An einem schwülen Sommerabend werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann aus Graz zu einem Einsatz ins nahe Schöcklland gerufen. Auf Schloss Abelsberg hat der Jagdhund einer Jägerin die verwesende Hand eines Mannes im Wald aufgestöbert. Kurze Zeit später wird die Leiche in einem Graben hinter dem Schloss entdeckt und als Schlossbewohner identifiziert. Wer aber hat den exzentrischen Regisseur erschossen und weshalb? Die Jagd auf den Mörder nimmt ihren Lauf und sorgt für so manche Überraschung. Auch in Sandras Privatleben.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Sandra Fritz- magic mouse
aus Glashütten
5/5
16.09.2023
eBook (ePUB)
Ein Hund findet eine menschliche Hand- wer ist der dazugehörige Verstorbene und warum musste er sterben?
Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen!
Auf Schloss Abelsberg findet ein Hund eine bereits verwesende Hand!
Sandra Mohr und ihr Team aus Graz nehmen die Ermittlungen auf! Ein sehr spannender Krimi, der in einer beschaulichen Region spielt, aber Unglaubliches zutage fördert!
Dieses Buch war für mich das erste dieser Autorin, wird aber nicht das Einzige bleiben! Sehr unterhaltsam und ein Muss für alle Krimifans!
Leseempfehlung! -SandraFritz-magicmouse
Rita
aus Wolframs-Eschenbach
4/5
11.09.2023
eBook (ePUB)
Der 13. Fall für die Abteilungsinspektorin Sandra Mohr
Diesmal geht in in der Nähe von Graz auf das Schloß Abelsberg. Dort wird zuerst eine verweste Hand mit einem keltischen Ring und dann die Leiche von Oskar Schneeberger gefunden. Er hat eine Schußverletzung und durch den abschließenden Sturz in den Graben multiple Frakturen. Schneeberger war 66 Jahre, geschieden, Regisseur, impulsiver Choleriker und hat auf dem Schloß zur Miete gewohnt. Sandra Mohr und ihr Kollege Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA Graz ermitteln nun in seinem Umfeld, d.h. im Künstlermilieu und nehmen auch eine Gruppe von Jägerinnen unter die Lupe, deren Jagdhund Bari die Hand gefunden hat. Eines wird schnell klar, der Tote war nicht sehr beliebt.
Die Auflösung konnte man nicht vorhersehen. Ich fand sie schlüssig und das Motiv kann durchaus zu Diskussionen anregen.
Ich kenne einige Vorgängerbände und auch verfilmte Folgen, deshalb hatte ich beim Lesen auch die Schauspieler vor Augen und damit den Dialekt, so daß die Story für mich authentisch wirkte. Es gibt viele Naturbeschreibungen und man erfährt Details zum Thema Jagen. Für mich entstanden dadurch Längen, da Jagen nicht mein Thema ist. Trotzdem hat mich dieser Band gut unterhalten, die richtige Spannung blieb für mich etwas auf der Strecke. Für eine gewisse Auflockerung sorgt das Privatleben, vor allem von Sandra und ebenso die Dialoge mit Sascha. Das Cover paßt natürlich wieder sehr gut in die Reihe. Alle Fans der Autorin werden das Buch bestimmt lesen, für mich war es nicht ihr bestes und ich hoffe auf den nächsten Band.
aebbies.buechertruhe
5/5
19.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Waidmannsdank
Die LKA- Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden zu einem Einsatz im Schöcklland gerufen. Auf Schloss Abelsberg hat ein Jagdhund die verwesende Hand eines Mannes gefunden. Kurz darauf wird die restliche Leiche in einem Graben hinter dem Schloss aufgefunden. Es handelt sich um Oskar Schneeberger, einen exzentrischen Regisseur, der im Schloss wohnte. Doch warum und von wem wurde er erschossen?
Mit "Steirerwald" hat Claudia Rossbacher ihre beliebte Serie um Sandra Mohr und Sascha Bergmann nun in die 14. Runde geschickt. Und auch dieser Fall ist sehr gelungen. Die Autorin überzeugt wieder mit einer logisch aufgebauten Handlung, bei der der Spannungsbogen konstant hoch bleibt und in ein überraschendes Ende mündet. Immer wieder bekommt man neue Verdächtige, die Spuren erweisen sich als falsch und den Ermittlern fällt der Erfolg nicht einfach in den Schoß. Dies macht die Ermittlungen authentisch. Sandra Mohr und Sascha Bergmann sind wie gewohnt die Sympathieträger in diesem Buch. Sie sind vertraut miteinander und genauso vertraut wirken sie auf mich. Ich kenne schon einige Vorgängerbände und mir ist das Privatleben der Ermittler bekannt. Aber ich glaube fest, daß es nicht zwingend notwendig ist, die vorherigen Bände zu kennen, um hier gut durchzublicken. In diesem Krimi geht es u. a. um die Jagd. Claudia Rossbacher vermittelt hier Wissen rund um den Jagdgebrauch und seine Traditionen. Dies war ein interessantes Thema und sehr lehrreich. Am Ende des Buches findet sich wieder ein Glossar mit den verwendeten steierischen und waidmännischen Ausdrücken.
Ein sehr lohnender Krimi!
Bewertung
aus Oberursel
5/5
23.10.2023
Buch (Taschenbuch)
einfach ein guter Krimi
Wir sind in der Steiermark, in und um Graz herum, und im hier und jetzt, sprich in 2023. Das wird zwar dezidiert so nicht gesagt, aber wir sind auf jedem Fall post-Pandemie und im Bewusstsein der aktuellen Klimakrise.
