Produktbild: Die Frauen von der Davidwache
Band 1

Die Frauen von der Davidwache Hoffnungsschimmer. Roman

13

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.11.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,4/13,5/2,7 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Beige / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2863-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.11.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,4/13,5/2,7 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Beige / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2863-5

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Bewertung

    aus Oldenburg

    5/5

    21.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schwierige Nachkriegszeit

    Ein wunderbar geschriebenes Buch, das ich von Anfang bis Ende einfach nur genossen habe. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Die Autorin nimmt uns mit in die schwierige Nachkriegszeit. Interessant hat sie die Probleme beschrieben, die in dieser Zeit aufgetaucht sind. Frauen haben ihren „Mann“ gestanden, Entscheidungen getroffen, die Kinder versorgt, den Hunger bekämpft und die Familie unterhalten. Sie mussten Geld verdienen und haben Berufe erlernt. Dann kommen die Männer aus dem Krieg und wollen an die Zeit anknüpfen, in der sie das Sagen hatten. Aber nicht nur privat, sondern auch im Berufsleben mussten sich Frauen mit der Vorherrschaft der Männer auseinandersetzen. Leni, Alice und Elsa haben eine Ausbildung als weibliche Schutzpolizistinnen gemacht. Sie sind der Davidwache in Hamburg zugeteilt und sollen sich vor allen Dingen um hilfsbedürftige Frauen und Kinder kümmern. Doch nicht nur im Beruf, sondern auch privat werden die drei mit großen Schwierigkeiten konfrontiert. Das Buch möchte ich empfehlen, es ist wunderbar zu lesen und für mich nicht das letzte Buch von Stephanie von Wolff.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    28.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Leni will es wissen

    Hamburg 1945, kurz nach Ende des 2.Weltkriegs liegt die Stadt in Schutt und Asche. Leni und ihre drei Kinder haben überlebt, von ihrem Mann fehlt jede Spur. Ist er im Krieg gefallen? Die Wohnung ihrer Großmutter hat keinen Schaden genommen, so wohnt Leni dort mit ihrem Ömchen, ihrer Mutter, ihren Kindern und ihrer Schwester nebst deren Kindern. Die Frauen sind ein gutes Team, sie sind stark, wissen sich zu helfen und packen an. Lenis verstorbener Vater war Polizist, schon von Kindesbeinen an, wollte auch sie zur Polizei, doch dies war für Frauen nicht möglich. Als sie dann die Gelegenheit bekommt, als Schreibkraft in der Davidwache auf St. Pauli zu arbeiten, greift sie zu. Nur kurze Zeit später, wird ihre eine Ausbildung als weibliche Schutzpolizistin ermöglicht. Leni geht in ihrem Beruf auf, auch wenn das Klientel auf der Reeperbahn gewöhnungsbedürftig ist und man nicht zart besaitet sein darf. Prostitution, Luden, Drogen und Schlägereien, dass ist die Welt, in der Leni nun für Recht und Ordnung sorgen wird. Dabei überschreitet sie gerne ihr Kompetenzen, was ihr oft Ärger einbringt. Doch Leni trägt ihr Herz am rechten Fleck und ihre Hilfsbereitschaft grenzenlos. Schon der Buchtitel „Die Frauen von der Davidwache“ der Autorin Stephanie von Wolff hat mich sofort angesprochen und das Buchcover gefällt mir sehr. Der Einstieg in die Geschichte war leicht. Die Autorin hat eine sofort sympathische Protagonistin geschaffen und der Schreibstil ist modern und flüssig, so dass das Lesen eine wahre Freude ist. Der Zeitgeist im Nachkriegsdeutschland ist gut eingefangen worden, so geht es nicht nur um Leni und ihre Arbeit auf der Wache. Dinge wie Kriegsheimkehrer und ihre psychischen Probleme, das Verhältnis zu den Alliierten und der Paragraph 175 werden angesprochen. Man merkt, die Autorin hat sich intensiv mit dieser Zeit auseinandergesetzt. Die detaillierten Ortsbeschreibungen gefallen mir sehr, zumal ich in der Metropolregion Hamburg wohne und somit beim Lesen viele Bilder im Kopf hatte. Lediglich vom Ende war ich erstmal etwas enttäuscht, plötzlich war Schluss, doch mit dem Wissen einer Fortsetzung, habe ich damit meinen Frieden gemacht und freue mich jetzt schon auf Band 2. Gerne vergebe ich 5 Sterne.

