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Roxy Ein kurzer Rausch, ein langer Schmerz | Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2023!

80

12,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Unreliable Narrator

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.12.2023

Verlag

Fischer Sauerländer

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,7/3,5 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Cool Grey / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Pauline Kurbasik + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7335-0728-2

Beschreibung

Rezension

Das Buch ist originell und spannend und beleuchtet gleichzeitig alle wichtigen Fragen zum Thema Drogen und warnt deutlich vor ihren Gefahren. ("Der Evangelische Buchberater")
[...] ein hervorragendes, bewegendes und erschreckendes Buch, das keinen Leser und keine Leserin kalt lassen wird. ("Bücherkarussell")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Unreliable Narrator

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.12.2023

Verlag

Fischer Sauerländer

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,7/3,5 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Cool Grey / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Pauline Kurbasik
  • Kristian Lutze

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7335-0728-2

Herstelleradresse

FISCHER Sauerländer
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischer-sauerlaender.de

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  • Jenny Wons

    aus Bergheim

    5/5

    08.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesehighlight

    Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll – dieses Buch hat mich komplett überrascht. Ich wusste nicht einmal, dass es existiert, und frage mich wirklich, wie es mir bisher entgehen konnte. Als großer Fan von Neal Shusterman war es für mich eigentlich keine Frage, ob ich es lesen würde – ich lese sowieso alles, was er schreibt. In diesem Fall bin ich komplett ohne Vorwissen eingestiegen, nicht einmal den Klappentext hatte ich gelesen, was ich meistens bewusst so halte. Besonders bei Neal Shusterman braucht es das auch nicht – seine Bücher sind immer eine Entdeckung für sich. Anfangs war ich etwas verwirrt, da mir nicht sofort klar war, wer der Erzähler ist und wie die Geschichte aufgebaut ist. Aber schon nach wenigen Seiten habe ich mich zurechtgefunden – und ab da war ich völlig gefesselt. Was Shusterman (zusammen mit seinem Sohn Jarrod) in "Roxy" gelungen ist, ist nicht nur ein eindrucksvoller Roman über Abhängigkeit und Drogenmissbrauch – es ist eine tiefgründige, kreative und vor allem erschütternd realitätsnahe Auseinandersetzung mit einem hochaktuellen Thema. Besonders beeindruckend ist die Art, wie die Substanzen personifiziert werden: Roxy (Oxycodon) tritt als verführerisch-dominante Figur auf, fast wie eine toxische Geliebte, während Addison (Adderall) eher kumpelhaft wirkt. Diese Darstellung ist unglaublich einprägsam und macht das komplexe Thema greifbarer, besonders für jüngere Leser:innen. Dabei ist das Buch alles andere als Moral erinnernd – es urteilt nicht, sondern erzählt. Es zeigt zwei unterschiedliche Wege in die Sucht: Ivy, die durch Leistungsdruck immer wieder zu Adderall greift, um die Erwartungen ihrer Eltern, der Schule und ihrer Freunde zu erfüllen. Ihre „Sucht“ ist psychologisch getrieben – sie glaubt, die Medikamente zu brauchen, um ihr „bestes Ich“ zu erreichen. Dabei trifft sie durchaus bewusste Entscheidungen, was das Ganze noch tragischer macht. Selbst wenn es „nur“ Paracetamol gewesen wäre – der übermäßige Gebrauch bleibt nicht ohne Folgen. Das Buch macht klar: Es geht nicht nur darum, was man nimmt, sondern warum. Auf der anderen Seite steht Isaac, dessen Weg in die Abhängigkeit viel körperlicher, unkontrollierter verläuft. Sein Körper übernimmt irgendwann die Kontrolle, und genau das zeigt, wie unterschiedlich Suchtverläufe aussehen können. Beide Geschichten sind intensiv, erschütternd und realitätsnah – und beide verdeutlichen, dass Drogenabhängigkeit nicht nur „die anderen“ betrifft. Auch kluge, leistungsstarke, „anständige“ Menschen können hineinrutschen – unter Druck, aus Überforderung, aus emotionaler Not. Die Nebenhandlung rund um die „Party“ der Substanzen, ihre Hierarchien, ihre Eigenheiten – das alles ist extrem kreativ umgesetzt und funktioniert hervorragend als Allegorie. Es gibt sogar eine Art Geschwisterbeziehung zwischen den Substanzen, bei der die „braven“ Medikamente den „abgerutschten“ Brüdern gegenüberstehen. Das wirft wichtige Fragen auf: Wer entscheidet, was gefährlich ist? Was passiert, wenn Hilfe zur Gewohnheit wird? Und wo liegt die Grenze zwischen Gebrauch und Missbrauch? Auch die Rolle der Eltern ist ein schmerzlicher, aber zentraler Aspekt. Es wird deutlich, dass sie nicht absichtlich versagen – aber ihr emotionales Fernbleiben, ihre fehlende Präsenz hinterlassen Spuren. Gerade das macht die Geschichte umso tragischer, weil niemand der „Böse“ ist – sondern alle Figuren in einem System gefangen sind, das von Erwartungen, Druck und Unsicherheiten geprägt ist. Fazit: „Roxy“ ist ein mutiges, originelles und tiefgründiges Buch, das ein sensibles Thema mit kreativer Kraft behandelt. Die Personifizierung der Substanzen als handelnde Figuren ist ein genialer Kunstgriff, der das Thema auf eine neue Ebene hebt. Gleichzeitig bleibt das Buch inhaltlich fundiert, psychologisch differenziert und emotional berührend. Es zeigt, wie subtil der Weg in die Abhängigkeit sein kann – und wie wichtig es ist, frühzeitig darüber zu sprechen. 5 von 5 Sternen!

