Produktbild: Weil du meine Tochter bist

Weil du meine Tochter bist Roman

29

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.12.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,1 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. Auflage 2023

Originaltitel

The Lost English Girl

Übersetzt von

Barbara Röhl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19272-4

Beschreibung

Rezension

"Ein gründlich recherchierter Roman über evakuierte Kinder in England, der mich tief berührt hat." Von Mainbergs Büchertipps, 13.02.2024

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.12.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,1 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. Auflage 2023

Originaltitel

The Lost English Girl

Übersetzt von

Barbara Röhl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19272-4

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Melanie Schöllnhammer

    aus Steiermark

    5/5

    21.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine starke Frau, die für ihr Kind kämpft

    Am Vorabend des zweiten Weltkrieges, Viv, eine junge Frau, die noch jünger war, als sie ihre Tochter geboren hatte, wird unter Druck gesetzt und muss sich dafür entscheiden, ihre Tochter wegzuschicken, damit sie vor den Bomben sicher ist Schweren Herzens gibt sie sich dem Druck geschlagen und hofft, regelmäßig ihr Kind sehen zu können, doch das wird von den Gasteltern verhindert und dann bekommt sie die Nachricht, dass eine Bombe in das Haus eingeschlagen ist und ihre Tochter vermisst wird. Ich finde, es ist eine sehr eindrückliche Geschichte über eine junge Frau und Mutter, die eigentlich nur ein eigenes und selbstbestimmtes Leben mit ihrem Kind leben will. Dies wird von verschiedenen Seiten verhindert, auch von ihrer sehr dominanten und gefühllosen Mutter. Dennoch gibt Viv nicht auf und reift zu einer starken Frau heran, die weiß, was sie will. Ich fand das Buch sehr berührend und ich habe Viv sehr bewundert, das sie, trotz sämtlicher Widerstände, niemals aufgegeben hat.

  • Bewertung

    5/5

    15.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Mutter gibt nicht auf

    Klappentext: Liverpool 1940: Viele schwierige Situationen hat Viv in ihrem Leben schon gemeistert. Bereits als Teenager wurde sie schwanger; ihre Tochter Maggie zog sie allein und unter der Fuchtel ihrer missbilligenden Eltern auf. All dies ist jedoch nichts verglichen mit der Entscheidung, die sie nun ,am Vorabend des Zweiten Weltkriegs treffen muss: Soll sie der Evakuierung ihrer heiß geliebten Tochter zustimmen? Das kleine Mädchen in die Obhut fremder Leute geben? In der festen Hoffnung, sie bald wieder in die Arme schließen zu können, schickt sie Maggie aufs Land. Doch dort kommt es zur Katastrophe: das Haus der Gastfamilie wird von einer Bombe getroffen, und Maggie gilt als verschollen…. Meine Meinung: In wechselnden Abschnitten, in denen jeweils einer der Protagonisten/ Protagonistinnen im Mittelpunkt steht, erschreckt sich das Buch über einen Zeitraum von 17 Jahren. Mit großem Einfühlungsvermögen skizziert die Autorin ein Bild der einzelnen Personen, wodurch sie einem sehr nah kommen. Viv, ist eine starke Persönlichkeit, die trotz ihres jugendlichen Alters, Verantwortung für sich und ihre heißgeliebte Tochter übernimmt und sich allen Widrigkeiten in den Weg stellt.Sie ist mir von Beginn an fest ans Herz gewachsen.In der Familie ihrer Schwiegereltern, zu denen sie mehr oder weniger zufällig wieder in Kontakt kommt, erfährt sie die Liebe, welche ihr in ihrem eigenen Elternhaus versagt geblieben ist. Ihre Mutter ist so eine kalte und gefühllose Person, dass ich nur Verachtung für sie empfinden kann. Joshua,den man als jungen ,unreifen Mann kennenlernt,wächst im Verlauf der Geschichte zu einem verantwortungsvollen Mann heran, der im entscheidenden Moment seiner Frau zur Seite steht und auch die Rolle des Vaters übernimmt. Im Verlauf des Buches erfährt man neben einer dramatischen Familiengeschichte auch einiges an geschichtlichem Wissen,was mir zum Teil neu war. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und emotional sehr stark berührt. Ich empfehle es sehr gerne weiter und vergebe fünf Sterne.

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    5/5

    27.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Dramatische Geschichte aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Absolut packend!

