerechtigkeiten und absurde Zahlen und Fakten, wo und wie Frauen benachteiligt werden – wodurch ihre Leben nicht nur anstrengender, sondern sogar ärmer oder gefährlicher werden. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Es hat mir sogar noch besser gefallen als ihr erstes, denn dort hat sie sich noch mehr auf Care-Arbeit und das Muttersein konzentriert. In »Was wollt ihr denn noch alles?« deckt sie viel mehr Bereiche ab, die mir größtenteils nicht unbekannt waren, aber doch noch für einige Überraschungen gesorgt haben. Und überall gab es Studien und Zahlen, die die Augen geöffnet und zum Nachdenken angeregt haben. Die schockiert haben. Die mich wütend gemacht haben, und das zurecht. Niemand, der das hier auch nur quergelesen hat, kann noch behaupten, wir wären schon bei Gleichberechtigung angekommen. Definitiv nicht. Ich bin dankbar, dass Alexandra hier nochmal einiges aufgezeigt hat. Was sie übrigens auch noch gut verpackt. Ich wollte kein flapsiges Buch, in dem sich jemand einfach nur auslässt, sondern tatsächlich harte Fakten und die habe ich hier bekommen, gut aufgearbeitet, und dabei doch gerade so unterhaltsam geschrieben, dass es zu keiner Zeit trocken zu lesen war. Für mich das richtige und ich wünschte, ich könnte alle zum Lesen dieses Buches bewegen, um daraus etwas mitzunehmen, wenigstens ein bisschen.

  • Bewertung

    5/5

    22.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer bin ich, dass ich hier eine Bewertung verfasse?

    Dachte ich mir gerade und weiß dank Alexandra Zykunov, dass ich als Frau nicht nur mir sondern auch anderen Frauen im Weg stehe, es aber nicht meine Schuld ist, dass ich diese Frage im Kopf habe. Für mich ist dieses Buch so augenöffnend für das Ausmaß an Sexismus in unserer Gesellschaft, dass ich in meinem Alltag nicht mehr dahinter zurück kann und will. Das Kunststück dabei ist der hohe Unterhaltungswert, den es durch den frischen sprachlichen Stil hat. Ich gebe zu, dass ich durch meine Lesegewohnheit (vorwiegend männliche Autoren) scheinbar der Ansicht war, dass Sachlichkeit und Unterhaltsamkeit sich ausschließen. Eine Erkenntnis von sehr vielen durch die Lektüre: Das tun sie nicht!

  • MarieOn

    5/5

    18.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wirklich gutes Buch über die strukturelle Ungleichheit