„Weidmannsunheil“ sagt der Klappentext, und das passt. Im schwülen Hochsommer werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und ihr Vorgesetzter Sascha Bergmann zu einem abgelegenen Jagdschloss gerufen. Ein Jagdhund hat die verwesende Hand eines Mannes gefunden, und kurz darauf findet die Polizei die dazugehörige Leiche. Oskar Schneeberger, alternder und exzentrischer Regisseur und Bewohner im Schloss, wurde mit einem Jagdgewehr erschossen. Das LKA nimmt die Ermittlungen auf, und diese sollen, ich zitiere noch mal die Verlagsankündigung, auch gehörig für Überraschungen im Privatleben von Sandra sorgen…
Bei Krimis finde ich es immer schwer, zur Handlung viel zu erzählen, ohne zu spoilern, also belasse ich meine Inhaltsangabe auch mal dabei.
Mein Leseeindruck: Wow, das war endlich mal wieder ein richtig guter Krimi! Der Fall war gut geplottet, nicht zu verwirrend und abgespaced, nichtsdestotrotz jederzeit spannend, logisch nachvollziehbar und am Ende gab es noch mal einen unerwarteten Twist. Das Ermittlerteam war mir sehr sympathisch; die beiden Hauptpersonen Sandra und Sacha kamen authentisch rüber, und wir bekommen als Leser auch einen Einblick in die ganz normalen Ermittlungsarbeiten. Nicht jeder Verdächtige ist ein Volltreffer, und einiges an der Polizeiarbeit ist auch schnöde Routine.
Ich bin jetzt mit dem 13. Fall in dieser Serie eingestiegen, ich wusste vorher auch nicht, dass es sich hierbei um eine Serie handelt (wahrscheinlich hätte ich es sonst gelassen), aber ich muss sagen, das war kein Problem. Der Fall war im Vordergrund, und auch wenn sich hier Sandras Privatleben teilweise mit ihren Ermittlungsarbeiten überschnitten haben, waren keine Vorkenntnisse vonnöten, um die Story zu verstehen. Hätte ich das nicht auf den letzten Seiten gesehen, dass es schon 12 Vorgängerbände gibt, wäre mir das auch nicht aufgefallen. Und das finde ich sehr gut so.
Apropos letzte Seiten: wir sind in der Steiermark und speziell in der Jägercommunity, und es gibt für nicht-Österreicher und nicht des Jägerlateins Mächtigen am Ende eine Art Wörterbuch, ein Glossar über das Fachchinesisch, und das fand ich auch sehr hilfreich. Also ja, die Liebe zur Steiermark kommt rüber .
Ich schließe ab: der Krimi war sehr kurzweilig, flott geschrieben, hat mich super unterhalten, und die Autorin werde ich mir merken.
Gertie G.
aus Wien
5/5
10.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Eine gelungene Fortsetzung
Dieser 13. Steirerkrimi von Claudia Rossbacher spielt auf Schloss Abelsberg, nahe dem Hausberg der Grazer, dem Schöckl.
Man trifft sich im Schloss, das zu Wohnungen für betuchte Herrschaften (natürlich auch Frauen), die gerne dem Waidwerk frönen, umgebaut worden ist. Da bringt Baroness von Stoariegl (nein, nicht die Hausherrin, sondern eine für die Jagd ausgebildete Hündin) ein etwas unappetitliches Fundstück: eine halb verweste menschliche Hand. Wenig später ist auch der Rest der Leiche entdeckt.
Die örtliche Polizei ruft Sascha Bergmann und Sandra Mohr vom LKA Graz zu Hilfe. Schnell ist die Identität des Toten klar: Er ist einer der Schlossbewohner und ein bekannter Regisseur, der in letzter Zeit sich bei vielen Leuten unbeliebt gemacht hat. Aber ihn deswegen gleich erschießen?
Je tiefer Mohr und Bergmann in das Leben des Toten eindringen, desto mehr Ungereimtheiten in der Wahrnehmung der Befragten tauchen auch. War der Regisseur doch nicht so genial und beliebt?
Meine Meinung:
Ich bin ja ein Steirerkrimi-Fan der ersten Stunde und habe auch diesen hier sehr gerne gelesen. Manchem Leser wird das Umfeld der Ermittlungen, nämlich das heikle Thema der Jagd nicht gar so gut gefallen. War die Jägerei früher ein Privileg der Herrschaft im wahrsten Sinne des Wortes, so greifen nun auch vermehrt Frauen zur Büchse. Geschickt flicht Claudia Rossbacher allerlei Interessantes zu Jagd, Wild und Wald in den Krimi ein.
Autorin Claudia Rossbacher bleibt ihrem bewährten Konzept treu: Sascha Bergmann gibt wie immer seine Macho-Sprüche von sich, Sandras Privatleben erfährt abermals Turbulenzen und ein bislang unbeschriebenes Blatt der steirischen Landschaft, nämlich das Gebiet um den Hausberg der Grazer, dem Schöckl, darf die Kulisse zum Mordfall abgeben. Dazwischen gibt es die eine oder andere kurze Reminiszenz an frühere Fälle, die vielleicht Leser, die diese Krimi-Reihe noch nicht kennen, zum Lesen verleiten soll.
Nervenzerrüttende Spannung darf man sich hier nicht erwarten, denn echte Polizeiarbeit besteht auch eher aus sammeln, sortieren und bewerten. Deshalb wirkt dieser Krimi vielleicht einen Hauch zu „brav“. Die Auflösung des Falles hingegen birgt eine interessante Wendung und spricht ein ernstes Thema an. Das Motiv klingt rechtschaffen, aber Mord bleibt Mord.
Fazit:
Mir hat dieser 13. Fall für Sandra Mohr und Sascha Bergmann wieder gut gefallen, wenn auch ein bisschen Spannung gefehlt hat. Trotzdem gibt es 5 Sterne von mir.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.