    Buchinhalt: Liverpool, 1939: Viv steht vor den Trümmern ihrer Zukunft. Unmittelbar nach der Hochzeit lässt ihr jüdischer Ehemann Joshua sie sitzen, Viv muss ihre kleine Tochter Maggie allein großziehen. Und das unter der Fuchtel ihrer Eltern, die nichts lieber hätten, als dass das verhasste Judenkind den Haushalt lieber heute als morgen verlässt. Zusammen mit dem Pfarrer zwingen sie Viv, Maggie aufs Land zu schicken, angeblich aus Sicherheitsgründen vor dem bevorstehenden Zweiten Weltkrieg. Viv willigt schweren Herzens ein – und hofft, ihre Tochter regelmäßig besuchen zu können. Was anfangs mehr schlecht als recht klappt, mündet letztendlich in die Frage: wird Viv Maggie jemals wiedersehen? Persönlicher Eindruck: Neben all den mehrbändigen Reihen des historischen Genres ist es recht wohltuend, mit Weil Du meine Tochter bist einen Einzelband in Händen zu halten, der ebenfalls dramatische und spannende Lesestunden verspricht. Die Handlung beginnt am Vorabend des Zweiten Weltkrieges und spielt in England: Hauptfigur Viv ist hin- und hergerissen zwischen Mutterliebe und Sorge um ihre kleine Tochter und zwischen dem Verrat ihres frisch angetrauten Joshua. Das alles unter der Fuchtel ihrer herrschsüchtigen Mutter, für die das Renommee und Ansehen in gutbürgerlichen Kreisen über allem steht. Viv wurde verlassen, steht mit ihrer vierjährigen Tochter allein da und wird vom Pfarrer und den Eltern dazu genötigt, ihre Tochter in die Obhut fremder Menschen zu geben – angeblich um sie vor den Bombenangriffen der Deutschen in Sicherheit zu bringen. In Wahrheit geht es den Eltern nur um eines: das verhasste „Judenkind“ loszuwerden. Auch Joshuas Eltern werden gemieden, ein versöhnliches Verhältnis scheint unmöglich. Zu alledem gesellt sich noch die Tatsache, dass Maggies Gasteltern das Kind nicht mehr hergeben wollen und alles dafür tun, Maggie von ihrer Mutter zu entfremden. Viv als Hauptfigur erscheint zunächst labil und ohne eigene Meinung. Sie stürzt sich in die Ehe mit Joshua, um ihrem Elternhaus zu entfliehen, wird dann jedoch tiefer und tiefer in die Fänge ihrer herrschsüchtigen Mutter getrieben. Erst im Laufe der Handlung und durch einige Anschubser wandelt sich Viv langsam zu einer toughen Frau, die versucht, um ihrer Tochter Willen ein selbstbestimmtes Leben zu leben und sich unabhängig zu machen von den bisherigen Zwängen. Zugegebenermaßen malt Autorin Kelly ihre Figuren drastisch schwarz und weiß. Ich habe mich beim Lesen sehr aufgeregt ob der Zustände, in die Maggie und Viv hineingeboren wurden – allerdings macht genau dieses Mitfiebern den Reiz dieses Romans aus. Man kann nicht als neutraler Beobachter dabei sein, man ist nach einigen Seiten mittendrin. Was mit bei dem Ganzen etwas gefehlt hat, ist die historische Komponente hinsichtlich der Grauen des Krieges, auch wenn sich das vielleicht merkwürdig anhört. Man ist als Leser auf weiten Strecken nicht wirklich überzeugt, warum es nötig war, die Kinder Liverpools zu evakuieren – andere Romane sind da weniger zimperlich. Alles in allem ist das Buch ein spannender Roman, der dem Leser mitnimmt in eine düstere Zeit, mit in zwei ganz unterschiedliche Familien, mit in das Schicksal eines kleinen Mädchens, wie es tausende gab in den 1940er Jahren. Auf beiden Seiten. Jedenfalls überzeugt das Buch bis auf ein paar Kleinigkeiten absolut und ich kann es getrost weiter empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    21.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein berührender historischer Roman

    “Weil du meine Tochter bist” ist ein spannender und realistischer Roman, der zutiefst berührt. Zunächst einmal zum Inhalt: In dem Buch geht es um Viv und ihre Tochter Maggie, die in England leben und während des zweiten Weltkriegs voneinander getrennt werden. Im Folgenden geht es vor allem um Viv's Geschichte: Um die Hindernisse, die sich ihr in den Weg stellen, aber auch um ihren Willensgeist und ihr Durchhaltevermögen. Die Autorin Julia Kelly erzählt die Geschichte mit Feingefühl, aber gleichzeitig auch auf eine Art und Weise, die einen packt und so schnell nicht wieder loslässt. Die Spannung baut sich ab Beginn des Buches fortwährend auf und sorgt dafür, dass man immer tiefer in den Roman eintauchen möchte um mehr zu erfahren. Insgesamt ein besonderes Leseerlebnis, dass durch die Komplexität der unterschiedlichen Charaktere und die Umsetzung des historischen Hintergrundes überzeugt hat. Ich kann diesen Roman also definitiv weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Staufenberg

    5/5

    21.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Liebe einer Mutter ist unendlich

