Produktbild: Der Minuteman-Algorithmus

Der Minuteman-Algorithmus DE

3

18,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.04.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

452

Maße (L/B/H)

19/12/3,2 cm

Gewicht

478 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7448-9079-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.04.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

452

Maße (L/B/H)

19/12/3,2 cm

Gewicht

478 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7448-9079-3

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Ich gestehe: Es hat mich…

Alfons D. aus Zollikon am 15.06.2021

Bewertungsnummer: 2818102

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich gestehe: Es hat mich zuerst ein wenig Überwindung gekostet, dieses Buch zu erwerben. Warum? Zuerst mal der Klappentext. Da schnarrt der Autor ziemlich gestelzt daher und so richtig klar, was er meint, wird es nicht. „Eingeweihte“, „Code“, „Algorithmus“, „Börsenderivate“, „Volatilität“, „Glück und Schicksal“, Himmel und Hölle“ und zum Schluss noch der „Messias“ – was kann man da an Lesestoff erwarten? Ist es ein Mystery-Thriller? Ein Gothic novel? Ein Börsenkrimi oder Science Fiction? Ein religiöser oder ein philosophischer Roman? Zum Glück bin ich das Leserisiko eingegangen und ich sage es gleich: Bereut habe ich es nicht. Und was für ein Genre ist es nun? Im Grunde eine Mischung von allem aber auch wesentlich mehr. Eine im besten Sinne philosophische Betrachtung der Herausforderungen des Lebens und der Wirkmechanismen gesellschaftlichen Seins. Gut und geschmeidig geschrieben, an vielen Stellen spannend und vor allem zum Nachdenken anregend. Hauptsächlich geht es um die Frage einer Verbindung von Hochtechnologie und Irrationalismus. Vordergründig sieht es so aus, als ob eine Allianz aus High Tech Industrie und Finanzkapital ein Bündnis mit okkulten, satanischen Kräften eingegangen sind, um sich zu unumschränkten Herren der Menschheit aufzuschwingen. Alle gängigen „Verschwörungstheorien“ fährt der Autor auf, so dass es einem beim Lesen fast schwindelt. Und als Gegenspieler erscheinen die sogenannten Digiparia. Das sind einfache Leute, schlichte Gemüter, die sich dem Fortschritt verweigern und einfach auf einem starren Entwicklungslevel verharren. Und das rettet sie vor dem Zugriff der „Eliten“. Die Frage, die der Autor implizit aufwirft, ist die, welche der beiden Gruppen rational bzw. irrational handelt. Denn meistens sind die Digiparia halsstarrig in religiösen Dogmen verhaftet oder vegetieren in einem anarchistischen, teilweise von Drogen berauschtem Laissez faire. Das ist Stillstand. Und Stillstand bedeutet Rückschritt. Und trotz alledem ist dieser irrationale Ansatz die Rettung vor der von den „Eliten“ rational geplanten Auslöschung des Humanen. Ein (scheinbarer?) Widerspruch. Oder aber ein Ausdruck genialer, seherischer Befähigung des Autors. Die Geschichten dieses Buches (die alle irgendwie miteinander verquickt sind) lesen sich flüssig, machen fast ein wenig süchtig, so dass ich oftmals von aussen gezwungen werden musste, eine Lesepause einzulegen. Es bedient ganz gut den Lesegeschmack unserer Zeit. Der „Minuteman-Algorithmus“ war für mich eine anregende und unterhaltsame Lektüre. Ich habe dieses kleine Epos bereits zwei Mal gelesen und mit jedem Mal tauchen neue Erkenntnisse auf. Ich freue mich bereits jetzt auf das dritte Mal (und das vierte ...)