  • Bewertung

    5/5

    17.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Stell dir vor, Drogen wären Menschen...

    Stell dir vor, Drogen wären Menschen wie du und ich... - Ich bin absolut begeistert von dieser sehr eindrücklichen Geschichte und musste das Buch und vor allem das Ende erstmal sacken lassen. Die Personifizierung der Drogen war unkonventionell und interessant! Süchtig machend!

  • Doreen Hein

    4/5

    10.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Roxy: Bewegender Jugendroman über Drogen

    Wir sind der Brennstoff für deine Hoffnungen und Träume, solange du auch Brennstoff für uns bist… Und wir versprechen, so lange für dich da zu sein, bis wir das Interesse verlieren; deswegen gibst du dir am besten richtig Mühe, damit das nicht passiert.“ Genau diese Zeilen lese ich in dem Buch ,,Roxy“ von Neal und Jarrod Shusterman und das sagt schon alles aus. Es beschreibt den Verlangen nach den Drogen, um sich gut zu fühlen und gleichzeitig diese auslaugende Akt, sich neue Drogen zu besorgen. Roxy erschien 2024 im Fischer Verlag, ist ein 448-seitiger Jugendroman und handelt vom Drogen. Isaac ist ruhig und gelassen im Gegensatz zu seiner Schwester Ivy, die impulsiv handelt. Beide nehmen irgendwann unterschiedliche Tabletten. Und beide werden irgendwann davon abhängig. Was ich so toll an diesem Buch fand ist, dass man die Gedankenweise nachvollziehen kann, selbst wenn das eigentlich nicht in Ordnung ist. Isaac fand immer einen nachvollziehbaren Grund, warum er diese Tablette nehmen muss. Die Drogen selbst denken anders. Sie sind mehr Ich-bezogen und immer darauf bestrebt, neue Opfer zu finden und diese bis zum Tod zu begleiten. Sie haben eine eigenen Familienstammbaum und die eine und der andere sind miteinander verwandt. Es gibt eine Hierarchie. Die Namen von den zwei wichtigsten vermenschlichten Hauptpersonen sind Roxy und Addison. Die Sprache ist einfach gehalten, sehr verständlich, aber mit Spannung, so dass man immer weiter lesen möchte. Mich hat es sehr berührt, als ich Ivys Inneres kennenlernen durfte, weil es im Widerspruch dazu steht, wie sie von den anderen wahrgenommen wird. Dementsprechend liegt mir das Ende noch mehr im Magen, als jemand anderes plötzlich im Vordergrund kommt. Was mich am Ende noch interessieren würde, ob es Feinde gibt. Hier geht es viel um Drogenkonsum, die versuchen, Leute zu vergiften. Was ist mit den Tabletten, die Leben retten? Oder die im Entzugskliniken angewendet werden? Sind diese Medikamente Feinde, weil der eine das Leben nimmt und der andere das Leben rettet? Leider wurde hier hauptsächlich nur die Perspektive des Missbrauchs von Tabletten dargestellt, was ich auch schwierig finde, weil Tabletten auch hilfreich sein können. Ich kann Roxy empfehlen, besonders wenn sich jemand mit Drogen(Konsum) auseinandersetzen möchte. Meiner Meinung nach eignet es sich sehr als Schullektüre. Insgesamt gebe ich diesem Buch 4 Sterne⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Himbeere liest

