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Gespräch über die Trauer

3

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/3,4 cm

Gewicht

442 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397519-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

[...] wirken Martynovas Gedichte leicht, spielerisch und elegant. ("SWR Kultur")
[...] ein großartiges Buch [...]. ("rbb Orte und Worte")
Ein Buch voller Poesie [...] berührend mal mehr auf stark schmerzhafte, mal mehr auf tröstliche Weise. ("Die Presse")
Martynova ist eine genaue Beobachterin noch der kleinsten Regungen im eigenen Innern - aber auch des Verhaltens der sie umgebenden Menschen. ("Falter")
Zu den großen Stärken der Erzählerin und Lyrikerin Olga Martynova gehört seit Jahren, dass sie das Schwere leicht werden lässt, ohne es zu vereinfachen. ("der Freitag")
Beim Versuch, Klarheit zu erlangen, wird auch die Sprache klar. Das macht das «Gespräch über die Trauer» zu einem hoch philosophischen, eben gerade nicht privatistischen Buch. ("Neue Zürcher Zeitung")
Olga Martynova hat der nicht gerade kleinen Bibliothek der Trauerliteratur ein gewichtiges Buch hinzugefügt. ("WDR")
[...] viele[] bemerkenswerte[] Sätze. ("Der Standard")
Man liest Olga Martynovas Buch mit Anteilnahme, Respekt und Gewinn [...]. ("Deutschlandfunk – Büchermarkt")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/3,4 cm

Gewicht

442 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397519-2

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    4/5

    15.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Essay über Trauer

    »Abwesenheit der Gegenwart. Gleichzeitiger Lauf der Vergangenheit und der Zukunft. Dazwischen ein Vakuumkorridor. Eine temporale Anomalie einer Grenzverfahrung.« |7 Die Bachmannpreisgewinnerin von 2012 nimmt es auf mit der Abwesenheit der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Luftleer und erfüllend zeichnet sie die Trauer um Ihren Geliebten Oleg Jurjew. Sie nähert sich über die Literatur einem Thema, das viel sagen möchte und meist laut zu schweigen vermag. Dabei ist schon viel gesprochen, geschrieben und geredet worden über jenen Teil des Lebens, der in unser aller Verstummen enden wird. Wie es ist, zurück zu bleiben, zu trauern, weiterzuleben mit der Trauer und gar nicht das Ziel zu haben, sie wieder loszulassen, darum handelt »Gespräch über die Trauer«. Wenn Martynova von Gespräch schreibt, meint sie einen inneren Monolog, einen nicht verhallenden Dialog mit ihrem verstorbenen Liebsten und den intertextuellen Gedankenaustausch mit Texten über Trauer, die meist selbst schon verstorbene Autor:innen verfassten. Martynova geht ihrem Trauertext nach, sie mischt dabei eigene Tagebucheinträge, essayistische Gedanken mit jenen von relevanten Anderen. Dabei streift sie Fragen der Identität einer russischen Intellektuellen im Exil in Zeiten des Krieges mit der Ukraine, die den Rückzug und die Wahlverwandtschaft zu ihrem Oleg und den anderen Verstorbenen ihrer Profession intensiviert. Die Eindringlichkeit des Essays ist von wechselhafter Qualität. Er spiegelt die changierende Intensität des aus der Welt gefallen Seins stimmig, doch fällt der Text selbst in alle Richtungen. Mehr Halt oder weniger Text und Themen, dafür prägnantere Passagen hätten mir noch besser gefallen, aber das bräuchte eine andere Verfassung von Autorin und Text.

  • Kata_____Lović

    aus Bremen

    4/5

    15.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Abwesenheit der Gegenwart.…

    »Abwesenheit der Gegenwart. Gleichzeitiger Lauf der Vergangenheit und der Zukunft. Dazwischen ein Vakuumkorridor. Eine temporale Anomalie einer Grenzverfahrung.« |7 Die Bachmannpreisgewinnerin von 2012 nimmt es auf mit der Abwesenheit der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Luftleer und erfüllend zeichnet sie die Trauer um Ihren Geliebten Oleg Jurjew. Sie nähert sich über die Literatur einem Thema, das viel sagen möchte und meist laut zu schweigen vermag. Dabei ist schon viel gesprochen, geschrieben und geredet worden über jenen Teil des Lebens, der in unser aller Verstummen enden wird. Wie es ist, zurück zu bleiben, zu trauern, weiterzuleben mit der Trauer und gar nicht das Ziel zu haben, sie wieder loszulassen, darum handelt »Gespräch über die Trauer«. Wenn Martynova von Gespräch schreibt, meint sie einen inneren Monolog, einen nicht verhallenden Dialog mit ihrem verstorbenen Liebsten und den intertextuellen Gedankenaustausch mit Texten über Trauer, die meist selbst schon verstorbene Autor:innen verfassten. Martynova geht ihrem Trauertext nach, sie mischt dabei eigene Tagebucheinträge, essayistische Gedanken mit jenen von relevanten Anderen. Dabei streift sie Fragen der Identität einer russischen Intellektuellen im Exil in Zeiten des Krieges mit der Ukraine, die den Rückzug und die Wahlverwandtschaft zu ihrem Oleg und den anderen Verstorbenen ihrer Profession intensiviert. Die Eindringlichkeit des Essays ist von wechselhafter Qualität. Er spiegelt die changierende Intensität des aus der Welt gefallen Seins stimmig, doch fällt der Text selbst in alle Richtungen. Mehr Halt oder weniger Text und Themen, dafür prägnantere Passagen hätten mir noch besser gefallen, aber das bräuchte eine andere Verfassung von Autorin und Text.

  • yellowdog

    5/5

    26.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Tagebuch mit Essays und Lyrik

    Gespräch über die Trauer ist von sprachlicher Brillanz und ein exzellent ausgearbeiteter Text, Aufgebaut ist es als Tagebuch, mit lyrischen Passagen. Es sind z.B. auch Gedichte von Martynovas verstorbenen Mann, dem Dichter Oleg Jurjew, enthalten, eins davon sogar von Elke Erb übersetzt. Es ist nicht nur ein Tagebuch, denn es gibt auch immer wieder längere, stark essayistische Einwürfe. Manches davon kann einen auch überfordern, z.B. wenn es um griechische Mythologie geht. Olga Martynova ist eine kluge Autorin, de viel weiß und es bleibt daher doch sehr viel, mit dem ich auch viel anfangen kann. Immer wieder stellt Olga Martynova Zusammenhänge mit bekannten Texten über Trauer her und bringt Zitate von wichtigen Autoren. Das sind z.B. Julian Barnes, Roland Barthes, Joan Didion, Novalis … Es ist ein ausdrucksstarker Text! Ein Buch, das man wohl nicht so schnell vergisst! Vielleicht eins, das bleibt!

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