Produktbild: Mord im Astoria
Band 1

Mord im Astoria Wien-Krimi

Aus der Reihe Teddy Steuber
3

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839276747

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839276747

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Ein gelungener Reihenauftakt

Gertie G. aus Wien am 28.10.2023

Bewertungsnummer: 2054645

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein Gauner unter Mordverdacht Just am 13. Juli 1927 beschließt Theo von Hagendorf, augenscheinlich Sohn eines reichen Reeder aus Hamburg, das Wiener Hotel Astoria auf „französisch“ zu verlassen. Denn Theo ist eigentlich ein Hochstapler, Zechpreller und Gauner, der sich Aufenthalte in teuren Hotels erschleicht sowie die eine oder andere Affäre mit einsamen Frauen hat und eine unbezahlte Rechnung hinterlässt. Doch diesmal gelingt ihm der Abgang nicht so recht elegant. Seine aktuelle Flamme Adele vermisst ein teures Collier und, obwohl sie behauptet immer alleine im Zimmer gewesen zu sein, findet die Polizei dort Theos Fingerabdrücke. Für die Polizei ist der Fall klar, denn Theo, eigentlich Teddy Steuber, ist kein Unbekannter, hat er doch schon dreimal wegen Zechprellerei eingesessen. Zunächst gelingt ihm die Flucht, doch dann wird Adele ermordet und der Linkshänder Teddy ist natürlich der Hauptverdächtige. Noch dazu ist Teddys Messer die Tatwaffe. Teddys Vater, ehemaliger Polizeibeamter, begleitet seinen Sohn zu Polizei, um die Sachlage klarzustellen, doch niemand will ihm glauben, sprechen doch die Indizien gegen Teddy. Als dann alle verfügbaren Polizeikräfte zu einer Demonstration auf der Ringstraße gerufen werden, gelingt es Teddy, im darauffolgenden Chaos erneut zu fliehen. Blöderweise ist damit noch nichts gewonnen, denn außer seinem Vater glaubt nur noch Mina, eine Schreibkraft der Wiener Polizei, an seine Unschuld. Mina, die an einem Kriminalroman schreibt, unterstützt Teddy tatkräftig, nur um selbst in Gefahr zu geraten. Wird es den beiden gelingen, Adeles Tod aufzuklären und Teddys Unschuld zu beweisen? Meine Meinung: Als historischen Hintergrund hat sie sich die Ereignisse rund um den Justizpalastbrand vom 15. Juli 1927 ausgesucht. Die Vorgeschichte zu den Demos und der Brandstiftung ist das sogenannte „Schandurteil von Schattendorf“: Eine Versammlung der Sozialistischen Frontkämpfer wurde von einer Gruppe nationalistischen Schutzbündlern beschossen. Dabei wurden zwei unbeteiligte Menschen ermordet - ein Kriegsinvalide und ein Kind. Der nachfolgende Prozess zeigte deutlich, dass Morde an Arbeitern und Sozialisten als „Kavaliersdelikt“ behandelt worden sind. Die Ermittlungen der Polizei sowie die Zeugenaussagen waren widersprüchlich, sodass die Geschworenen die Zweidrittelmehrheit für einen Schuldspruch nicht erreicht haben. Der Richter fällte daher eine Freispruch für die drei Angeklagten. Der mutmaßliche Mord wurde als Notwehr dargestellt, und die Täter als „ehrenwerte Männer“. Nach dem Bekanntwerden des Urteils kam es in Wien zu einem Generalstreik, der von der berittenen Polizei gewaltsam aufgelöst wurde. In diesem Zusammenhang wurde der Justizpalast - als Symbol für die ungerechte Justiz - in Brand gesteckt. Bilanz des Polizeieinsatzes: 84 tote Demonstranten, 5 tote Polizisten und Hunderte Verletzte auf beiden Seiten. Einer davon ist der fiktive Charakter von Teddy Steubers Vater, der ehemalige Polizist. Der Autorin gelingt es ausgezeichnet, das Leben der Zwischenkriegszeit in Wien darzustellen. Dieser Krimi besticht durch das Lokalkolorit und die gut herausgearbeiteten Charaktere. Ursula Heinrich hat mit Teddy Steuber eine sympathische Figur geschaffen. Ein Schlitzohr, dem man fast nicht böse sein kann. Auch der Charakter der Mina Nowak, die davon träumt, einen Kriminalroman zu schreiben und ihr Herz am rechten Fleck hat, gefällt mir. Sie schnüffelt in den Akten, wird natürlich erwischt und hilft dennoch Teddy bei seinen Nachforschungen. Unterstützung erhalten die beiden von Otto Novacs, dem Besitzer der Veilchen-Bar, mit dem Teddy im Gefängnis war. Ich hatte recht bald eine Idee, die sich als richtig erwiesen hat. Trotzdem habe ich mit diesem Krimi vergnügliche Lesestunden verbracht. Fazit: Gerne gebe ich diesem Krimi, der im Wien von 1927 spielt, 5 Sterne.