Ich gestehe: Es hat mich…

Alfons D. aus Zollikon am 15.06.2021
Bewertungsnummer: 2818102
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich gestehe: Es hat mich zuerst ein wenig Überwindung gekostet, dieses Buch zu erwerben. Warum? Zuerst mal der Klappentext. Da schnarrt der Autor ziemlich gestelzt daher und so richtig klar, was er meint, wird es nicht. „Eingeweihte“, „Code“, „Algorithmus“, „Börsenderivate“, „Volatilität“, „Glück und Schicksal“, Himmel und Hölle“ und zum Schluss noch der „Messias“ – was kann man da an Lesestoff erwarten? Ist es ein Mystery-Thriller? Ein Gothic novel? Ein Börsenkrimi oder Science Fiction? Ein religiöser oder ein philosophischer Roman? Zum Glück bin ich das Leserisiko eingegangen und ich sage es gleich: Bereut habe ich es nicht. Und was für ein Genre ist es nun? Im Grunde eine Mischung von allem aber auch wesentlich mehr. Eine im besten Sinne philosophische Betrachtung der Herausforderungen des Lebens und der Wirkmechanismen gesellschaftlichen Seins. Gut und geschmeidig geschrieben, an vielen Stellen spannend und vor allem zum Nachdenken anregend. Hauptsächlich geht es um die Frage einer Verbindung von Hochtechnologie und Irrationalismus. Vordergründig sieht es so aus, als ob eine Allianz aus High Tech Industrie und Finanzkapital ein Bündnis mit okkulten, satanischen Kräften eingegangen sind, um sich zu unumschränkten Herren der Menschheit aufzuschwingen. Alle gängigen „Verschwörungstheorien“ fährt der Autor auf, so dass es einem beim Lesen fast schwindelt. Und als Gegenspieler erscheinen die sogenannten Digiparia. Das sind einfache Leute, schlichte Gemüter, die sich dem Fortschritt verweigern und einfach auf einem starren Entwicklungslevel verharren. Und das rettet sie vor dem Zugriff der „Eliten“. Die Frage, die der Autor implizit aufwirft, ist die, welche der beiden Gruppen rational bzw. irrational handelt. Denn meistens sind die Digiparia halsstarrig in religiösen Dogmen verhaftet oder vegetieren in einem anarchistischen, teilweise von Drogen berauschtem Laissez faire. Das ist Stillstand. Und Stillstand bedeutet Rückschritt. Und trotz alledem ist dieser irrationale Ansatz die Rettung vor der von den „Eliten“ rational geplanten Auslöschung des Humanen. Ein (scheinbarer?) Widerspruch. Oder aber ein Ausdruck genialer, seherischer Befähigung des Autors. Die Geschichten dieses Buches (die alle irgendwie miteinander verquickt sind) lesen sich flüssig, machen fast ein wenig süchtig, so dass ich oftmals von aussen gezwungen werden musste, eine Lesepause einzulegen. Es bedient ganz gut den Lesegeschmack unserer Zeit. Der „Minuteman-Algorithmus“ war für mich eine anregende und unterhaltsame Lektüre. Ich habe dieses kleine Epos bereits zwei Mal gelesen und mit jedem Mal tauchen neue Erkenntnisse auf. Ich freue mich bereits jetzt auf das dritte Mal (und das vierte ...)

