Wenn ein Testament dein Leben auf den Kopf stellt… Lena lebt für Ihre Arbeit. Urlaub oder Hobbys sind für sie reine Zeitverschwendung und wenn ihre beste Freundin über Wanderungen mit ihrem Liebsten schwärmt, rümpft sie innerlich die Nase. Wozu gibt es Fitnessstudios? Ihr Onkel Franz scheint das anders zu sehen. Er vererbt Lena sein Haus am See in der Nähe von Berlin. Das Erbe ist allerdings an eine Bedingung geknüpft, denn bevor das Haus in Lenas Besitz übergeht, muss sie zwei Wochen dort verbringen. Also macht sie sich schweren Herzens auf nach Grünheide, um die Zeit so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Lena ist sich sicher, dass sie das Haus danach verkaufen wird, schließlich ist sie ein Stadtmensch, was soll sie auf dem Land? Dabei hat sie nicht mit den herzlichen Menschen gerechnet, auf die sie dort trifft und die ihr nach und nach zeigen, dass das Leben mehr zu bieten hat als Arbeit und ein gut gefülltes Bankkonto. Und dann ist da ja auch noch der attraktive Bootsbauer Tom…
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Inspirierender Roman über die wirklich wichtigen Dinge im Leben
"Die Klausel zum Glück" erzählt die Geschichte von Lena, einer echten Workaholicerin, die unerwartet ein Haus in Grünheide bei Berlin erbt. Doch es gibt eine Bedingung: Sie muss mindestens zwei Wochen dort verbringen. Was zunächst wie eine lästige Pflicht erscheint, wird zu einer Reise voller neuer Erkenntnisse – und natürlich gibt es auch eine wunderschöne Liebesgeschichte.
Der Roman ist spannend geschrieben, der Schreibstil angenehm und fesselnd. Besonders beeindruckt hat mich, wie er dazu anregt, über die eigenen Prioritäten im Leben nachzudenken. Ist Arbeit wirklich alles, oder gibt es nicht noch viel mehr? Dieses Buch hat mich inspiriert, mir genau diese Fragen zu stellen.
Eine ganz klare Leseempfehlung!
Bewertung
5/5
26.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Sehr unterhaltsame Lekture
Wenn mann ein Buch in einem Rutsch durchliest, man lachen und weinen muss und sich bestens unterhalten hat, dann kann man es nur wärmstens empfehlen. Wer also eine unterhaltsame Lektüre sucht, ist bei der "Klausel zum Glück" genau richtig.
Meike
aus Oberlungwitz
5/5
22.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein schöner Liebesroman mit einem überraschenden und emotionalen Höhepunkt.
Anhand des Klappentextes war ich von einem doch eher Standard-Liebesroman ausgegangen, doch schaffte es die Autorin, mich eines besseren zu belehren.
Doch starten wir am besten von vorne.
Am Anfang hatte ich leider ein wenig Probleme, in die Geschichte hinein zu kommen. Warum das aber so war, kann ich leider nicht so richtig sagen.
Nach wenigen Kapiteln legte es sich und ich begann die Geschichte zu genießen. Sie war locker und leicht, sodass ich während des Lesens richtig gut abschalten konnte.
Zu diesem Zeitpunkt stand mein Fazit: Eine tolle und leichte Liebesgeschichte zum Ausklingen des Arbeitstages.
Doch ab der Hälfte ungefähr änderte sich mein erster Eindruck und ich merkte, dass diese Geschichte doch etwas mehr zu bieten hat. Durch das Geheimnis, welches Lenas Mutter jahrelang mit sich herum trug, bekam das Buch eine ganz andere Richtung als erwartet. Zwar vermutete ich zu diesem Zeitpunkt mehrere oberflächliche Geheimnisse, doch das war nicht so. Das Geheimnis ging mir richtig unter die Haut und ließ mich danach auch nicht gleich wieder los.