Ein gelungener Reihenauftakt

Gertie G. aus Wien am 28.10.2023
Bewertungsnummer: 2054645
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein Gauner unter Mordverdacht Just am 13. Juli 1927 beschließt Theo von Hagendorf, augenscheinlich Sohn eines reichen Reeder aus Hamburg, das Wiener Hotel Astoria auf „französisch“ zu verlassen. Denn Theo ist eigentlich ein Hochstapler, Zechpreller und Gauner, der sich Aufenthalte in teuren Hotels erschleicht sowie die eine oder andere Affäre mit einsamen Frauen hat und eine unbezahlte Rechnung hinterlässt. Doch diesmal gelingt ihm der Abgang nicht so recht elegant. Seine aktuelle Flamme Adele vermisst ein teures Collier und, obwohl sie behauptet immer alleine im Zimmer gewesen zu sein, findet die Polizei dort Theos Fingerabdrücke. Für die Polizei ist der Fall klar, denn Theo, eigentlich Teddy Steuber, ist kein Unbekannter, hat er doch schon dreimal wegen Zechprellerei eingesessen. Zunächst gelingt ihm die Flucht, doch dann wird Adele ermordet und der Linkshänder Teddy ist natürlich der Hauptverdächtige. Noch dazu ist Teddys Messer die Tatwaffe. Teddys Vater, ehemaliger Polizeibeamter, begleitet seinen Sohn zu Polizei, um die Sachlage klarzustellen, doch niemand will ihm glauben, sprechen doch die Indizien gegen Teddy. Als dann alle verfügbaren Polizeikräfte zu einer Demonstration auf der Ringstraße gerufen werden, gelingt es Teddy, im darauffolgenden Chaos erneut zu fliehen. Blöderweise ist damit noch nichts gewonnen, denn außer seinem Vater glaubt nur noch Mina, eine Schreibkraft der Wiener Polizei, an seine Unschuld. Mina, die an einem Kriminalroman schreibt, unterstützt Teddy tatkräftig, nur um selbst in Gefahr zu geraten. Wird es den beiden gelingen, Adeles Tod aufzuklären und Teddys Unschuld zu beweisen? Meine Meinung: Als historischen Hintergrund hat sie sich die Ereignisse rund um den Justizpalastbrand vom 15. Juli 1927 ausgesucht. Die Vorgeschichte zu den Demos und der Brandstiftung ist das sogenannte „Schandurteil von Schattendorf“: Eine Versammlung der Sozialistischen Frontkämpfer wurde von einer Gruppe nationalistischen Schutzbündlern beschossen. Dabei wurden zwei unbeteiligte Menschen ermordet - ein Kriegsinvalide und ein Kind. Der nachfolgende Prozess zeigte deutlich, dass Morde an Arbeitern und Sozialisten als „Kavaliersdelikt“ behandelt worden sind. Die Ermittlungen der Polizei sowie die Zeugenaussagen waren widersprüchlich, sodass die Geschworenen die Zweidrittelmehrheit für einen Schuldspruch nicht erreicht haben. Der Richter fällte daher eine Freispruch für die drei Angeklagten. Der mutmaßliche Mord wurde als Notwehr dargestellt, und die Täter als „ehrenwerte Männer“. Nach dem Bekanntwerden des Urteils kam es in Wien zu einem Generalstreik, der von der berittenen Polizei gewaltsam aufgelöst wurde. In diesem Zusammenhang wurde der Justizpalast - als Symbol für die ungerechte Justiz - in Brand gesteckt. Bilanz des Polizeieinsatzes: 84 tote Demonstranten, 5 tote Polizisten und Hunderte Verletzte auf beiden Seiten. Einer davon ist der fiktive Charakter von Teddy Steubers Vater, der ehemalige Polizist. Der Autorin gelingt es ausgezeichnet, das Leben der Zwischenkriegszeit in Wien darzustellen. Dieser Krimi besticht durch das Lokalkolorit und die gut herausgearbeiteten Charaktere. Ursula Heinrich hat mit Teddy Steuber eine sympathische Figur geschaffen. Ein Schlitzohr, dem man fast nicht böse sein kann. Auch der Charakter der Mina Nowak, die davon träumt, einen Kriminalroman zu schreiben und ihr Herz am rechten Fleck hat, gefällt mir. Sie schnüffelt in den Akten, wird natürlich erwischt und hilft dennoch Teddy bei seinen Nachforschungen. Unterstützung erhalten die beiden von Otto Novacs, dem Besitzer der Veilchen-Bar, mit dem Teddy im Gefängnis war. Ich hatte recht bald eine Idee, die sich als richtig erwiesen hat. Trotzdem habe ich mit diesem Krimi vergnügliche Lesestunden verbracht. Fazit: Gerne gebe ich diesem Krimi, der im Wien von 1927 spielt, 5 Sterne.