    aus Edewechterdamm

    3/5

    26.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mal etwas ganz anderes

    Ich habe die Story als Hörbuch genossen. Darum fehlte mir zu Anfang die Erklärung, die Auflisten der einzelnen Charaktere. Und ich war etwas verwirrt. Das Hörbuch ist mit mehreren Sprechern eingesprochen, das macht ein unwahrscheinlich gutes Hörerlebnis. Als sich dann meine erste Verwirrung geklärt hat, hat mir das Buch wirklich Spaß gemacht. Ich meine verschiedene Drogen, die miteinander sprechen und sich mit dem Konsumenten unterhalten, das hat wirklich etwas für sich. Ich habe oft geschmunzelt, mitgefiebert und jede neu auftauchende Droge „gefeiert“, weil sie so gut „charakterlich“ beschrieben sind. Jedoch hat mir insgesamt irgendetwas gefehlt.

  • Bewertung

    5/5

    02.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Beziehung zwischen Rauschmittel und Konsument...

    Die beiden Geschwister Isaac und Ivy werden beide auf unterschiedlichste Weise mit den schwierigen Seiten im Leben konfrontiert. Sie kann sich nicht konzentrieren, was ihren Schulabschluss gefährdet und er zieht sich eine Sportverletzung zu. In beiden Fällen helfen ihnen Medikamente, sich besser im Leben zurecht zu finden, Ivy kann sich mit der Hilfe von Adderall viel besser auf die Schule konzertieren und bekommt auch ihr Privatleben wieder in den Griff wohingegen Isaac Oxycodon, anfänglich nur gegen die Schmerzen nimmt. Doch beide dosieren die Medikamente immer höher bis eines der Geschwister eine starke Abhängigkeit entwickelt. Neal Schustermann, Thematisiert in seinem Roman nicht nur die Gefahren welche von Drogen und Medikamenten vor allem im Missbrauch ausgehen, er gibt den Stoffen Namen und einen Charakter als würde der Konsument eine Beziehung mit den Jeweiligen Substanzen führen.

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Bewertungen (80)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Charly

    Charly

    Thalia Neubrandenburg – Marktplatz-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das Konzept, dass Drogen wie Menschen...

    Das Konzept, dass Drogen wie Menschen sind, fand ich sehr ansprechend und gut umgesetzt! Es ist bedrückend zu lesen, wie Isaac immer weiter von Roxy abhängig wird. Auch seine Schwester bleibt nicht verschont. Ein sehr wichtiges und packendes Buch, nicht nur für Jugendliche!
  • Zum Bewerterprofil von Madleen Muska

    Madleen Muska

    Thalia Weil am Rhein – Dreiländergalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Achtung: Suchtgefahr!

    Solch ein Buch habe ich noch nie gelesen und bin begeistert! Die Autoren haben eine unglaublich düstere Atmosphäre in dieser Geschichte aufleben lassen,in der es schwer ist, zu unterscheiden, was Realität ist und was sich nur im Kopf der Protagonisten abspielt. Sich Drogen menschlich vorzustellen, dass sie im Wettbewerb untereinander stehen, wer tödlicher ist wer mehr Menschen abhängig macht, fand ich ich sehr beklemmend! Ein wichtiges Thema spannend aufbereitet!
  • Zum Bewerterprofil von Merle Holtmann

    Merle Holtmann

    Thalia Mayersche Gelsenkirchen-Buer

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Modern, aktuell und unglaublich packend!

    Eine dystopische Welt, in der Drogen ein Bewusstsein haben und ihre Seite der Dinge erzählen. Roxy will unbedingt an die Spitze ihrer Familie gelangen. Doch der Weg zum Ziel ist mit Leichen gepflastert, je mehr, desto besser. Was passiert, wenn Roxy sich auf Ihrem Weg verliebt? Kann eine Droge genauso abhängig werden wie ein Mensch? Unglaublich gut!
  • Zum Bewerterprofil von L. V. Schmidt

    L. V. Schmidt

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Mal ein ganz anderes Thema - und...

    Mal ein ganz anderes Thema - und wahnsinnig toll umgesetzt! Dass Dorgen hier wie Personen dargestellt werden, ist eine ungewöhnliche Schreibart. Dadurch wurde es schnell sehr spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wow! Heftig! In gewohnt fantastischer...

    Wow! Heftig! In gewohnt fantastischer Sprache, die eine absolute Sogwirkung hat, geht es um das schwere Thema Drogen, Alkohol und Medikamentenabhängigkeit. Bis zum Schluss kann man es nicht weglegen! Und wichtig, denn es kann jeden treffen.

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Bewertungen (27)

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