Diese besondere Bibel lädt Kinder ein, die Augen und Ohren ganz weit aufzumachen und über das zu staunen, was Gott tut. In der Schöpfung und im Leben seiner Menschen. Gott ist so groß! Und seine Welt ist einfach wundervoll.
Neben den großartigen Bildern sprechen die Texte mitten ins Herz. Enthalten sind 16 Geschichten aus dem Alten und 14 aus dem Neuen Testament sowie kurze Fragen zum Staunen und Nachdenken zu jeder Geschichte. Ideal für Kinder ab 5 Jahren, die Gottes großartige Geschichte entdecken und darüber staunen möchten.
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Schöne Bilder und Fragen, doch teilweise unpassender Inhalt
Diese Kinderbibel lässt mich sehr Zwiegestalten zurück. Die Illustrationen sind wirklich ganz besonders schön. Farben, Formen, Gesichter, so so schön. Ich würde fast sagen, dass mir keine Kinderbibel einfällt die so schön illustriert ist. Nach jeder Geschichte gibt es ein paar kleine Fragen z.B. "- ich frage mich, ob es irgendwelche dunklen Täler oder Orte gibt, wo Gott nicht ist. Wie David sich fühlte als er dem Riesen Goliath gegenüberstand. Ob Gott mich sehen kann, auch wenn ich klein bin."
Diese Fragen finde ich sehr hilfreich. Sie helfen zu reflektieren und mit den Kindern ins Gespräch zu kommen; weiter zu denken. Sie zeigen den Kindern, das auch sie zu Gottes Geschichte gehören und das Gott auch Teil ihres Lebens sein möchte.
Aber, aus meiner Sicht sind die biblischen Texte teilweise nicht so gelungen. Und hier steckt der Fehler für mich im Detail. Ich finde es befremdlich wenn man schreibt das Gott über etwas kicherte. Ich würde mich freuen in einer Kinderbibel nicht immer zu lesen das zur Arche nur zwei jeder Art kamen. Doch schwieriger wird es für mich im neuen Testament. Als der Gelähmte zu Jesus durch das Dach gelassen wird, geht es in erster Linie um die Vergebung seiner Sünden. Das er geheilt wird, ist nur der Beweis für Ersteres. Doch hier, wird das mit keinem Wort erwähnt. Jesus sagt einfach "Heb deine Matte auf. Es ist Zeit, dass du nach Hause gehst" (Seite 142). Ein weiteres sehr wichtiges Beispiel ist für mich die Kreuzigung. Es wird mit keiner Silbe erwähnt, warum Jesus sterben muss. Hängend am Kreuz, verabschiedet es sich von der Welt: "Auf Wiedersehen, Welt, Auf Wiedersehen, Bäume, Auf Wiedersehen Sonnenuntergänge..." (Seite 178) Und am Kreuz flüstert Jesus "Es ist vorbei" (Seite 179). Das geht für mich völlig an der zentralen Botschaft vorbei. Auch Kinder (ab 5 Jahren) können verstehen das sie Sünder sind und Vergebung brauchen. Und das es dafür den Tod am Kreuz brauchte.
Deshalb kann ich das Buch nicht guten Gewissens empfehlen. Es sei denn, ihr und eure Kinder seid Bibelfest. Denn wie gesagt, die Bilder und die Fragen sind so schön und nützlich. Gemeinsam könnte man mit den Kindern eine Aufgabe daraus machen, in einer anderen Bibel nachzulesen und zu schauen, was hier vielleicht nicht so passt. Denn viele Geschichten sind auch sehr schön wiedergegeben.
Bewertung
3/5
08.09.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Kinderbibel zum Staunen und Entdecken
Die farbenfrohe Kinderbibel beginnt mit einer Anmerkung der Autorin und enthält die Animation, sich selbst einmal zu fragen, wer Gott ist, wo Gott ist und weshalb ich Teil von Gottes großer Geschichte bin.
Es folgt ein Inhaltsverzeichnis der vorgestellten Geschichten sowohl aus dem Alten Testament als auch aus dem neuen Testament.
Die Geschichten sind im Großen und Ganzen bibeltreu nacherzählt. Manche kleinen Randereignisse, wie sie hätten sein können, sind teilweise eingefügt, was aber nichts vom ursprünglichen wegnimmt.
Nach jeder Geschichte gibt es einige Fragen, die mit "Ich frage mich" beginnen.
Die Bebilderung ist sehr schön gestaltet, sodass die Kinder sich alles gut vorstellen können.
Was mir absolut fehlt, ist der Kerngedanke der Bibel. Es wird leider nicht einmal von Sünde gesprochen und das Jesus Christus am Kreuz für alle Menschen leiden und sterben musste.. Nur wenn jeder persönlich mit seiner Sündenschuld zu ihm kommt, sie bereut und bekennt, wird er ein Kind Gottes. Diese Botschaft fehlt leider völlig.
Der Schreibstil ist gut lesbar. Leider gefiel es mir nicht, Gottes Empfindungen mit Adjektiven zu beschreiben, die uns nicht zustehen (z. B. Gott kicherte). Es sollte in Ehrfurcht von Gott gesprochen werden. Auch die Worte, die dem Herrn Jesus in den Mund gelegt werden, sind meines Erachtens nicht geziemend.
Ansonsten hat man viel Potential mit den Kindern die einzelen biblischen Geschichten durchzuarbeiten.
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