Was mich dann zusätzlich begeisterte war, wie das Geheimnis und die ganzen Umstände anschließend immer wieder in den Vordergrund rutschten und somit die Story am Ende sehr viel an Tiefgang gewann.
Einzig und allein, hätte ich Tom gegen Ende liebend gern in den Allerwertesten getreten. Aber zum Glück übernahmen das auch fast alle meine lieb gewonnenen Charaktere. An dieser Stelle kann ich nämlich sagen, dass ich wirklich keinen Charakter unsympathisch fand und wirklich alle in mein Herz schloss. Sogar Lenas Mutter, obwohl ich sie am Anfang ablehnte.
Aufgrund des sehr emotionalen Geheimnisses hatte ich zwischenzeitlich sogar mal ein / zwei kleine Tränchen in den Augen.
Zu guter Letzt möchte ich noch eins loswerden: Ich liebte den Humor, den die Autorin einbrachte. Ich musste wirklich immer wieder an einigen Stellen lachen.
Somit gebe ich diesem Buch, trotz anfänglicher Probleme, volle 5 Sterne und kann dieses Buch nur jedem empfehlen, wer leichte und realistische Liebesromane mag.
Diana Pfeiffer
aus Bergkamen
5/5
29.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Sehr schöne Geschichte
Ich habe das Buch nicht einmal zur Seite gelegt.
Es liest sich fast von selbst.
Das Buch wurde sehr malerisch umschrieben und jetzt möchte ich Urlaub am Wasser machen.
Die Geschichte zeigt wieder, dass man planen kann, wie man will, das Schicksal entscheidet letztendlich.
Lena, eine Workaholikerin, wird gezwungen eine Auszeit zu nehmen.
Schnell merkt sie, dass Ruhe ihr richtig gut tut.
Bianka_Fri
5/5
18.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Wunderschöne Wohlfühlgeschichte
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe
Ich bin beim Stöbern auf das Buch aufmerksam geworden und der Klappentext und das Cover haben mich neugierig gemacht. Ich kannte die Autorin vorher nicht, aber das Buch hat mich so begeistert, dass es definitiv nicht das Letzte von der Autorin war, was ich gelesen habe.
Die Geschichte wird aus Lenas Sicht in der Erzählperspektive erzählt.
Der Schreibstil ist einfach unbeschreiblich. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es ist flüssig geschrieben, aber die Schreibweise ist so warm und weich plus die Handlung, dass man sich der Geschichte bevor sie zuende ist, einfach nicht entziehen kann. Dazu kommt, dass die Autorin einen sehr bildlichen Schreibstil hat, sie hat die Spree und seine Umgebung so zum Leben erweckt, dass ich das Gefühl hatte, mit dort zu sein. Wer einmal an der Spree war, wird hier im Buch verstehen, was ich meine. Dieser besondere Zauber der Gegend, die Ruhe und das Mystische hat die Autorin perfekt eingefangen. Im gleichem Atemzug hat sie auch den Kontrast zu Frankfurt und Berlin dargestellt. Ich hab beim Lesen selber diesen Emotionssprung erlebt. Am Anfang mit Lena das hektische Leben in Frankfurt und ihre innere Hektik und dann wie sie in Grünheide zur Ruhe kam. Man wird selber ganz ruhig beim Lesen. Obwohl ich gegen Ende einem gewissen Herren auch verflucht habe...
Gespickt wird die Geschichte mit einer ordentlichen Prise Humor, grade am Anfang mit dem Anwalt musste ich so lachen... Was mir sehr gefallen hat, dass die Geschichte komplett OHNE Erotik auskommt, dafür mit jeder Menge Romantik und Knistern...