Hallo in die Runde :) Also…

Franziska Klein aus Nrw am 11.06.2021

Bewertungsnummer: 2817783

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hallo in die Runde :) Also ich finde das Buch für ein Erstlingswerk wirklich sehr gelungen. Man zieht mit dem Autor durch die Jahre, bis in die Zukunft. Eine Zukunft die der Autor gar nicht mal so unrealistisch beschreibt. Ich habe das Buch im Dezember geliefert bekommen und möchte hier auch nicht zu viel verraten aber vielleicht sollten wir uns ernsthaft mit einem “Whatspay“ vertraut machen. Oder dass wir im Grunde Geldbeträge nicht mehr mit banalem Online-Banking sondern durch Wimpernzucken überweisen. In Zukunft gibt es kein Internet mehr wie wir es kennen, sondern es ist aufgeteilt in mehrere regionale Netzwerke. So gibt es das Euronet, Turannet, Hindunet, Yorubanet usw. Wenn man einmal bedenkt, wie sehr sich die Sozialen Medien geändert haben in den letzten Jahren. Wie schnell bestimmte Messengerdienste sogar einen ehemaligen US-Präsdenten von ihrer Plattform verbannen, so hat der Verfasser des Buches hier durchaus eine Art prophetischer Weitsicht bewiesen. Generell ist es sehr spannend wie das Buch in eine gar nicht mal so ferne Zukunft beschreibt. Oft geraten Bücher genau hier in gewisse Endlosschleifen und verrennen sich in ungewollten langweiligen Wiederholungen. Das trifft auf dieses Buch aber nicht zu. Im Gegenteil, sehr detaillierte Beschreibungen der Werdegänge der Hauptpersonen und die Ausführliche Darstellung der Motivationsgründe aller Beteiligten machen das Buch zu einem literarischen 5 Gänge Menü mit extra Dessert :) Ich habe das Buch jetzt mehrmals gelesen und bin wirklich erstaunt, wie schnell die Realität die Fiktion eingeholt hat. Grade in Zeiten von Corona, Kryptowährungen und Digitaler Medien die uns nicht mehr einfach nur “informieren“ sollte sich jeder diesen literarischen Schatz zu Gemüte führen. Ach ja und zu guter Letzt, der Autor hat vermutlich einen Migrationshintergrund. Natürlich sollte das keine Rolle spielen. Aber grade aus dem Blickwinkel der Integrationsdebatte betrachtet ist es herrlich erfrischend zu wissen, dass der Autor vermutlich kein deutscher Muttersprachler ist.

Hallo in die Runde :) Also…

Franziska Klein aus Nrw am 11.06.2021
Bewertungsnummer: 2817783
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hallo in die Runde :) Also ich finde das Buch für ein Erstlingswerk wirklich sehr gelungen. Man zieht mit dem Autor durch die Jahre, bis in die Zukunft. Eine Zukunft die der Autor gar nicht mal so unrealistisch beschreibt. Ich habe das Buch im Dezember geliefert bekommen und möchte hier auch nicht zu viel verraten aber vielleicht sollten wir uns ernsthaft mit einem “Whatspay“ vertraut machen. Oder dass wir im Grunde Geldbeträge nicht mehr mit banalem Online-Banking sondern durch Wimpernzucken überweisen. In Zukunft gibt es kein Internet mehr wie wir es kennen, sondern es ist aufgeteilt in mehrere regionale Netzwerke. So gibt es das Euronet, Turannet, Hindunet, Yorubanet usw. Wenn man einmal bedenkt, wie sehr sich die Sozialen Medien geändert haben in den letzten Jahren. Wie schnell bestimmte Messengerdienste sogar einen ehemaligen US-Präsdenten von ihrer Plattform verbannen, so hat der Verfasser des Buches hier durchaus eine Art prophetischer Weitsicht bewiesen. Generell ist es sehr spannend wie das Buch in eine gar nicht mal so ferne Zukunft beschreibt. Oft geraten Bücher genau hier in gewisse Endlosschleifen und verrennen sich in ungewollten langweiligen Wiederholungen. Das trifft auf dieses Buch aber nicht zu. Im Gegenteil, sehr detaillierte Beschreibungen der Werdegänge der Hauptpersonen und die Ausführliche Darstellung der Motivationsgründe aller Beteiligten machen das Buch zu einem literarischen 5 Gänge Menü mit extra Dessert :) Ich habe das Buch jetzt mehrmals gelesen und bin wirklich erstaunt, wie schnell die Realität die Fiktion eingeholt hat. Grade in Zeiten von Corona, Kryptowährungen und Digitaler Medien die uns nicht mehr einfach nur “informieren“ sollte sich jeder diesen literarischen Schatz zu Gemüte führen. Ach ja und zu guter Letzt, der Autor hat vermutlich einen Migrationshintergrund. Natürlich sollte das keine Rolle spielen. Aber grade aus dem Blickwinkel der Integrationsdebatte betrachtet ist es herrlich erfrischend zu wissen, dass der Autor vermutlich kein deutscher Muttersprachler ist.

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Der Minuteman-Algorithmus

von Derya Yalimcan

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