Ein symphatisches Schlitzohr

Philiene aus Süsel am 19.09.2023

Bewertungsnummer: 2025778

Bewertet: eBook (ePUB)

Teddy schlüpft gerne in fremde Rollen, aber nicht als Schauspieler, sondern als Betrüger. Er gibt sich als reicher Sprössling aus und etschleicht sich so Hotelaufenthalte, Essen und auch die eine oder andere Affäre wird nicht verschmäht. Er ist einfach ein Schlitzohr das sich durchs Leben schummelt. Doch dann wird er als Mörder gesucht, aber sowas würde er doch niemals tun. Außer seinem Vater glaubt nur noch die Schreibkraft der Wiener Polizei an seine Unschuld, doch diese unterstützt ihn tatkräftig. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Teddy ist ja eigentlich ein ganz schöner Halunke, aber so symphatisch dargestellt das ich ihn einfach mögen musste. Der ganze Roman ist einfach nur als Wienerisch zu bezeichnen. Die vielen typischen Ausdrücke haben das Buch für mich sehr authentisch gemacht, zum Glück wurden alle übersetzt. Der Fall ist spannend und die Suche nach dem wahren Mörder hat mich von Anfang an gepackt. Aber auch die Geschichte neben dem Krimi hat mir sehr gefallen. So etwa die Einblicke in das Leben der Schreibkraft Mina oder die Einblicke ins Wienernachtleben. Spannend und doch auch zum schmunzeln.

Ein symphatisches Schlitzohr

Philiene aus Süsel am 19.09.2023
Bewertungsnummer: 2025778
Bewertet: eBook (ePUB)

Teddy schlüpft gerne in fremde Rollen, aber nicht als Schauspieler, sondern als Betrüger. Er gibt sich als reicher Sprössling aus und etschleicht sich so Hotelaufenthalte, Essen und auch die eine oder andere Affäre wird nicht verschmäht. Er ist einfach ein Schlitzohr das sich durchs Leben schummelt. Doch dann wird er als Mörder gesucht, aber sowas würde er doch niemals tun. Außer seinem Vater glaubt nur noch die Schreibkraft der Wiener Polizei an seine Unschuld, doch diese unterstützt ihn tatkräftig. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Teddy ist ja eigentlich ein ganz schöner Halunke, aber so symphatisch dargestellt das ich ihn einfach mögen musste. Der ganze Roman ist einfach nur als Wienerisch zu bezeichnen. Die vielen typischen Ausdrücke haben das Buch für mich sehr authentisch gemacht, zum Glück wurden alle übersetzt. Der Fall ist spannend und die Suche nach dem wahren Mörder hat mich von Anfang an gepackt. Aber auch die Geschichte neben dem Krimi hat mir sehr gefallen. So etwa die Einblicke in das Leben der Schreibkraft Mina oder die Einblicke ins Wienernachtleben. Spannend und doch auch zum schmunzeln.

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Mord im Astoria

von Ursula Heinrich

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