  • crazy girl

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    27.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Frischer wind auf der Reeperbahn

    Hamburg 1945, der Krieg ist vorbei. Die Frauen räumen für einen kargen lohn die Trümmer beiseite. Leni, die auf die Rückkehr ihres Mannes wartet, lebt mit ihren Kindern, der Schwester mit Kindern, ihrer Mutter und Oma zusammen in einer Wohnung. Leni ihr Vater war früher Polizist bevor er im Krieg gestorben ist. Da sie ihm nacheifern möchte, bewirbt sie sich bei der Davidwache als Schreibkraft. Die Engländer, als Besatzungsmacht, ermöglichen es, dass sich Frauen sich in nur zwei Monaten als Wachpolizistin ausbilden lassen können. Leni bewirbt sich und wird nach der Ausbildung zusammen mit Alice und Elsa der Davidwache zugeteilt. Da sie keine Waffe tragen dürfen, werden sie mit Trillerpfeifen ausgerüstet und versuchen den Damen auf der Reeperbahn das leben erträglicher zu machen. Derweil kocht Lenis Oma für die bedürftigen. Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben. Das Öhmchen ist dabei ein richtiges Original mit dem Herz auf dem richtigen Fleck. Der Schreibstil ist sehr erfrischend und und auch teilweise berührend. Am Ende kommt dann ein Überraschungsgast, den wir wohl im 2. Teil dieser Reihe kennenlernen.

  • Bewertung

    aus Belm

    4/5

    16.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Frauen

    Hamburg, 1945. Nach ihrer Ausbildung zu einer der ersten weiblichen Schutzpolizistinnen wird die junge Leni ausgerechnet der Hamburger Davidwache zugeteilt. Die Arbeit hat es in sich, denn auf der Reeperbahn gibt es viele Bars und Kneipen, viele Männer und viel käuflichen Sex. Hier sollen nun Leni, Alice und Elsa für Ordnung sorgen, nur mit Polizeibrosche und Trillerpfeife ausgerüstet, mit der sie bei Gefahr die männlichen Kollegen um Hilfe rufen. Doch von Frauen wollen sich die echten Kiez-Kerle nichts sagen lassen. Zunächst ... Denn Leni und ihre Kolleginnen lernen schnell, sich auch mit ungewöhnlichen Mitteln für ihre Schutzbefohlenen einzusetzen. Der Schreibstil des Buches war leicht und locker zu lesen, man konnte sich gut auf die Handlung konzentrieren und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Die Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurde gut eingefangen und ich hatte das historische Hamburg sehr gut vor Augen. Bildhaft und lebendig wurden auch die Polizeiwache und die Reeperbahn mit den Kneipen beschrieben. Die Protagonistinnen waren mir sehr schnell sympathisch, denn sie kämpfen für ihren Traum Polizistin zu sein und geben so schnell nicht auf, auch wenn sie heftigen Gegenwind bekommen. Ich mag starke Frauenfiguren sehr gerne und in diesem Buch findet man sogar drei davon. Die Handlung ist spannend und interessant man kann sehr gut in die vergangene Zeit eintauchen. Die Frauen haben mit sexistischen Männern und Frauenfeindlichkeit zu tun, natürlich besonders auch wegen und in dem von ihnen ausgesuchten Beruf. Dennoch bleiben sie standhaft und gehen mutig ihren Weg. Wie authentisch das damals wirklich gewesen wäre das weiss ich nicht, aber als Roman ist das Buch auf jeden Fall sehr unterhaltsam und mitreißend zu lesen.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    27.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Frauen in der Nachkriegszeit

    Hamburg, 1945. Nach ihrer Ausbildung zu einer der ersten weiblichen Schutzpolizistinnen wird die junge Leni ausgerechnet der Hamburger Davidwache zugeteilt. Die Arbeit hat es in sich, denn auf der Reeperbahn gibt es viele Bars und Kneipen, viele Männer und viel käuflichen Sex. Hier sollen nun Leni, Alice und Elsa für Ordnung sorgen, nur mit Polizeibrosche und Trillerpfeife ausgerüstet, mit der sie bei Gefahr die männlichen Kollegen um Hilfe rufen. Doch von Frauen wollen sich die echten Kiez-Kerle nichts sagen lassen. Zunächst ... Denn Leni und ihre Kolleginnen lernen schnell, sich auch mit ungewöhnlichen Mitteln für ihre Schutzbefohlenen einzusetzen. (Klappentext) Dieser für mich sehr authentisch klingende Roman hat mir sehr gut gefallen. Spiegelt er doch den Zeitgeist und die Denkweise vieler sehr gut wider. Der Schreibstil ist gut zu lesen, ist bildgewaltig und dadurch ist vieles sehr genau vorstellbar. Die Handlung ist gut aufgebaut, nachvollziehbar und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte nur noch wissen, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet. Ich wurde nicht enttäuscht. Dazu noch die sehr real wirkenden Charaktere. Alles zusammen lief im Kopfkino fast wie in einem Film ab. Ein Buch über starke Frauen die zielgerichtet versuchen ihren Weg zu gehen.

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