    Ein mitreißender und ergreifender Roman über Schutzmaßnahmen für Kindern im England des Zweiten Weltkriegs, die mir bisher noch nicht bekannt waren. Bekannt war mir die Evakuierung von deutschen Kindern in andere Länder, um sie vor den Gefahren des Krieges zu schützen bzw. ihr Leben zu retten. Dass es solche Maßnahmen auch in England gab, war für mich völliges Neuland. Die in einem streng katholischen Elternhaus aufgewachsene knapp 18jährige Viv wird bereits nach wenigen Treffen mit ihrem ersten Freund ungewollt schwanger. Der sich daraus zur damaligen Zeit und gesellschaftlichen erforderlichen Heirat mit dem Vater des Kindes können sich weder Viv noch Joshua entziehen. Doch Joshua stellt in den Augen der alle und alles dominierenden Mutter von Viv auf Grund seiner jüdischen keinen passenden Schwiegersohn dar. Wohlwissend um den Traum des jungen musikalisch sehr talentierten Joshua, nach Amerika zu gehen, reicht der von ihr angebotene Geldbetrag gepaart mit sehr deutlichen Worten aus, dass Joshua dieses Angebot annimmt. Viv bleibt eher "geduldet" mit ihrer kleinen Tochter bei ihren Eltern wohnen, bis sie dem Druck von Familie, Kirche und Nachbarschaft nicht mehr standhält, und sich im Rahmen eines Evakuierungsprogramms von ihrer Tochter trennt. Ihre Hoffnung, dass ihre kleine Tochter Maggie in Sicherheit lebt, wird durch eine Bombe, der auch des Hauses der Pflegeeltern zum Opfer fällt, zerstört. Die Autorin vermittelt auf eine sehr empathische Weise die Entwicklung der jungen und sich unterordnenden Viv zu einer starken und selbstbewussten jungen Frau, die den Kampf um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit aufnimmt und der es gelingt, sich aus den Zwängen von Familie und Gesellschaft zu lösen, ihr Leben frei und unabhängig zu gestalten. Das gleiche gilt für den von seinem musikalischen Talent vollkommen überzeugten Joshua, den – auch im fernen Amerika – bruchstückhafte Informationen nicht nur über die aktuellen Kriegsereignisse, sondern auch die zunehmende Lebensgefahr für Menschen jüdischer Abstammung erreichen. Seine gedankliche Auseinandersetzung zu diesen Themen und sein Entschluss, sich als Soldat dem zu stellen – auch hier eine überzeugende und nachvollziehende Darstellung. Und dass es neben der überaus gelungenen Darstellung einer äußerst unsympathischen Mutter, deren ganze Liebe, Fürsorge und auch Angst sich nur um die älteste Tochter Kate und deren Familie dreht, stellen die Eltern und die Schwester von Joshua das genaue Gegenteil dar. Offen für jeden, ohne Ansehen von Herkunft oder Religion, liebevoll und fürsorglich nehmen sie Viv in ihre Familie auf und vermitteln ihr eine herzliche Wärme und Anteilnahme, die mich teilweise zu Tränen rührte. Ganz besonders beim Ausüben der mehrtägigen jüdischen Trauerzeremonie für verstorbene Familienmitglieder. Ohne ihre Enkeltochter Maggie lebend gekannt zu haben, wird sie auf diese Weise als Familienmitglied geehrt und wertgeschätzt. Sehr geschickt gelingt es der Autorin, einen kleinen Hinweis auf einen möglichen Aufenthaltsort der vermeintlich verstorbenen Maggie in den Handlungsverlauf aufzunehmen und es beginnt ein sehr spannender Romanverlauf, bei dem auch Joshua eine nicht unbedeutende Rolle zufällt. Das für mich zunächst etwas überraschende Ende, stellt jedoch einen überzeugenden Abschluss dar. Setzt es doch einen nachvollziehbaren Schlussstrich unter die Entwicklung, die Viv und Joshua durchlebt haben und die bei beiden zu Veränderungen in der Lebenseinstellung führten.

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  • Zum Bewerterprofil von Susanne Schnaiter

    Susanne Schnaiter

    Thalia Suhl – EinkaufsCentrum am Steinweg

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    5/5

    13.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Entscheidungen

    Wir befinden uns in England zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Eine junge Katholikin und ein jüdischer Mann erwarten unehelich ein Kind und “müssen” heiraten. Die unterschiedlichen Konfessionen und die daraus zur damaligen Zeit resultierenden gesellschaftlichen Schranken machen ein Eheleben für die beiden unmöglich und deshalb lebt die junge Frau mit ihrem Kind weiterhin bei ihren Eltern und zieht das Mädchen allein groß. Da die deutschen Luftangriffe immer schwerwiegender werden, entschließt sie sich ihre Tochter zu einer Kinderevakuierung anzumelden und die Kleine kommt zu einer kinderlosen Familie aufs Land. Der Mutter bricht es das Herz, jedoch geht ihr die Sicherheit ihres kleinen Mädchens vor. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte der Mutter, der Tochter und des Vaters während der Zeit des zweiten Weltkrieges. Es geht um Mutterliebe, unerfüllte Kinderwünsche, Familienstreit, die Schrecken des Weltkrieges und vor allem darum, wie lange Entscheidungen im Leben nachhallen können. Der Erzählfluss des Buches ist flüssig und sehr bildhaft gehalten, die Charaktere authentisch und die erzählte Geschichte ist spannend und emotional zugleich.

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