    Alexandra Zykunov ist wütend. Wütend darüber, dass die sogenannte Gleichberechtigung der Frau in Deutschland, eben keine Gleichheit ist, wie vielerorts geglaubt wird. Ihre zeitintensiven Recherchen haben ergeben, dass der Thomas-Kreislauf, in deutschen Vorständen darüber entscheidet, dass eher ein Mann namens Thomas, von einem Mann namens Thomas in den Vorstand gewählt wird, als eine Frau. Absurd? Das ist noch nicht alles. An dieser Stelle ruft Karl-Heinz, der weiße, christliche, europäische, heterosexuelle, cis-Mann gerne dazwischen: “Na dann traut euch doch och mal!” Wir reden hier von Frauen, die vielleicht mit Pipi Langstrumpf großgeworden sind, deren Poesiealben aber gleichzeitig voll waren mit Sprüchen wie “Sei wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und rein und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein.” S. 48 Von Frauen deren Selbstwert während des Aufwaschsens erheblich gelitten hat, nicht nur wegen dem deutschen Sprachgebrauch, der Frauen per se nicht die große Anerkennung zollt ( Herr herrlich-Dame dämlich), sondern auch, weil ein, von Frauen als sehr lustvoll erlebtes Körperteil, bis vor Kurzem geradezu verleugnet wurde. “Die Klitoris aber zum Beispiel wurde jahrhundertelang regelrecht geghostet”, sagt Mandy Mangler, eine der 9% Gynäkologinnen, die die Organe der Frau überhaupt richtig benennen können, die außerdem Chefärztin ist. Wenn das umgekehrt so wäre und der Penis nur einen Tag lang so missachtet, der falsch bezeichnet würde, wie die Klitoris (mit ihren SCHAMlippen)! Lediglich als Eichel statt als Penis oder als “Schamwurst”. Was da los wäre?! S. 64 So wie Männer dazu erzogen wurden, stark zu sein, wurden Frauen dazu erzogen, sich kümmern zu s(w)ollen. Womit wir beim Thema Care-Arbeit wären, die in Deutschland zum größten Teil von Frauen verrichtet wird. Die unbezahlte Zeit, die Frauen stillen, sich um die Kinder kümmern, wäsche waschen, einkaufen und kochen, die Eltern pflegen, die sie dazu zwingt, ihren Hauptberuf aufzugeben und eine Weile danach in Teilzeit zu gehen. Damit entgeht Frauen viel Geld, das später bei der Rente fehlt. Unser Steuersystem begünstigt Familien, in denen der Mann das Gros verdient und die Frau wenig bis gar nichts. (Ehegattensplitting) Was die Frau wiederum abhängig von ihrem Partner macht. Auf Wikipedia, der weltweit größten Entyklopädie, findet man kaum eine eingetragene Feministin, dafür allerdings, die Erwähnung unzähliger Pornofilme, mit Erwähnung jeder einzelnen Darstellerin. Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass bei Wikipedia ein deutlicher Männerüberschuss an Autoren überwiegt. Und naja: “Wer heute nicht googlebar ist, war gestern nicht vorhanden.” Karin Hartmann Fazit: Alexandra Zykunov berichtet von einer strukturellen Ungleichheit, die von Männern gemacht und von Frauen unterstützt, sehr viele Frauen in diesem Land nicht nur benachteiligt, sondern ihre Zeit, ihre Energie, ihre Gesundheit und ihren Selbstwert frisst. Ich finde es wichtig den Thomasen und Karl-Heinzen dieses Landes auf ihre Einwände und Unwilligkeiten, warum wir das System nicht frauenfreundlicher gestalten werden, antworten zu können. Dabei hilft Alexandra Zykunov. Deshalb ist es ein wichtiges Buch, das auf ebenso wütende, wie humorvolle Weise Licht ins Dunkel bringt. Liebe FreundInnen, dieses Buch wird euch dabei helfen, euch zu emanzipieren. Werdet mündig!

  • Miriam

    aus Hessen

    5/5

    03.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klug , schonunglos ehrlich - nix für Hater

    Bereits Alexandras vorheriges Buch hat mir sehr gut gefallen.Durch ihren Social Media Account und eine Leseprobe bin ich auf ihr neues Buch gestoßen und musste es mir gleich bestellen.Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne und die Art wie sie Dinge benennt , beschreibt , auseinander nimmt fesselt mich.Zudem belegt Alexandra natürlich Alles.Bei vielen Stellen ist mir mein Brötchen aus dem Mund gefallen und ich habe kurz überlegt ob ich das Buch lieber in unseren Kaminofen werfen sollte - echte Fans verstehen das.Für Menschen , die generell nur Hass verbreiten wollen und Anderen ihre Sicht der Welt absprechen und einen "Sei ruhig !!!" Stempel aufdrücken möchten , ist das Buch natürlich Nichts !!!

  • Melanie Schöllnhammer

    aus Steiermark

    5/5

    01.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ehrlich, witzig, frustrierend

    Genau wie in ihrem ersten Buch deckt Alexandra Zykunov schonungslos und offen auf, wo Frauen (strukturell) benachteiligt werden. Sei es in der Hygiene, bei Medizin oder einfach in so ziemlich allen Lebensbereichen. Dabei ist der Titel so ein wenig Programm, denn "was wollt ihr denn noch alles?" impliziert, dass wir Frauen ja bereits alles hätten. In diesem Buch wird aber sehr deutlich, dass wir weit (sehr weit!!!) davon entfernt sind, auch nur annähernd das zu haben, was für Männer selbstverständlich ist. Das macht wütend, dieses Buch ist also nichts für schwache Nerven. Dennoch wichtig, denn nur wenn wir aufgeklärt sind, haben wir gute Argumente für unser tägliches Bullshit Bingo als Frau.

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    J. Neumann

    Thalia Berlin – LIO

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    5/5

    16.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alexandra Zykunov schaftt es mal...

    Alexandra Zykunov schaftt es mal wieder, dass man beim Lesen alle paar Minuten vor Lachen nach Luft schnappen oder das verdammte Buch aus dem Fenster schmeißen will. Zwischen Lachen und Weinen machen einen die Zahlen aus verschiedenen Studien sprachlos und wütend. Lest es! Fun!

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