Die Handlung ist sehr gut durchdacht und so authentisch. Ich konnte mich sehr gut in Lena hineinversetzen und ihre Emotionen sind so greifbar. Anfangs gar nicht von dem plötzlichen Erbe angetan, tritt sie missmutig die zwei Wochen, die Großonkel Franz als Bedingung gestellt hat, an und gleichzeitig wird es eine Reise in die Vergangenheit und zu sich selbst an....Denn plötzlich kommen viele Erinnerungen zu Tage und es tauchen Fragen auf, wieso man sich nicht mehr gesehen hat...nicht nur für Lena wird es eine Reise in die Vergangenheit, auch Susanne muss sich ihrem Dämon Schuld stellen. Ein unerwarteter Brief stellt die Weichen für die Zukunft...
Lenas anfänglicher Plan gerät ins Wanken, als sie in Grünheide ankommt und feststellt, was und wer alles an ihrem Erbe dranhängt...Sie fängt an ihr Leben zu hinterfragen, muss feststellen, dass Arbeit nicht alles ist und das Gesundheit das Wichtigste im Leben ist und das es manchmal zu spät ist, um Dinge zu klären, aber das man die Zukunft beeinflussen kann, wenn man auf sich achtet und Dinge verändert und vor allem miteinander spricht. Und wie Bertha so schön sagte, es ist nie zu spät, seine Träume zu verwirklichen. Denn hier warten nicht nur neue Freunde, sondern auch eine alte Kinderfreundschaft blüht wieder auf. Sie alle unterstützen Lena auf ihrem Weg zu sich und ihrem inneren Gleichgewicht und sind gleichzeitig in der schweren Zeit eine große Stütze.
Der Strang um die Liebesgeschichte mit Tom gefiel mir sehr. Er ist wunderschön ausgearbeitet, humorvoll, liebevoll, romantisch. Auch wenn Tom seinen kleinen Dämon der Vergangenheit, so schafft es Lena, ihn scheinbar davon zu befreien...Doch Lenas anfänglicher Plan mit dem Erbe führt zu einem riesen Missverständniss und plötzlich ist nichts mehr wie es war...Tom flüchtet und Bertha ereilt eine Hiobsbotschat...
Doch auch ein sturer Esel erkennt irgendwann, dass Reden das Zauberwort ist, um nicht die gleichen Fehler aus der Vergangenheit zu wiederholen und dem Glück im Wege zu stehen...
Die Handlung ist eigentlich sehr leicht und hat einen totalen Wohlfühlcharakter, doch gleichzeitig hat sie auch eine leichte Tiefe, die einen sehr zum Nachdenken anregt.
Denn der Autorin ist das Thema Gesundheit und Vorsorge sehr wichtig, grade auch im Bezug auf einen Schlaganfall. Wunderschön hat sie diese so wichtigen Themen, grade die Erstversorgung beim Schlaganfall, in die Geschichte eingearbeitet und ihr somit die Tiefe verliehen. Sie dominieren nicht und sind auch nicht als erhobener Zeigefinger gemeint, sondern regen eben zum Nach- und Umdenken an, so wie es bei Lena der Fall ist...Denn man lebt nur einmal und hat nur eine Gesundheit...
Die Charaktere sind einzigartig. Ich hab sie alle in mein Herz geschlossen. Sie sind authentisch, sympathisch und greifbar. Grade Bertha ist einfach so liebenswert und für Lena der Halt in ihrem Emotionschaos und ihrem Weg zu sich selbst. Ich hatte Bertha so vor Augen, wie sie für ihr Projekt lebt und alles gibt. Aber auch Frau Wiese mit ihrer scheinbar grantigen Art hat eine Überraschung parat...
Tom gefällt mir wahnsinnig gut. Seine ganze Art ist so liebevoll und authentisch, wenn ich ihm auch gern kurzzeitig in den Allerwertesten getreten hätte...
Aber auch Manuela und Silke sind wichtiger Bestandteil der Geschichte und schubsen Lena immer wieder mit Denkanstößen in die richtige Richtung...
Wer auch sehr gut ausgearbeitet war, war Herr Steinbrenner...Auch er hat eine überraschende Wendung genommen...
Jetzt heißt es Abschied nehmen von einer wunderschönen Geschichte mit soviel Wohlfühlcharakter
Ganz klare Leseempfehlung
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