Konfliktpotenziale asymmetrischer Paarbeziehungen in der deutschsprachigen Literatur. Eine vergleichende Analyse von "Der Vorleser" von Schlink und "A
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.04.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
685 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346853370
Die Thematik der asymmetrischen Paarbeziehung greift die deutsche Literatur in verschiedenster Weise auf. Peter Stamm erzählt in seinem 1998 veröffentlichtem Roman 'Agnes' von solch einer ungleichen Beziehung sowie dem Balanceakt zwischen Fiktion und Realität, ebenfalls Bernhard Schlink in seinem 1995 erschienenen und mehrfach ausgezeichnetem Werk 'Der Vorleser'. Die zentralen Figuren müssen sich den Herausforderungen ungleicher Partnerschaften stellen und den damit verbundenen Balanceakt zwischen gesellschaftlichen Konventionen und Selbstbestimmung meistern. Eine vergleichende Analyse lässt Parallelen in den beiden erfolgreichen Romanen des ausgehenden 20. Jahrhunderts ziehen, die sich als Konfliktpotenziale asymmetrischer Paarbeziehungen summieren lassen.
Bis hin zur Jahrtausendwende stieg die Scheidungsrate in Deutschland um mehr als ihr Vierfaches. Auch die jüngeren Generationen kommunizieren zunehmend offen in den sozialen Netzwerken über ungleiche Paarbeziehungen unter der Bezeichnung der "Toxic Relationships". Was Beziehungen in Ungleichgewicht versetzt und letzten Endes zum Scheitern bringt, ist demnach eine berechtigte Frage. Machtgefälle zwischen Beziehungspartnern, fehlende Kommunikation, aber auch Diskrepanzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit sind nur einige der zu nennenden Faktoren.
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